[the next idea] voestalpine Art and Technology Grant

Mit dem [the next idea] voestalpine Kunst und Technologie Stipendium prämiert die Ars Electronica neue noch nicht realisierte Ideen, die in ihrer Realisierung das Potential einer grundlegenden Weiterentwicklung unserer Zukunft eröffnen.

Mit diesem Ziel steht [the next idea] diametral der Kategorie der Visionary Pioneers gegenüber, indem ganz bewusst am Beginn einer möglichen Entwicklung angeknüpft wird und Personen deren Konzepte ihre Zukunftsfähigkeit erst beweisen müssen, ausgewählt werden. Zentral ist dabei jedoch mit seinen Ideen unsere Zukunft aktiv gestalten zu wollen. Es geht sowohl um technologische, künstlerische, wissenschaftliche und soziale zukunftsorientierte Projekte, die sich zu Anfängen neuer interdisziplinärer Ansätze entwickeln können, als auch um solche Projekte, die durch neue Perspektiven auf gesellschaftliche Probleme gezielt einfache Lösungen liefern. Somit wird durch [the next idea] der Bogen von den Visionary Pioneers über die Goldenen Nicas der Projektprämierungen in den unterschiedlichen etablierten Disziplinen hin zu den aktuellen Pionieren gespannt. Der/die GewinnerIn erhält ein Stipendium in der Höhe von EUR 7.500,- und die Möglichkeit, mit Unterstützung der Ars Electronica die Umsetzung der Idee voranzutreiben.

Dafür werden künstlerische, wissenschaftliche, technologische und soziale Lösungen oder Annäherungen an zentrale gesellschaftliche Fragestellungen gesucht. Im Fokus stehen globale Themen, wie etwa Energie, Mobilität und freier Zugang zu Information. Beispiele dafür, aber keine Einschränkungen, sind alternative Modelle für den künftigen Umgang mit Energie und Ressourcen, Konzepte und Ideen für eine mobil und global gewordene Welt, Maßnahmen und Projekte für Partizipation und Chancengleichheit im Zugang zu den Möglichkeiten der modernen Informationsgesellschaft. Im Vordergrund steht die Weiterentwicklung einer Idee, die in den Kontext einer dieser gesellschaftlichen Fragestellungen gestellt wurde und konkrete, machbare und auch zukunftsweisende Lösungsvorschläge angeht.
[the next idea] bietet die Chance Projekte über disziplinäre Grenzen hinaus einzureichen, mit einem erfahrenen Team weiter zu entwickeln und Öffentlichkeit für die Weiterführung des Projekts zu bekommen.

Umsetzungsmöglichkeiten für [the next idea] voestalpine Art and Technology Grant

Die Zusammenarbeit mit dem erfahrenen Team und den weltweit vernetzten MentorInnen der Ars Electronica kann auf unterschiedlichste Weise erfolgen und wird im Wesen auf das Siegerprojekt und die Preisträger maßgeschneidert: Die GewinnerInnen können auf Workshopbasis wiederholt Rückmeldung auf das Projekt bzw. den Fortschritt des Projekts erhalten, ihr Projekt im Rahmen einer bis zu 3monatigen Residency im Ars Electronica Futurelab weiterentwickeln oder gemeinsam mit den MentorInnen eine Strategie zur weiteren Vorgangsweise, Präsentation und Entwicklung nutzen. Dadurch wird den Pionieren der [the next idea] der Zugang zum umfassenden Netzwerk der Ars Electronica geöffnet. Die Zusammenarbeit kann virtuell oder vor Ort in Linz von Statten gehen, wobei der Ablauf individuell mit den PreisträgerInnen abgestimmt wird.

Die GewinnerInnen werden im Rahmen der Pressekonferenz des Prix Ars Electronica bekannt gegeben und bei der Gala des Ars Electronica Festival präsentiert. Das prämierte Projekt/Konzept wird im “CyberArts”-Katalog des Prix Ars Electronica und im Rahmen des Festival Ars Electronica des jeweiligen Wettbewerbsjahres vorgestellt.

