„Telenoid “ ist die jüngste Schöpfung des japanischen Robotikexperten Hiroshi Ishiguro, der schon 2009 mit seinem Roboter-Zwilling „Geminoid“ im Ars Electronica Center für Aufsehen sorgte. Sein aktuelles Projekt rückt neue Formen der Telekommunikation ins Zentrum, wobei die Erforschung von menschlicher Verhaltenspsychologie weiterhin eine große Rolle spielt. Der „Telenoid“ gleicht einem Baby, das man während eines Gesprächs in Armen hält. Jede Veränderung der Tonlage spiegelt sich in der Mimik des Roboters wider. Personen, die via Telenoids miteinander verbunden sind, können sich dadurch nicht nur mit seinem dreidimensionalen Gegenüber unterhalten, sondern so auch ihre Mimik übertragen.