About

Was ist die Ars Electronica?

Kunst, Technologie, Gesellschaft. Seit 1979 sucht die Ars Electronica nach Verbindungen und Überschneidungen, nach Ursachen und Auswirkungen. Innovativ, radikal, exzentrisch im besten Sinn sind die Ideen, die hier verarbeitet werden. Sie beeinflussen unseren Alltag, unsere Leben, jeden Tag.

Das Festival als Testumgebung, der Prix als Wettbewerb für die besten Köpfe, das Center als ganzjährige Präsentations- und Interaktionsplattform und das Futurelab als Forschungs- und Entwicklungszelle strecken ihre Fühler aus, in Richtung Wissenschaft und Forschung, Kunst und Technologie. Diese 4 Säulen der Ars Electronica inspirieren einander und stellen in einem einzigartigen Kreativkreislauf Visionen auf die Probe. Ein verschränkter Organismus, der sich ständig neu erfindet.

Center – Das Museum, Präsentation und Interaktion

Das Center ist das Museum der Zukunft, in dem allerlei Verschmelzungen verschiedenster Kunst-, Wissenschafts- und Technologierichtungen gezeigt und bearbeitet werden. Bio- und Gentechnik, Neurologie, Robotik, Prothetik und Medienkunst tummeln sich hier gleichberechtigt und bilden Versuchsanordnungen, in denen ausprobiert werden kann, wie wir vielleicht morgen schon mit unserer Umgebung und anderen Menschen umgehen und kommunizieren werden und was diese Veränderung für uns und unsere Gesellschaft bedeuten. Alle Ausstellungen sind auf die Frage ausgerichtet, wie der Mensch mit seiner Umgebung umgehen kann und bieten unterschiedlichste Perspektiven auf unsere Natur, unsere Ursprünge, unsere Gegenwart. Ein umfangreicher methodischer Werkzeugkasten steht bereit, um verschiedene Blickwinkel und Perspektiven auf die Herausforderungen unseres Alltags zu öffnen. Dabei steht nicht nur die Interaktion mit den Exponaten im Fokus, sondern auch die Partizipation. Die Ausstellungen unterliegen einem ständigen Wandel, denn hier ist berühren nicht verboten, sondern ausdrücklich erwünscht.

Festival – Die Testumgebung

Einmal im Jahr ruft die Ars Electronica Künstlerinnen und Künstler, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Forscherinnen und Forscher aus der ganzen Welt nach Linz, um in Vorträgen, Workshops, Ausstellungen und Symposien ein bestimmtes Thema disziplinenübergreifend zu bearbeiten. Die konkrete Fragestellung ist bei jedem Festival eine andere, Formate nicht in Stein gemeisselt. Hier wird ausprobiert, bewertet, neu erfunden, nach dem gesucht, was uns Menschen als Gesellschaft ein Stück weiterbringt, und es ist egal, aus welcher Ecke dieses Etwas stammt.

Prix Ars Electronica – Der Wettbewerb

Pixar 1987, Wikipedia 2004, Wikileaks 2009, sie alle haben eines gemeinsam: Sie wurden beim Prix Ars Electronica ausgezeichnet und sorgten wenig später weltweit für Furore. Der Prix Ars Electronica ist das Trendbarometer der Ars Electronica, immer auf der Suche nach Spannendem, Radikalem, Veränderndem. Innovation wird unterstützt, Entwicklung sichtbar machen, die Kategorien des Wettbewerbs sind weit gesteckt und beschränken sich nicht nur auf die Medienkunst, sondern suchen darüber hinaus in verschiedenen technologiebezogenen Disziplinen nach den Ideen von Morgen.

Futurelab – Forschung und Entwicklung

Im Futurelab arbeiten Expertinnen und Experten aus verschiedensten Disziplinen an den Ideen, die unsere Zukunft mitbestimmen. Medienkunst, Architektur, Design, Interaktive Ausstellungen, Virtual Reality, Echtzeitgrafik bilden hier den Inspirationspool, in dem vorhandenes Wissen neu arrangiert, die Brücke zur Kunst geschlagen wird und Konzepte entstehen, die uns den Umgang mit der Welt von heute und von morgen erleichtert.

Ein Unternehmen der Stadt Linz

Die Ars Electronica Linz GmbH ist ein Teil der Unternehmensgruppe Stadt Linz. Das erste Festival fand 1979 statt, 1995 wurde die Ars Electronica Linz GmbH gegründet und ist seitdem für die Organisation und Durchführung des Ars Electronica Festival und des Prix Ars Electronica verantwortlich sowie für die Betriebsführung des Ars Electronica Center und des Ars Electronica Futurelab. Subventionsgeber sind neben der Stadt Linz das Land Oberösterreich und die Republik Österreich. Geleitet wird die Ars Electronica Linz GmbH von Gerfried Stocker als künstlerischer und Diethard Schwarzmair als kaufmännischer Geschäftsführer.