Sternennacht

Quelle: Emiko Ogawa

Quelle: Emiko Ogawa

Eröffnungsevent der Ars Electronica 2009

Do 3.9.

ab 10.00 Uhr Linzer Hauptplatz

ab 19.00 Uhr Ars Electronica Center Maindeck

www.80plus1.org

Seit 17. Juni 2009 wird der Linzer Hauptplatz mit dem Projekt „80+1 EINE WELTREISE“ von der Ars Electronica gemeinsam mit voestalpine und Linz09 bespielt.  Die Ars Electronica 2009 – „Human Nature“ und das Projekt  „80+1 EINE WELTREISE“ finden ihren ersten Berührungspunkt am 3. September 2009 und werden im Zuge der Eröffnung des diesjährigen Festivals  Linz im sprichwörtlichen Sinne die Sterne vom Himmel holen.

Sobald das Licht der Sonne hinter dem Horizont verschwindet, werden auch in Linz – ganz nach dem Motto „Licht aus – Sternenlicht“ – die Lichter dunkler. Gemeinsam mit dem ORF Oberösterreich rufen wir alle LinzerInnen auf, von 22:00 bis 24:00 Uhr das Licht in ihren Häusern auszuschalten und zum Beobachten der Sterne am Linzer Hauptplatz zu kommen. Hobbyastronomen werden den Besuchern ihre Teleskope zur Verfügung stellen und ihr Wissen über die Sterne weitergeben.

Ab 19:00 Uhr erwarten Sie Musik und Performances am Maindeck des Ars Electronica Centers.

Programm

ab 10:00 Hauptplatz
Bringen Sie uns einen Stern mit Ihrem ganz persönlichen Wunsch für die Zukunft!

Im Zuge des Projekts „80+1 EINE WELTREISE“ wird auch immer der Blick in die Zukunft gerichtet. Bei der Sternnacht möchten wir Ihre Zukunftswünsche auf einem Wunschbaum sammeln auf www.80plus1.org in die Welt hinaussenden.

ab 10:00 Hauptplatz
Ausstellung der Rolling Stars and Planets

10:00 – 15:00 Hauptplatz
Workshops des Österreichischen Weltraum Forum (ÖWF) für Kinder und Jugendliche

Das ÖWF lädt zum Bauen von Modellraketen ein, die anschließend von der Donaulände in den Himmel abheben werden.

10:00 – 18:00 Hauptplatz
Astronautentrainer vom Kinder- und Jugendservice

10:00 – 18:00 Hauptplatz
Workshops des Österreichischen Weltraum Forum für Kinder und Jugendliche

Probieren Sie den Dignity Rover aus – ein Gerät, das in der Raumfahrt Verwendung findet. Kinder und Jugendliche können Weltraumanzüge anprobieren und so das Leben der Astronauten nachempfinden.

10:00 – 18:00 Hauptplatz
COSMOS – An Advanced Scientific Repository for Science Teaching and Learning

Wollen Sie mehr über die Online-Plattform COSMOS – www.cosmos-project.eu – erfahren? Dann statten Sie dem Informationsstand des Projekts einen Besuch ab und stellen Sie Ihre Fragen direkt an die Projektmitarbeiter.

12:00 – 18:00 80+1 Basislager
Global Window Live

Treten Sie LIVE in Verbindung mit der Welt! Außerdem spannende Filme, Links und Infos zum Thema Astronomie, Exploration, Sterne und Kosmos.

15:00 – 16:00 Hauptplatz
Reise durch das Sonnensystem

Reisen Sie mit Gernot Grömer vom ÖWF durch das Sonnensystem und kommen Sie mit auf eine Austro-Mars-Expedition.

16:00 – 17:00 Hauptplatz
LIVE-Schaltung zu Franz Kerschbaum (Institut für Astronomie, Universität Wien)

LIVE-Schaltung: Franz Kerschbaum gibt u.a. einen Einblick in die Geschichte der Astronomie, Sternenentwicklung und die Zukunft der Sonne – im Gespräch mit Dietmar Hager und Gernot Grömer vom ÖWF.

17:00 – 17:45 Hauptplatz
LIVE-Schaltung zur European Southern Observatory (ESO)

LIVE-Schaltung: Wir nehmen live Kontakt mit Yuri Beletsky von der European Southern Observatory (ESO) auf.

18:30 – 19:00 Hauptplatz
Lichtverschmutzung

Der Astronomie-Experte, Dietmar Hager, liefert Informationen und Wissenswertes zum Thema Lichtverschmutzung und Astrofotografie.

