ESOEin Satellit der Mission BepiColombo wird im Large Space Simulator der ESA getestet. Credit: ESA / Anneke Le Floc’h

Das Netzwerk

Gemeinsam mit sieben Kunst- und Kultureinrichtungen, der ESA (European Space Agency), dem CERN und der ESO (European Southern Observatory) startete Ars Electronica eine internationale Initiative: Das European Digital Art and Science Network eröffnet KünstlerInnen die Chance auf einen Aufenthalt bei der ESA, beim CERN, bei der ESO und am Ars Electronica Futurelab. Das „European Digital Art and Science Network” will wissenschaftliche Aspekte und Ideen mit den Ansätzen der digitalen Kunst verknüpfen. Interdisziplinarität, interkultureller Austausch und die Erschließung neuer Zielgruppen zählen dabei zu den erklärten Zielen. Ebenfalls im Fokus steht die Rolle der Kunst als Katalysator für gesellschaftliche Neuerungsprozesse: Indem sie Bilder und Geschichten rund um die Chancen und Risiken technologischer bzw. wissenschaftlicher Entwicklungen schaffen, haben KünstlerInnen maßgeblichen Anteil daran, auf welche Weise unsere Gesellschaft mit diesen Innovationen umgeht.

ESA–Residency Award 2016

Nach den drei ersten sehr erfolgreichen Kollaborationen im Rahmen des European Digital Art and Science Network können wir nun den wissenschaftlichen Partner für die vierte Residency präsentieren: die Europäische Weltraumorganisation (kurz: ESA). Die ESA wird interessierten KünstlerInnen drei einzigartige und außergewöhnliche Chancen bieten. Die Ausschreibung richtet sich an alle interessierten KünstlerInnen, die sich im Rahmen einer Residency bei der ESA für neue Ideen und Projekte im Bereich der digitalen Künste wissenschaftlich inspirieren lassen möchten.

Einreichschluss: 6. Juni 2016 (23:59 UTC+1)




Quadrature


Quadrature gewinnen mehrwöchige ESO-Residency

Jan Bernstein, Juliane Götz und Sebastian Neitsch (alle DE) bilden das KünstlerInnenkollektiv Quadrature und sind die GewinnerInnen des jüngsten Open Calls, der vom „European Digital Art & Science Network“ ausgeschrieben wurde. Im Laufe der nächsten Monate werden die drei KünstlerInnen nach Chile reisen und dort mehrere Wochen lang beim European Southern Observatory (ESO) zu Gast sein. Zweite Station ist dann das Linzer Ars Electronica Futurelab, mit dessen Unterstützung an einem konkreten Projekt gearbeitet wird. Das Ergebnis wird schließlich beim Ars Electronica Festival Anfang September erstmals präsentiert. Das KünstlerInnenkollektiv Quadrature besteht seit 2012, alle drei Mitglieder leben und arbeiten in Berlin. Der Fokus ihrer künstlerischen Arbeit liegt auf dem Schnittpunkt der physikalischen und der digitalen Welt, rund um Objekt und Code. Lesen Sie mehr über die KünstlerInnen…



semiconductorwinner


Semiconductor gewinnt Collide@CERN Ars Electronica Award

161 Einreichungen aus 53 Ländern! Der Collide@CERN Ars Electronica Award geht in diesem Jahr an Ruth Jarman und Joe Gerhardt, ein englisches Künstlerduo, das unter dem Namen Semiconductor auftritt. Den Gewinnerinnen und Gewinnern bietet CERN als internationales Kompetenzzentrum für physikalische Grundlagenforschung Raum für Inspiration und Entwicklungsmöglichkeiten um neue künstlerische Ansätze zu entdecken und diese im Anschluss weiterzuentwickeln. Nach dem Aufenthalt am CERN folgt eine einmonatige Residency am Ars Electronica Futurelab in Linz, welche die Umsetzung der am CERN generierten Ideen und Projekte zum Ziel hat. Erfahren Sie hier mehr über das Künstlerduo…



Maria Edwards


María Ignacia Edwards tritt Residency bei der ESO an

Die Gewinnerin des Open Calls des Art & Science Networks steht fest! María Ignacia Edwards wurde unter mehr als 140 Bewerberinnen und Bewerbern aus insgesamt 40 Ländern ausgewählt und tritt eine Residency bei der Europäischen Südsternwarte (ESO) in Chile und beim Ars Electronica Futurelab in Österreich an. Ein Portrait von María Ignacia Edwards finden Sie unter Artists, ein Interview mit ihr auf unserem Blog.