Herkömmliche Armprothesen erlauben es, die Hand zu öffnen und wieder zu schließen, die Hand nach innen und außen zu drehen sowie den Ellbogen zu beugen und zu strecken. Diese Bewegungen sind nur nacheinander möglich, gestalten sich kräftezehrend und erlauben trotz allem keine flüssigen, präzisen Bewegungsabläufe. Die intelligente Prothese von Otto Bock dagegen kann gedankliche Befehle umsetzen und gleichzeitig Gelenke bewegen. Angesteuert wird die Prothese über genau jene Nerven, die ursprünglich für die Bewegung des Armes zuständig waren. Statt drei Gelenken stehen den NutzerInnen sieben zur Verfügung, wodurch sich deren Aktionsmöglichkeiten ganz erheblich erweitern.