19:00 – 20:00 Hauptplatz
Zukunftsgespräche unter Freiem Himmel

Zukunftsgespräche unter Freiem Himmel zum Thema Exploration mit dem ersten österreichischen Astronauten, Franz Viehböck, mit dem Genetiker Josef Penninger und mit dem amerikanischen Mathematiker John L. Casti; Moderation: Gerfried Stocker (künstlerischer Leiter, AEC).

19:00-21:00 Kirche Urfahr
Klanghimmel und Speeds of Time

20:00 – 21:00 Maindeck
Futuristische Sound-Performance – Felix Kubin

Mit seiner Arbeit stellt sich der Künstler Felix Kubin gegen die Gravitation: Elektroakustischer Pop, Noise und Rhythmus.

20:00 – 21:00 Hauptplatz
Sternenmusik – Nordwest feat. Louis Nostitz, Ali Andress, Flo Muigg

Uraufführung von Thomas Nordwest´s „Sternenmusik“; feat. Louis Nostitz, Ali Andress und Flo Muigg.

21:00 – 21:45 Hauptplatz
Sternenstunde mit Gerda Rogers

Wie stehen die Sterne für die Zukunft der LinzerInnen?

22:00 – 23:00 Maindeck
InterSidera – TeZ

Uraufführung der speziell für diesen Event komponierten Soundperformance „InterSidera“ des Media Artists TeZ.

22:00 – 24:00 Hauptplatz
„Licht aus – Ein Statement zur Lichtverschmutzung“

Der Astronomie-Experte, Dietmar Hager, liefert Informationen und Wissenswertes zum Thema Lichtverschmutzung und Astrofotografie

22:00 – 24:00 Hauptplatz
Performance der Rolling Stars & Planets

Die „Ladies First Ladies” Modern-Dance-Gruppe von der BiondekBühne Baden und „SlowForward” Performace-Gruppe mit den Vorführung von “Atem des Universums” und “Die Geburt des Welten” werden mit den Rolling Stars & Planets die Sterne und Sternbilder auf die Nibelungenbrücke zaubern.

22:00 – 24:00 Hauptplatz
Sternenmythen

Hören Sie spannende Geschichten über die Himmlische Fabeltiere, die Heldensagen von Adromeda bis Perseus und Mythische Tiere am Sternenhimmel.

24:00 Stadtwerkstatt, Café Strom
Ars Electronica Nightline

Numorai live, Sonic Death Monkey, DJ Malvin Elektronik

www.80plus1.org

Wichtige Verkehrsinformationen
21:00-1:00 Sperre Hauptplatz

80+1, Ars Electronica, voesalpine, Linz09, ORF OÖ, LinzAG , Österreichisches Weltraum Forum (ÖWF), Linzer Astronomische Gemeinschaft (LAG), Stadt Linz.

Special thanks to voestalpine, Linz09, ORF OÖ, LinzAG, Magistrat der Stadt Linz, Österreichisches Weltraum Forum (ÖWF), Linzer Astronomische Gemeinschaft (LAG), Bischöfliches Gymnasium Petrinum, Teleskop-Sternwartenzentrum Linz, Stargazer-Observatory, Teleskop-Service Ransburg GmbH, Dietmar Hager, Lajos Santos, Gerda Rogers, Franz Viehböck, Elisabeth Ledersberger-Lehoczky, „Ladies First Ladies” Modern-Dance-Gruppe von der BiondekBühne Baden und „SlowForward” Performace-Gruppe, Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie, Astrofreunde Oberes Mühlviertel, sowie allen Teilnehmer beim Teleskopwald, Cosmos – An Advanced Scientific Repository for Science Teaching and Learning, Österreichische Versuchsender Verband (ÖVSV), Kinder- und Jugendservice der Stadt Linz, Werner Prödl, City Ring, Wirtschaftskammer Linz, Jindrak, Stadtgärten Linz, Anrainer und Gewerbetreibenden des Hauptplatzes.


Visualisierte Linzer Klangwolke FLUT

ARS ELECTRONICA 2008

Sa 5.9.

15.00 Uhr Hauptplatz – Die Prophezeiung

21.00 Uhr Donaupark Linz – Die Arche

Fabelhafte Wesen durchziehen die Stadt und verwandeln sie in ein wundersames Biotop – im Zeichen von Untergang und Rettung. 2009 wird Linz überflutet – die Klangwolke folgt dem Fluss der ältesten Erzählungen der Menschheit. Wasserfluten, Nachrichtenfluten, Menschenfluten. Muss sich Linz, die Stadt an der Donau, reinigen und läutern? Tagsüber strömen wunderbare Kreaturen durch die Stadt, reißen Tiere und Fabelwesen das Publikum mit sich. Abends wird die Szenerie vor dem Brucknerhaus zum Schauplatz eines Dramas zwischen Untergang und Rettung.

