2008 Pixel-Spaces

Pixelspaces 2008: “Pixel-Spaces”
Mit „Pixel-Spaces“ stellt die jährliche Konferenzreihe des Ars Electronica Futurelab ausgewählte internationale Forschungseinrichtungen und Labors vor, die an der Schnittstelle von künstlerisch-kreativer Medienproduktion und Technologieforschung lehren und/oder arbeiten.

Die Hypothese ist, dass ihnen eine besondere Eigenschaft gemein ist: in den Communities, die sich um Medienkünstler und andere Medienproduzenten im Kreativsektor und ihre Ausbildungs- und Beschäftigungsstätten bilden, wird der vermeintliche Widerspruch von Nomadentum und Sesshaftigkeit verknüpft zu einer Erfolgsstrategie, um innovativ in Marktsegmente und Nischenmärkte vorzudringen.

„Pixel-Spaces“ untersucht die innovativen Effekte in der Begegnung von Künstlern und kreativen Medienproduzenten, die in temporären Auftragsformaten agieren, und ihren verschiedenen temporären Auftraggebern. Bildhaft beschreibt „Pixel-Spaces“ diese spezifische virtuelle Organisationsform: als komplexes Pixelraster, in dessen offener Struktur an konkreten Koordinaten unterschiedliche Protagonisten auftauchen und verschwinden und so dynamische Gestalten durch die relative Beziehung räumlich entfernter Pixel in einem Gesamtbild entstehen.Die langjährige Tradition des Researcher- und Artist-in-Residence-Programms sowie eine produktive Fluktuation an Mitarbeitern im Ars Electronica Futurelab zeigt exemplarisch die Wirksamkeit einer Institutionalisierung des Nomadischen durch entsprechende Rahmenprogramme und der Nomadisierung des Institutionalisierten durch eine beschleunigte Zirkulation von Wissen und Kreativität.

Link:  http://90.146.8.18/en/festival2008/program/project.asp?iProjectID=14438