Robot, Doing Nothing

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Foto: Magdalena Sick-Leitner

Emanuel Gollob, Student an der Universität für angewandte Kunst Wien, beschäftigt sich in seiner künstlerischen Praxis mit spekulativem Design. Seine Arbeit „Robot, Doing Nothing“ wirft unserer derzeitigen Gesellschaft vor, auch abseits des Arbeitsalltages durchgehend beschäftigt zu sein. Vor allem durch den Einsatz digitaler Technologien ist unsere permanente Präsenz, Kommunikationsbereitschaft und Informationsaufnahmefähigkeit gefragt. Ausgehend von dieser Situation erschafft Emanuel Gollob ein fiktives Szenario: Studienergebnisse zeigen, dass die Effizienz unserer Gesellschaft durch Nichtstun gesteigert wird. Basierend auf diesen Studien beschließt das Österreichische Ministerium für Wirtschaft und Arbeit, die BürgerInnen für ihr Nichtstun mit einem Mindestlohn zu honorieren. Um den Einstieg zu fördern, werden den BürgerInnen im öffentlichen Raum robotische Installationen geboten. Durch Beobachtung ihrer permanenten Formveränderungen soll ein Abgleiten in einen meditativen Zustand der Passivität erleichtert werden. In diesem Zustand der Entspannung ist es möglich, sich auf sich selbst zu konzentrieren und sich auf das „süße Nichtstun“ einzulassen.

Credits: Robotic Woodcraft, Emanuel Gollob, supported by Johannes Braumann UFG

http://www.roboticwoodcraft.com/
http://www.ufg.ac.at/
http://www.emanuelgollob.com/