Geschichte

Im September 1979 gestartet, entwickelte sich Ars Electronica binnen kurzem zu einer weltweit beachteten Erfolgsstory. KUNST, TECHNOLOGIE und GESELLSCHAFT lautet bis heute die Philosophie dieser in ihrer spezifischen Ausrichtung und langjährigen Kontinuität einzigartigen Plattform.

1979 / ARS ELECTRONICA FESTIVAL

Den Anfang nahm alles im September 1979, als das allererste ARS ELECTRONICA FESTIVAL über die Bühne ging. Zunächst im biennalen Rhytmus veranstaltet, wird das FESTIVAL ab 1986 jedes Jahr und dabei stets an einem anderen Thema ausgerichtet. In dieser Aufbauphase sind zwei Faktoren für die weitere Entwicklung maßgeblich: einerseits die regionale Verankerung des FESTIVALs durch großangelegte Open Air Projekte, wie die jährliche Klangwolke im Donaupark oder die Linzer Stahloper auf dem Hauptplatz, andererseits die internationale Positionierung durch die Zusammenarbeit mit KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen und ExpertInnen wie bei der ersten Sky Art Conference außerhalb der USA. Read more

1987 / PRIX ARS ELECTRONICA

Das internationale Aufsehen, das Ars Electronica als erste Veranstaltung ihrer Art auf sich gelenkt hatte, steigerte sich durch den 1987 ins Leben gerufenen PRIX ARS ELECTRONICA noch erheblich: ein jährlicher, weltweit ausgeschriebende Wettbewerb, der binnen kurzem als der Trendbarometer der internationalen Medienkunstszene etabliert. Read more

1996 / ARS ELECTRONICA CENTER & ARS ELECTRONICA FUTURELAB

Den nächsten Meilenstein brachte das Jahr 1996: Mit dem ersten ARS ELECTRONICA CENTER wird eine ganzjährige Plattform der Präsentation und Kreation geschaffen, die sich als integraler Bestandteil des Linzer Stadtbilds und -lebens etabliert. Parallel zum “Museum der Zukunft” wird das ARS ELECTRONICA FUTURELAB ans Netz genommen – ein prototypisches Medienkunstlabor, dessen kreativer Output bald nicht mehr nur im CENTER und FESTIVAL aufgeht, sondern immer häufiger in Kooperationen mit führenden Universitäten und privatwirtschaftlichen Forschungsabteilungen. Read more

2009 / ARS ELECTRONICA CENTER neu

2009 wurde das bislang jüngste Kapitel in der Geschichte von Ars Electronica aufgeschlagen: Im Vorfeld von “Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas” wird das CENTER baulich erweitert und inhaltlich wie inszenatorisch neu ausgerichtet. Das Prinzip der Interaktion wurde dabei zur umfassenden Partizipation erweitert und der gemeinsamen Präsenz von Kunst und Wissenschaft eine thematisch wie inszenatorisch tragende Rolle beigemessen. Inhaltlich rückten die LifeSciences in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Read more

VIER SÄULEN

Mit diesen vier Säulen – dem FESTIVAL, dem PRIX, dem CENTER und FUTURELAB – verfügt Ars Electronica über eine tragfähige Struktur, die sowohl ihre internationale Ausrichtung als auch lokale Verankerung optimal befördert. Mehr als jede andere Institution repräsentiert Ars Electronica damit einen umfassenden Ansatz in der Auseinandersetzung mit techno-kulturellen Phänomenen.