Die GewinnerInnen des „[the next idea] voestalpine Art and Technology Grant“ erhalten zusätzlich die Möglichkeit als „Future Innovator“ am bevorstehenden Future Innovators Summit teilzunehmen. Außerdem nehmen sie an einer Podiumsdiskussion mit den GewinnerInnen der Goldenen Nica für Visionary Pioneers of Media Art teil.

Die Zuerkennung dieses Stipendiums wird von voestalpine ermöglicht.

Details zur Einreichung

Jede Einreichung muss folgende Teile beinhalten:

  • 3-minütige Videodokumentation
  • Konzeptbeschreibung
  • Produktionsplan

In der Videodokumentation stellt der/die AutorIn des Projekts sein/ihr Konzept persönlich kurz vor.

Die Konzeptbeschreibung sollte die wesentlichen Aspekte des Konzepts, grundlegende theoretische Überlegungen und die für die Realisierung notwendigen technischen Details (Hard- und Software), die Produktionsbedingungen und räumlichen Erfordernisse erklären.

Der Produktionsplan sollte eine klare Beschreibung der für die Realisierung des Projekts erforderlichen Schritte umfassen (z.B. offene Forschungsfragen, notwendige Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten, Fragestellungen zum weiteren Projektablauf) und auch angeben, ob ein Produktionsschritt von dem/der EinreicherIn selbst oder von einer anderen Person (z. B. Personal des Ars Electronica Futurelab) ausgeführt werden muss.

Beachten Sie bitte, dass die Entscheidung der Jury sich im Wesentlichen auf die Videodokumentation, die Konzeptbeschreibung und den Produktionsplan stützt. Deshalb sollten die von Ihnen zur Verfügung gestellten Informationen so spezifisch wie möglich sein.

Was können Sie einreichen?

Dieser Wettbewerb ist offen für alle Arten innovativer Konzepte und Ideen in den Bereichen

  • Kunst
  • Design
  • Technologie
  • Social Entrepreneurship

Vorbedingung ist die Auseinandersetzung mit zentralen gesellschaftlichen Fragestellungen und globalen Themen, wie etwa Energie, Mobilität oder freier Zugang.

Beurteilungskriterien

Alle eingereichten Konzepte werden von einer Fachjury in der Reihenfolge des Einlangens nach folgenden Kriterien beurteilt:

  • die Relevanz des Konzepts für die kreative Community in Kunst, Technologie und Gesellschaft
  • sowie der technische und/oder künstlerische Innovationsgehalt
  • oder die Originalität und Bedeutung des Designs
  • sowie die Realisierbarkeit des Konzepts

Ausschließlich kommerziell ausgerichtete Produktionen im Sinn von Produktwerbung sind von der Teilnahme ausgeschlossen.

JurorInnen können zusätzlich zu den regulär eingereichten Projekten, Arbeiten für den Wettbewerb nominieren.

Konzeptrealisierung und -präsentation

Das prämierte Projekt bzw. Konzept wird im Rahmen des Festival Ars Electronica präsentiert.

Der/die AutorIn muss sicherstellen, dass eine Präsentation im Rahmen des Festival Ars Electronica garantiert ist. Die Präsentation muss in Abstimmung mit dem Veranstalter vorbereitet werden. Der Veranstalter behält sich vor, das Format der Präsentation unter Berücksichtigung des Festivalprogramms vorzugeben.

Das Stipendium in der Höhe von 7.500 Euro wird einmalig für das von der Jury gewählte Projekt/Konzept vergeben und beinhaltet die Reise- und Unterbringungskosten während der Residency und/oder während des Festival Ars Electronica, unabhängig davon, ob das Konzept von einer Einzelperson oder einer Gruppe eingereicht wurde. Wenn einer Gruppe das Stipendium zugesprochen wird, ist die Teilnahme an der Residency mit 3 Personen limitiert.

Eventuelle Kosten und Aufwände die mit der Präsentation verbunden sind, sind vor Beginn der Arbeit bzw. der Zusammenarbeit mit der Ars Electronica zwischen Gewinner und Veranstalter abzustimmen und werden in einem gesonderten Vertrag vereinbart.

Questions?