Konzeption, Co-Regie & Live-Video: Airan Berg
Konzeption, Co-Regie, Texte & Visuals: Martina Winkel
Konzeption, Kreaturendesign & Co-Regie: Roger Titley
Komposition: Dick van der Harst
Produktion: Susanne Tiefenbacher
Produktionsassistenz: Karin Imlinger
Marketing: Barbara Hinterleitner
Schauspiel: Andrea Eckert, Wolfram Berger
Dirigent: Martin Fuchsberger
Musik:
Studierende der Anton Bruckner Privatuniversität/ Klasse Blechbläser unter der Leitung von Bernhard Bär sowie Klasse der Schlagwerker unter der Leitung von Leonhard Schmidinger
sowie Ensemble von Dick van der Harst (Belgien):
Kurt Budé, Berlinde Daman, Lander Gyselinck, Jouni Isoherranen, Wim Konink, Bart Maris, Sebastian Matthyssens, Jean-Phillippe Poncin, Dirk Proost, Gilles Répond

Die Klangwolke ist eine Produktion des Brucknerhaus Linz / LIVA und des ORF OÖ in Kooperation mit Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas.


Prix Ars Electroncia Gala


Fr 4.9.
18.30 Uhr

Brucknerhaus, Großer Saal

Ein Abend ganz im Zeichen der KünstlerInnen. Die große Eröffnungsveranstaltung der Ars Electronica 2009 gemeinsam mit der Verleihung der Goldenen Nicas an die PreisträgerInnen des Prix Ars Electronica bildet einen der Hähepunkte des Festivals.

Nur für geladene Gäste

The Golden Nicas and Prizes go to:

Iriz Pääbo (CA) / National Film Board of Canada
HA’Aki
Golden Nica Computer Animation / Film / VFX

Bill Fontana (US)
Speeds of Time versions 1 and 2
Golden Nica Digital Musics

Eduardo Kac (US)
with his scientific partners Neil Olszewski, Department of Plant Biology and Neil Anderson, Department of Horticultural Science, University of Minnesota, St. Paul, MN
Natural History of the Enigma
Golden Nica Hybrid Art

Lawrence Malstaf (BE)
Courtesy Galerie Fortlaan 17 – Gent (BE)
Nemo Observatorium
Golden Nica Interactive Art


HiperBarrio
http://hiperbarrio.org
Golden Nica Digital Communities

Matej Petrek (AT)
In den Tiefen
Golden Nica u19 – freestyle computing

Simon Shaw-Miller (UK)
Eye hEar: Music, Art, Film & the Culture of Synaesthesia
Winner Media.Art.Research Award

Open_Sailing_Crew (UK)
Open Sailing
Winner [the next idea] voestalpine Art and Technology Grant

Project Management: Bianca Petscher

Screendesign: checksum5 (joreg, rainer kohlberger)

Ab 21.00 Uhr Performance auf der Fassade des Ars Electronica Center



Große Konzertnacht

So 6.9.
19.30 Uhr

Lentos Kunstmuseum, Brucknerhaus, Donaupark

“Pursuit of the Unheard”
Vom Streben nach ungehörter Musik

Mit Unterstützung des Max Brand Archivs

Im Jahr 2009 feiert das Ars Electronica Festival sein 30-jähriges Bestehen. Blickt man musikalisch auf die Geschichte des Festivals zurück zeigt sich eine enorme Vielfalt: frühe elektronische Rockmusik, Mach-mit-Konzerte mit selbstgebauten Instrumenten, die Stahlsinfonie und die Stahloper… Musik ist sehr zentral vertreten, der Drang Neues zu entdecken ungebrochen über 30 Jahre, neue musikalische Räume wurden erobert und ungewöhnliche Experimente gewagt – ein ständiges Streben nach ungehörter Musik.

Auch die in diesem Jahr schon zum siebten Mal stattfindende Konzertnacht wagt sich an Veränderungen. Gab es bisher für die aktuellen Trends in der digitalen Musik ein eigenes Konzert mit den PreisträgerInnen des Prix Ars Electronica – werden diese 2009 integriert. Daraus entsteht ein Konzertabend, der in seinem Programm sowohl der Geschichte wie auch der Gegenwart gewidmet ist. Im ersten Teil des Abends stehen neue Technologien im Mittelpunkt – kombiniert mit traditionellen Genres und Instrumenten: eine „Opern“aufführung kleiner wireless-gesteuerter Plastikhasen und ein ViolonistInnen-Ensemble kombiniert mit 1-bit music. Gefolgt von Orchesterstücken von Arvo Pärt, Alan Hovhaness und Norbert Zehm, die visualisiert bis dato unentdeckte Sichtweisen dieser Musik erlauben. Der Klangpark wird erfüllt mit Bill Fontanas  Klangskulpturen, die Klänge des Big Ben wirken unwirklich und doch beeindruckend an der Donau. Ebenso jene des Max Brand Synthesizers, eigentlich bereits ein historisches Ausstellungsobjekt, und immer noch entlockt Elisabeth Schimana der alten Maschine neue Klänge. Mit neuen Klangkombinationen von Christian Fennesz zusammen mit  faszinierenden Visualisierungen von Lillevan endet das Streben nach dem Ungehörten, vorerst…

