Ein Traum und das Atomium der Brüsseler Weltausstellung inspirierten Franz Gsellmann zu einer „Weltmaschine“, an der er ganze 24 Jahre lang, bis kurz vor seinen Tod, arbeitete. Es war ein Projekt, das zu seinem Lebensinhalt wurde. Als Materialen dienten ihm dabei Objekte, die er auf Flohmärkten kaufte, die er geschenkt bekam oder auf Schrotthaufen fand. Für alle anderen nutzlos geworden, verlieh Franz Gsellmann all diesen entsorgten Gegenständen neuen Sinn, integrierte sie in seine Maschine und wies ihnen eine jeweils einmalige Funktion zu. Objekt um Objekt verwirklichte Franz Gsellmann so jene „Weltmaschine“, von der er einst geträumt hatte. Kurz vor seinem Tod 1981 erklärte er den Bau für vollendet, die „Weltmaschine“ war zu diesem Zeitpunkt 6 mal 3 mal 3 Meter groß.
credit: Franz Gsellmann (AT)