Alte Synagoge Linz – ein virtueller Rundgang 2016

Zumindest virtuell kann die 1938 zerstörte Linzer Synagoge im Deep Space 8K des Ars Electronica Center seit kurzem wieder betreten werden. Die virtuelle Rekonstruktion der Synagoge erfolgte im Rahmen seiner Diplomarbeit an der Technischen Universität Wien von René Mathe unter der Leitung von Ao. Univ.Prof. Dr. Bob Martens.

Eine virtuelle Begehung der durch die Nationalsozialisten zerstörten Synagoge in Linz für den Deep Space 8K

 

Nachdem René Mathe alte Pläne, Fotos und Berichte gesammelt und ausgewertet hatte, konnte er mit der detailgetreuen Rekonstruktion der zerstörten Synagoge beginnen. Schlussendlich war es ihm möglich, realistische Abbildungen zu erzeugen, die einen äußerst lebendigen Eindruck dieses prächtigen Gebäudes vermitteln. Die Adaption des Ars Electronica Futurelab für den Deep Space 8K erlaubt es, den Sakralbau durch den Haupteingang an der Bethlehemstraße interaktiv und in 3D zu betreten und sich einen sehr lebendigen Eindruck der einstigen Wirkung und Atmosphäre dieses Raums zu bekommen. Auf Basis der umfangreichen Architekturdaten wurden echtzeitfähige 3D Modelle erstellt, Oberflächenmaterialien bestimmt und Beleuchtungsmodelle definiert. Das Projekt ist ab November 2016 im Deep Space 8K des Ars Electronica Centers zu sehen.

 

 


3D Modell:

René Mathe

Wissenschaftliche Betreuung:

Ao.Univ.Prof. Dr. Bob Martens; Herbert Peter;

Ao.Univ.Prof. Dr. Gerhard Stadler; Sigrun Swoboda

Unterstützt von der Israelitische Kultusgemeinde Linz; Webseite: http://www.ikg-linz.at/

Deep Space 8K Visualisierung:

Roland Haring; Michael Mayr; Clemens Francis Scharfen