Programm

19.30 Uhr, Lentos
Antoine Schmitt, Jean-Jaques Birgé: NABAZ’MOB
Prix Ars Electronica 2009, Digital Musics, Award of Distinction

20.00 Uhr, Lentos
Tristan Perich: „Active Field“ for ten violins and ten-channel 1-bit music
Prix Ars Electronica 2009, Digital Musics, Award of Distinction

Performed by Bruckner Orchester Linz / Dennis Russell Davies (US/AT)
Im Lentos besteht beschränkte Platzkapazität.

20.40 Uhr, Brucknerhaus, Foyer
Arvo Pärt: Arbos für 8 Blechbläser und Schlagzeug (1977/1986)

Performed by Bruckner Orchester Linz / Dennis Russell Davies

20.45 Uhr, Brucknerhaus, Großer Saal
Arvo Pärt: Concerto piccolo über B-A-C-H, für Trompete, Streichorchester, Cembalo und Klavier (1964/1994)

Performed by Bruckner Orchester Linz / Dennis Russell Davies

Cembalo: Maki Namekawa (JP/AT)
Trompete: Gerhard Fluch (AT)
Visuals by: Nanook feat. System Jaquelinde

20.55 Uhr, Brucknerhaus, Großer Saal
Alan Hovhaness: Lousadzak (Coming of Light), für Klavier und Streichorchester op. 48

Performed by Bruckner Orchester Linz / Dennis Russell Davies; Klavier: Maki Namekawa; Visuals by Kenneth Huff (UK)

21.20 Uhr, Klangpark, Donaupark
Bill Fontana: Speeds of Time
Prix Ars Electronica 2009, Digital Musics, Golden Nica

21.55 Uhr, Brucknerhaus, Großer Saal
Norbert Zehm: Symphonie „GAMES“ op. 45
Performed by Bruckner Orchester Linz / Dennis Russell Davies
Synthesizer/Electronics: Norbert Zehm
Visuals by Roland Schrettl

22.40 Uhr, Brucknerhaus, Foyer
Max Neuhaus: Radio Net (Ausschnitte)

22.50 Uhr, Brucknerhaus, Mittlerer Saal
Elisabeth Schimana: Höllenmaschine (Komposition für den Max Brand Synthesizer)
OperatorInnen: Manon Liu Winter, Gregor Ladenhauf

23.30 Uhr, Brucknerhaus, Foyer
Max Neuhaus: Radio Net (Ausschnitte)

23.40 Uhr, Brucknerhaus, Großer Saal
Christian Fennesz: fennesz with lillevan visuals
Visuals by Lillevan

Pursuit of the Unheard ist ein weiterer Schritt in der erfolgreichen Zusammenarbeit des Brucknerorchester Linz unter Dennis Russel Davies, dem Brucknerhaus Linz und Ars Electronica mit dem Ziel, neue Konzepte der Verbindung von Musik und neuen visuellen Ausdrucksformen zu erproben.

Curators: Dennis Russell Davies, Wolfgang Winkler, Heribert Schröder, Gerfried Stocker, Bianca Petscher

Project Management: Bianca Petscher


datamatics [ver.2.0] meets unitxt Ryoji Ikeda & alva noto in Concert

Mo 7.9.
20.00 Uhr

Brucknerhaus, Großer Saal

Ryoji Ikeda: “datamatics [ver.2.0]

„datamatics zeigte Ikeda am Höhepunkt seiner künstlerischen Fähigkeiten, ausgehend von seiner eigenen, unverkennbaren künstlerischen Sprache.” – The Wire über Ryoji Ikeda, 2006

„datamatics“ ist das neueste audiovisuelle Konzert aus Ikedas gleichnamiger Reihe. Dieses Kunstprojekt erkundet die Möglichkeiten der Wahrnehmung einer unsichtbaren Daten-Multi-Substanz, die unsere Welt durchdringt.
Unter Verwendung blanker Daten als Quelle für Klang und visuelle Elemente kombiniert „datamatics“ abstrakte und mimetische Präsentationen von Materie, Zeit und Raum in einer beeindruckenden und atemberaubend vollendeten Arbeit.

