Spaxels / Klangwolke – Quadrocopter 2012

Der Quadcopter-Schwarm vom Ars Electronica Futurelab war eines der Highlights der voestalpine Klangwolke 2012 in Linz. Über 90.000 Besucher waren dabei, als mit dem ersten Outdoor-Formationsflug von 49 Quadcoptern ein Weltrekord aufgestellt wurde. Noch nie zuvor wurden so viele Quadcopter miteinander synchronisiert und im Freien fliegen gelassen.

 

„Shortly before taking off to perform at the voestalpine Klangwolke 2012 – 49 Spaxels ready to go. 

 

„Die Wolke im Netz“ lautete der Titel der voestalpine Klangwolke 2012, dessen künstlerische Leitung beim Ars Electronica Futurelab lag. In acht Episoden wurde dabei die Geschichte der Vernetzung unserer Welt erzählt, von der Entdeckung der Elektrizität bis zur Erfindung des Internet. Der Quadcopter-Schwarm symbolisierte dabei die virtuellen Netzwerke und Communities.

 

50 Spaxels fliegen über dem Urfahraner Markt
Credit: Gregor Hartl

 

Das Ars Electronica Futurelab ließ speziell für die Klangwolke einen Schwarm von 49 LED-bestückten Quadcoptern – sogenannte Spaxels – aufsteigen und mit Hilfe einer eigens angefertigten Schwarmsteuerungssoftware über der Donau fliegen. Inspiriert vom Konzept der Pixel wird jeder Quadcopter als einzelner Bildpunkt im Realraum (Space Pixel) verstanden, durch die dynamische, dreidimensionale Figuren in den Nachthimmel gezeichnet werden können.

 

50 Spaxels im Himmel über dem Urfahraner Markt.
Credit: Gregor Hartl

 

Um dieses Projektvorhaben möglich zu machen entwickelte das Team vom Ars Electronica Futurelab eine Methode zur Gestaltung des Flugverhaltens des Quadcopter-Schwarms. Mittels eines Servers (Flight-Control-Engine) ist es jetzt möglich den Schwarm nach Vorgaben der Animationen des Designteams durch die Luft zu bewegen. Dadurch können nun Formen des ästhetischen Ausdrucks generiert werden, die bisher in dieser Art und Weise noch nicht möglich waren.


Idea & Concept:

Horst Hörtner

Research & Development:

Florian Berger, Roland Haring, Andreas Jalsovec, Michael Mayr, Ben Olsen, Michael Platz

Ground Crew:

Tamer Aslan, Peter Freudling, Matthew Gardiner, Yvonne Hauser, Peter Holzkorn, Petros Kataras, Christopher Lindinger, Ali Nikrang, Dieter Steininger, Markus Wipplinger