2010 Future Factory

Pixelspaces 2010

Pixelspaces I: Human Robot Harmony – Humanoid Robot „Honda ASIMO“
Das Ars Electronica Futurelab und Honda R & D forschen derzeit gemeinsam zum Verhältnis zwischen Mensch und Roboter der nächsten Generation. Von Industrierobotern, die zur Unterstützung der Produktion verwendet werden, bis hin zu humanoiden Robotern reicht die Spannweite der Möglichkeiten des Einsatzes von Robotern, die von vielen Forschern ausgelotet wurden. In jüngster Zeit hat eine weitgehende Integration dieser Robotertechnologien mit der Informationstechnologie stattgefunden; die bevorstehende Robotisierung des physischen Raumes wird erkennbar. Unsere anwendungsnahe Forschung widmet sich daher wichtigen Fragen wie z.B.: Wie werden wir Technologien wie den „humanoiden Roboter ASIMO“ in unser Alltagsleben integrieren? Wie können wir auf die Akzeptanz seitens des Menschen und auf die Koexistenz mit Robotern Einfluss nehmen?

Pixelspaces II: Playing Beyond Borders
Reale Erfahrungen und Emotionen stellen eine wichtige Rolle für die immersive Einbettung von BenutzerInnen in zukünftige interaktive Unterhaltungs- und Medienformate dar. Die Grenze zwischen Realität und Virtualität wird dabei zusehends verwischt. Interaktion gilt als zentraler Punkt moderner digitaler Medien und ermöglicht einer globalen und mobilen Gesellschaft neue Formen des Austausches und der Begegnung. Innerhalb dieses Themas suchen wir nach Möglichkeiten, wie Technologie und Unterhaltung spielerisch zusammenfinden können und welche Grundlagen dafür zu finden sind.

Pixelspaces III: Beyond the facade
Die Möglichkeiten der Integration von Mediendesign in Architekturen sind gigantisch; wir haben gerade erst begonnen, uns auszumalen, was jenseits der Anbringung großer Bildschirme auf Fassaden noch möglich wäre. Indem wir Wände in eine Membran für den Dialog zwischen der Stadt und ihren BürgerInnen verwandeln, können wir ansprechende Erfahrungen schaffen, die die Geschichte eines Gebäudes vermitteln – sei es in gewerblichen Zusammenhängen, wie etwa im Einzelhandel, oder im Bildungsbereich, etwa in Museen. Auf das Bedürfnis, uns in endlosen städtischen Durchgangsräumen zurechtzufinden, können wir mit der Gelegenheit antworten, anspruchsvolle künstlerische Arbeiten zu schaffen.

Pixelspaces IV: The Labs as Repairshops?
Will man den Gestaltungsanspruch, den sich die Labs erarbeitet haben, weiterhin erheben, wird man sich mit der Welt um uns beschäftigen müssen. Die unaufhörlich voranschreitende Erderwärmung, der Zuwachs des Digital Gap zwischen urbanem Raum und wenig erschlossenen Gebieten, zwischen Industrienationen und Entwicklungsländern sind nur einige Szenarien, zu denen man auch aus den Labs Stellungnahmen erwartet. Die Labs der Zukunft werden ihr gesamtes, kreatives Potenzial einsetzen (müssen), um mit neuen technologischen Mitteln auch andere kulturprägende Sektoren, etwa Soziales und Bildung, voran zu treiben.

Link: http://new.aec.at/repair/en/program/future-factory/pixelspaces