Die technische Dynamik des Stücks, wie zum Beispiel seine äußerst schnellen Bildfolgen und unterschiedliche Bit-Tiefen, fordern immer wieder unsere Wahrnehmungsschwellen heraus und erforschen diese.

Ryoji Ikeda – datamatics [ver.2.0]

Directed by Ryoji Ikeda
Concept, composition: Ryoji Ikeda

Computer graphics, programming:
Shohei Matsukawa
Daisuke Tsunoda
Tomonaga Tokuyama
Norimichi Hirakawa

Produced by Forma FORMA_logo_url

www.forma.org.uk

Co–commissioned by AV Festival 06, ZeroOne San Jose & ISEA 2006
Co–produced by les Spectacles Vivants, Centre Pompidou, and YCAM
Supported by Recombinant Media Labs

alva noto: „Unitxt Derivative Version“, 2009

Der Titel „Unitxt” könnte „unit extended” (erweiterte Einheit) bedeuten, was sich dann auf die Einheit eines rhythmischen Rasters oder eines universellen Textes einer universellen Sprache bezöge, z.B. jener der Mathematik: Einheiten, Konstanten, Maßeinheiten, Präfix-, SI-Einheitensystem. Diese Einheit ist Teil der gesprochenen Sprache und wird durch Codes im Klang selbst dargestellt.

In Zusammenarbeit mit der „Touch“-Designer-Software von „Derivative“ wurden die ursprünglichen visuellen Elemente, die auf der Echtzeit-Manipulation/Modulation von Software-generierten Test-Mustern basieren, zu einem Multi-Screen Set-up mit einem sehr ausgefeilten visuellen Outfit erweitert. Dadurch bekam die Installation eine fast fesselnde Qualität.

Dieses spezielle Set-up entstand für sehr populäre Veranstaltungsorte und Festivals größeren Formats. Bisher war „Unitxt“ bei der Transmediale Berlin zu hören, gefolgt von Shows bei den Festivals Mutek Montréal und Sonár Barcelona.

visuals support: markus heckmann (derivative, http://www.touch077.com/)

Filmen und Fotografieren während der Vorführung nicht erlaubt.

Project Management: Bianca Petscher


u19 – Ceremony

Foto: rubra

Foto: rubra

Preisverleihung

Fr 4.9. 11.00 – 12.30 Uhr

Ars Electronica Center, Hauptstraße 2-4, 4040 Linz
Sky Loft (Ebene 3)

Preisverleihung und Präsentation der Siegerprojekte, Auszeichnungen und Anerkennungen des Wettbewerbs „u19 – freestyle computing“.

Wir danken KulturKontakt Austria als Partner und dem ORF Oberösterreich für die gute Zusammenarbeit.


Electronic Theatre

HAAKI_STILL 12

Sa 5.9.
20.00 und 22.30 Uhr

OK Offenes Kulturhaus Oberösterreich (Sommerkino)

Die prämierten Computeranimationen, Filme und Visual Effects aus dem Prix Ars Electronica 2009 auf großer Leinwand.

HA’Aki Iriz Pääbo (CA) / National Film Board of Canada

SKHIZEIN Jeremy Clapin, Jean-François Sarazin (FR) / DARK PRINCE

The Nest That Sailed The Sky Glenn Marshall (UK), Music by Peter Gabriel
The Dark Knight Dominique Vidal (FR) / BUF Compagnie

Dix Bif (FR) / Autour de Minuit Productions & The Mill

WALL*E Andrew Stanton (US) / Pixar Animation Studios

World of Warcraft: Wrath of the Lich King – Intro Cinematic Jeff Chamberlain, Phillip Hillenbrand (US) / Blizzard Entertainment, Inc.

Urs Moritz Mayerhofer (DE)

FRENCH ROAST Fabrice O. Joubert (FR) / Pumpkin Factory / Bibo Films

Boris Daniel Lundquist (AT)

CHICK Michal Socha (PL) / Platige Image

The Spine Chris Landreth (CA) / National Film Board of Canada
This Way Up Smith & Foulkes (UK) / Nexus Productions Ltd

Audi ‘Unboxed’ Russell Brooke (UK), Aaron Duffy (US) / Passion Pictures, 1st Ave Machine

Harmonix ‘Rock Band II’ Pete Candeland (AU) / Passion Pictures


OK Night

skyllaonstage

Sa 5.9.
22.00 – 4.00 Uhr

OK Offenes Kulturhaus Oberösterreich (Mediendeck)

dieb13.klingt.org / skylla.klingt.org / boris.kopeinig.net / www.dubsquare.net

dieb13 (Dieter Kovačič) (AT)
Produzent, Programmierer und Musiker, beschäftigt sich mit Klangforschung und lotet das Spektrum der Sounds mit eigenen elektronischen Hilfsmitteln aus.

