Bis zu 16 Bilder pro Sekunde kann unser Gehirn als solche verarbeiten – jede schnellere Abfolge von Einzelbildern interpretieren wir als kontinuierliche Bewegung. Ein Effekt, auf dem sich der Erfolg von Kino und Film gründet und den sich auch Hans Polterauer bei seiner „Stroboskopscheibe“ zu Nutze macht. Er positioniert dreidimensionale Objekte auf einer Scheibe, die in Bewegung versetzt und von einer blinkenden Lichtquelle angestrahlt wird. Auf diese Weise entsteht eine Bildabfolge die unser Gehirn „überfordert“ und der Eindruck erweckt, als würde die Scheibe stillstehen und würden sich die Objekte sich bewegen.
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credit: Hans Polterauer (AT)