Skylla (Billy Roisz, Silvia Fässler) (AT)
Computergenerierte Klänge, durchmischt mit E-Bass and Plattenteller

Boris / Dubsquare Records (Boris Kopeinig) (AT)
Ein DJ-Set im Spannungsfeld von Techno und Dubstep. Das Label Dubsquare Records aus Wien steht für einen “deepen” und “darken” rhythmusbetonten Sound mit starken Einflüssen von Detroit Techno.

Lenka Klimešová (CZ)
Prix Ars Electronica 2009, Interactive Art, Honorary Mention
Die Künstlerin präsentiert ihr Werk „Future Kiss“.

www.myspace.com/lenyss


Klangpark

Foto: Sabine Starmayr

Foto: Sabine Starmayr

Mo  07.09.
10.00 – 22.00 Uhr

Di 08.09.2009
10.00 – 22.00 Uhr

Donaupark

Bill Fontana (US)

Speeds of Time versions 1 and 2

Golden Nica Digital Musics
Musik für eine Landschaft – für die Donau und den Park vor dem Brucknerhaus – ist das Leitmotiv des Klangparks. Erleben sie den Tag als stünden sie am Times Square in London und lauschen den Klängen des berühmten Big Ben.

Project Management: Bianca Petscher


Deep Space

Foto: rubra

Foto: rubra

Wechselnde Programme jede halbe Stunde

Do 3.9. 10:00 – 20:00
Fr 4.9. 15:30 – 20:00
Sa 5.9. 13:00 – 20:00
So 6.9. 13:30 – 20:00
Mo 7.9. 10:00 – 20:00
Di  8.9. 10:00 – 17:30

Ebene 0

Deep Space Nightline
Do – Mo 21:00 – 23:00

Mo 7.9. 18:00 – 19:00
Special Trips to the End of the Universe
Dietmar Hager F.R.A.S. (AT), Deep Space

Deep Space Nightline

3.9. 21:00 – 23:00
Deep Universe: Breathtaking Imagery of the universe in 2D and 3D
created by SCISS (SE), NASA, ESA, Dietmar Hager (AT)

4.9. 21:00 – 23:00
Art Cinema: Audiovisual Installations created by The Sancho Plan
(UK), Ars Electronica Futurelab (AT), stadtmusik (Dietmar Offenhuber (AT),
Sam Auinger (DE), Hannes Strobl (DE)), Ryoji Ikeda (JP)

Ryoji Ikeda – data.tron [8K enhanced version]
Commissioned by Ars Electronica Centre for the inauguration of their Deep Space venue, produced by Forma

5.9. 21:00 – 23:00
Cultural Heritage Night: Cultural Treasures preserved
by CyArk (UK) and Haltadefinizione (IT)

6.9. 21:00 – 23:00
Science Cinema: Iceman Photoscans (Ötzi) by the Institute of Mummies
and the Iceman (IT), and In-silico Experiments Live from Leibniz
Rechenzentrum (DE)

7.9. 21:00 – 23:00
Views on Earth: Perspective on the planet by Yann Arthus-Bertrand and
Luc Besson (FR), and on Linz by Erich Pröll (AT)


Die Nightline der großen Gefühle

Nightline Stadtwerkstatt

Do 3.9. – Di 8.9. 2009
Stadtwerkstatt Linz, Cafe Strom
http://www.stwst.at/

Große Gefühle als Teil der Human Nature – unter diesem Motto steht die Ars Electronica Nightline 2009 in der Stadtwerkstatt.

Do 3.9
23.00 Uhr Cafe Strom: DJ Andryx
00.00 Uhr STWST Saal: Numorai (Live – Chemotaxi) und SONIC DEATH MONKEY (Live – harsh dub core step)
01.00 Uhr STWST Saal: DJ Malvin Elektronik

Fr 4.9
17:00 – 19:00 Stadtwerkstatt-Saal (1. Stock): Gameboymusicclub Workshop
(Anmeldung: gameboy@stwst.at – bring your own gameboy!)
23.00 Uhr Café Strom: DJ Bitkid + DJ Vania (Club Donau)
23.00 Uhr  STWST Saal: Gameboymusicclub Concert
01.00 Uhr STWST Saal: Musikkreis MS 20

Sa 5.9
23.00 Uhr STWST Saal: Microthol (Live – Wien)
23.00 Uhr Café Strom: “THIS IS WRESTLING” – A Dancehall Jungle Mayhem Selecta Ufuk & La Oona (Fireclath Sound)
00:00 STWST Saal: Microthol (Live – Wien)
01.00 Uhr STWST Saal: Soundkitchen DJ Team

So 6.9
23.00 Uhr STWST Saal: Gloomy Sunday by Didi Bruckmayr
23.00 Uhr Café Strom: Space Monkeys Soundsystem feat. Kern, Herbst & special guests

Mo 7.9
23.00 Uhr STWST Saal: NI Live
23.00 Uhr Café Strom: Soulkitchen
23:59 STWST Saal: TIM & PUMA MIMI Live

Di 8.9
20.00 – 21.00 Uhr Ars Electronica Quarter: Midimarschkapelle


Don't stop 'till you get enough?

Quarter_RotherKrebs_Nightline

Foto: Agnes Miesenberger

Mi 2.9. – Di 8.9. 2009
Grand Cafe zum Rothen Krebsen & Institut für erweiterte Kunst (IFEK)
www.ifek.at & www.roterkrebs.net

Auch zu diesem Ars Electronica Festival lädt das IFEK KünstlerInnen, MusikerInnen, DJs und das Publikum in den Rothen Krebs, um gemeinsam die Frage zu erörtern, wie sich das menschliche Wesen durch Musik verändert.

Mi 2.9. Grand Opening
Live: Ronnieism. Ronnieism komponiert mit Gameboys Musik; 15 Stofftiere formen ein Instrument, das in Echtzeit Video und Sound steuert.
DJ: Colette

Do 3.9.
Futuristische Sound-Performance – Felix Kubin: mit neuem Set im Rahmen der Nightline. Anschließend DJ Baumann.

Fr 4.9.
Live: G.rizo. Durch ihre französischen Grace-Jones Vocals bringt G.rizo mit Elektro, New Wave und Ghetto-Tech die Diskokugel zum rollen.
DJ Eve Massacre

Sa 5.9.
MAN IN THE MIRROR Ausgehend von Michael Jacksons gelebter menschlicher Wandlung, oszillierend zwischen black und white, feminin und maskulin, Silikon und Fleisch, wird das Publikum aufgefordert, seinen Beitrag zur Transformationsmaschine beizusteuern. Wer sich diesen Extremen am präzisesten stellen kann, bekommt Geld bar auf die Kralle.DJ: Youtube-disco

So 6.9.
Live: Danielle Lemaire
Danielle Lemaire sucht mittels Spieluhren, verschiedenen Orgeln, Kinderklavieren oder selbst gebauten Instrumenten das Erstaunliche in der Musik. Im Rothen Krebs zeigt sie zu ihrer Performance ihren Film über Langsamkeit mit „gestickten digitalen Bildern“.
Installation: Jan Van Den Dobbelsteen
DJ Klub

Mo 7.9.
Live: Analogsat midisteuerbare stromleisten, umgebaute kindergitarren, bohrmaschinen oder carreraautobahnen werden an ihre klanglichen grenzen und darüber hinaus gebracht.
Live: Harald Starzer stereostromgitarre in einer feedbackschleife läuft durch anloge fernmeldeeletronik. das instabile system gitarre spielt sich selbst. noisecore ohne populistisches posertum!
DJ: Washer

Di 8.9.
DJ: Hobby Exzellent


Fassadenfestival


Fr 4.9. – Mo 7.9.

Ars Electronica Center, façade

Die 5.100 Quadratmeter große gläserne Hülle des Ars Electronica Center wird während des Ars Electronica Festivals zu einem besonderen nächtlichen Programmpunkt.

EinzelkünstlerInnen, KünstlerInnenkollektive und Hochschulen wurden eingeladen, die 40.000 LEDs der Fassade für künstlerische Experimente zu nutzen. Fünf Hochschulen (Kunstuniversität Linz, Fachhochschule Hagenberg, TU Wien, Universität für Angewandte Kunst Wien und Fachhochschule St. Pölten) sowie eine Reihe von EinzelkünstlerInnen sind der Einladung gefolgt und haben Projekte entwickelt, die an den Abenden des Ars Electronica Festivals auf der Fassade des Ars Electronica Center präsentiert werden.

Um technische Zugangsbarrieren abzubauen, wurde eine spezielle Entwicklungsumgebung geschaffen, mit der auf einfache Art und Weise – mit weitverbreiteten und allseits gängigen Tools – Projekte auf der Fassade realisiert werden können. Eine zur freien Verfügung angebotene Applikation erlaubte es so den KünstlerInnen und EntwicklerInnen, die Projekte an ihren Arbeitsplätzen zu entwickeln und das visuelle Ergebnis zu simulieren, bevor es live auf der Fassade gezeigt wird.

Während des Fassadenfestivals werden jeden Abend unterschiedlichste Projekte präsentiert, die ein vielfältiges Spektrum verschiedener Zugänge aufzeigen und in den Programmschwerpunkten „Facade Music“, „Interact!“ und „Visual Experiments“ zusammengefasst werden.

„Facade Music“ zeigt speziell für eine Visualisierung auf der Fassade komponierte Werke oder Visualisierungen vorhandener Musikstücke bis hin zu einer Live-VJ-Performance gemeinsam mit FM4.

„Interact!“ ermöglicht es, mit der Fassade zu interagieren: von einfachen SMS-Systemen, über die man die Fassade nach eigenen Vorstellungen färben kann über weitere spielerische Zugänge bis hin zu experimentellen Interfaces.

„Visual Experiments“ präsentiert eine Vielzahl eigens entwickelter visueller Experimente,  die auf beeindruckende Weise von den vielfältigen Bespielungsmöglichkeiten der Fassade zeugen.

Fr 4.9. Sa 5.9. So 6.9. Mo 7.9.
21:00 – 23:00
FM4 Signs & Signals

21:00 – 22:00
Facade Music

21:00 – 22:00
Facade Music

22:00 – 23:00
Interact!

22:00 – 23:00
Interact!

23:00 – 24:00
Interact!

23:00 – 24:00
Interact!

23:00 – 24:00
Visual Experiments

23:00 – 24:00
Visual Experiments

00:00 – 02:00
Visual Experiments

00:00 – 02:00
Visual Experiments

00:00 – 02:00
Best of …

00:00 – 02:00
Best of …

FM4 SIGNS & SIGNALS
a radio – visual experience

http://fm4.orf.at/stories/1624492/
http://fm4.orf.at/stories/1625988/
http://www.freyluft.at

Fr 4.9. 21:00 – 23:00

FM4 und freyluft machen in einem einmaligen Event durch die Bespielung der pixelhaften Oberfläche des neuen Ars Electronica Center Radiowellen zu einem sichtbaren Erlebnis.

Die Klangcollage, die in den gesamten Donaupark übertragen wird, kommt von FM4; die Lichtinstallation auf der Fassade des AEC vom Künstlerduo freyluft. Zu erleben nicht nur live vor Ort, sondern auch über Radio und Internet als live Video Stream auf http://fm4.orf.at.

Sound: radio FM4Matthias Schönauer, Sebastian Schlachter-Delgado
Visuals: freyluft – Monika Freyer, Philipp Luftensteiner

Technische Universität Wien, Institut für Kunst und Design
Universität für angewandte Kunst Wien, Abteilung Digitale Kunst
Program Directors: Thomas Lorenz, Nicolaj Kirisits, Klaus Filip
Projects by: Tim Blechmann, Juan C. Carvajal u. Martin Grödl, Peter Linhart, Florian Gruber, Clemens Hausch u. Peter Moosgard, Ulrich Kühn u. Robert Zimmermann, Simon Repp, Achim Stromberger, Corinne Studer, Kathi Stumreich, Conny Zenk

Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz, Interface Cultures
Program Directors: Dietmar Offenhuber, Mahir Mustafa Yavuz
Projects by: Jayme Cochrane, Javier Lloret, Tim Devine, Sabina Dallu, Stefan Bandalac, Ulrike Gollner, Michael Probst, Basia Jol, Mar Canet-Sol, Onur Soenmez

Fachhochschule St. Pölten, Institut für Medieninformatik
Program Directors: Markus Seidl, Klaus Temper
Projects by: Kerstin Blumenstein, Thomas Eitler, Martin Grubinger, Roman Kuba, Maurice Wohlkönig

Fachhochschule Oberösterreich – Campus Hagenberg, Masterstudium Digitale Medien
Program Directors: Eno Henze, joreg
Projects by: Andreas Opferkuch, Anna Gruber, Bernadette Fellner, Christiane Eckl, Christoph Einfalt, Claudia Leeb, Claus Helfenschneider, Dominik Gottherr, Ingrid Stürmer, Johannes Eichberger, Karl Bergthaler, Kathrin Eder, Maria Hauer, Martin Lenzelbauer, Martin Pernsteiner, Nicole Pilkenroth, Philipp Horwath, Remo Rauscher, Stephan Müller, Veronika Pauser, David Steiner, Michael Markschläger, Ralph Windischhofer, Skoczylas Sven, Wolfgang Schroeck

Konzeption und Projektleitung / concept and project management: Christopher Lindinger, Maria Eschlböck / Ars Electronica Futurelab
Technische Projektleitung / technical project management: Andreas Pramböck / Ars Electronica Futurelab
Software Development: Andreas Pramböck, Robert Hnatyk, Lukas Hostynski / Ars Electronica Futurelab
Technische Infrastruktur / technical infrastructure: Markus Schernhuber / Multivision