Alchemists of our Time Exhibition

DO 8.9.2016 - MO 12.9.2016, 10:00 - 19:30
POSTCITY, STARTS Labs / Gallery
POSTCITY
Roboaction(s) A1 K1 / Dragan IlićCredit: Courtesy Dragan Ilić and GV Art London

Wer sind eigentlich die AlchemistInnen unserer Zeit? Wir meinen, es sind jene Kreativen, die mit ihrer hybriden Arbeitsweise die Grenzen zwischen Kunst und Wissenschaft aufheben, dabei völlig neue Perspektiven entwickeln und wegweisende Schlüsse ziehen. Die interdisziplinären, internationalen Teams aus KünstlerInnen, WissenschaftlerInnen, DesignerInnen und TechnologInnen, die sich mit der Zukunft des 3-D-Drucks, der Gentechnik, der Künstlichen Intelligenz, der autonomen Fahrzeuge, Nanotechnologie und anderem mehr befassen. Mit der Ausstellung „Alchemists of out Time“ rückt das diesjährige Ars Electronica Festival diese neue Generation von KünstlerInnen und ForscherInnen ins Rampenlicht, zeigt an was sie arbeiten und wie sie arbeiten. Verortet ist diese Schau in den riesigen Hallen der POSTCITY, aufdem Areal des Linzer Hauptbahnhofs.

Die Ausstellung „Alchemists of our Time“ erstreckt sich über Tausende Quadratmeter und präsentiert sich als ein inspirierender Mix aus künstlerischer Positionen rund um Zukunftstechnologien. Eigene „Artists Labs“ rücken die KünstlerInnen bzw. die interdisziplinären Teams mit teils mehreren Arbeiten in den Mittelpunkt und eröffnen spannende Einblicke in ihre Konzepte und Arbeitsmethoden. Unübersehbar, gleich am Beginn der Ausstellung  führt etwa die „Sculpture Factory“ von Davide Quayola (IT) vor Augen, wie ein Industrieroboter zum Bildhauergesellen wird, der vor Ort in der POSTCITY meterhohe Skulpturen von Michelangelo in Serie produziert. Gleich nebenan werden die Gewinnerprojekte des diesjährigen STARTS-Prize der Europäischen Kommission präsentiert: die futuristische Fashion-Kollektion „Magnetic Motion“ von Iris van Herpen (NL) und das Berliner Kooperationsprojekt „Artifical Skins and Bones“ der Kunsthochschule Weissensee Berlin, dem Fablab Berlin und dem Prothetikweltmarktführer Otto Bock. Ein paar Schritte weiter warten Projekte von Yasuaki Kakehi (JP), Jussi Ängeslevä (FI), Joe Davis (US), Marjan Colletti (IT), Yoichi Ochiai (JP), Lucy McRae (AU), Masaki Fujihata (JP), Shiho Fukuhara (JP) und Georg Tremmel (AT). Darüber hinaus finden hier auch jene künstlerischen Arbeiten wieder, die aus den aktuellen Artists-in-Residence-Programmen von Ars Electronica hervorgegangen sind: die Projekte Masses (Motors And Stones Searching Equilibrium State) und Stones (Storage Technology for Observed Nearby Extraterrestrial Shelters) des KünstlerInnenkollektiv Quadrature (DE) zum Beispiel, die von einem Besuch der ESO in Chile und Deutschland inspiriert wurden. Weitere Künstler: Tomotaka Takahashi (JP), Eric Dyer (US), Helene Steiner (UK), Daniel Boschung (CH), Thom Kubli (DE), Annouk Wipprecht (NL), David Benjamin (US)

Quayola Sculpture Factory Alchimists of Our Time

Artist Lab Quayola

Quayola
Ein imposanter Hingucker: Ein Industrieroboter wird zum Bildhauergesellen und produziert das Meisterwerk Laocoon and His Sons in Serie.

IRNAS

Artist Lab Institute IRNAS

Luka Mustafa & Boštjan Vihar
Am Institute IRNAS haben sich junge Menschen aus verschiedenen Bereichen zusammengefunden. Ihr gemeinsames Ziel: die Fortschritte aus Wissenschaft und Technik im alltäglichen Leben anwendbar zu machen.

Assisibf

Artist Lab ASSISIbf

Thomas Schmickl
Von Honigbienen zu Fischschwärmen: ASSISIbf hat es sich zum Ziel gesetzt, eine Roboter-Gesellschaft zu entwickeln, die Kommunikationskanäle zwischen Tiergesellschaften schafft.

Lucy McRae Institue of Isolation

The Institute of Isolation

Lucy McRae
In diesem Kurzfilm testet Lucy McRae, wie sich Extremsituationen auf den menschlichen Körper auswirken.

Locatable

Artist Lab Jussi Ängeslevä

Jussi Ängeslevä
Wie gestaltet sich der Herstellung alltäglicher Produkte im digitalen Zeitalter? Beyond Prototyping beleuchtet die Dynamik zwischen DesignerIn und VerbraucherIn.

Urpflanze

Urpflanze

Susana Soares
Müssen wir bald Pflanzen entwickeln, die sich extremsten Wetterbedingungen anpassen können? Und können wir uns überhaupt leisten, es nicht zu tun? Das Gute daran: Die Vielfalt an Blattformen, Größen und Strukturen erlaubt es Pflanzen, sich nahezu jeder Umgebung anzupassen.

Trāṭaka

Trāṭaka

Alessio Chierico
Das Wort “Trāṭaka“ stammt aus dem Sanskrit und bedeutet “starren”. Gemeint ist damit eine Meditationstechnik, bei der man seine Aufmerksamkeit auf kleine Objekte, in diesem Fall eine Flamme, richtet.

Drinkable Book

The Drinkable Book

Theresa Dankovich
Einfach, aber genial: The Drinkable Book reinigt verschmutztes Wasser nachhaltig und kostenschonend.

Living Language Project

The Living Language Project

Ori Elisar
Wie sieht Sprache eigentlich aus? Ori Elisar visualisiert in seinem Biodesign-Projekt den Entstehungsprozess des Hebräischen.

Kankisenthizer

The Kankisenthizer

Ei Wada
Für das Projekt Electronicos Fantasticos! funktionierte Ei Wada gebrauchte elektronische Haushaltsgeräte zu Musikinstrumenten um. Eines der zentralsten Objekte darin: The Kankisenthizer.

Skinterface

Skinterface

Charlotte Furet, Catherine Ka Hei Suen, Andre McQueen, George Philip Wright
In Skinterface wird die menschliche Haut zum Verbindungsglied zwischen physischer und virtueller Welt. Erst mal dort angekommen, ermöglicht die Wechselwirkung mit computersimulierten Objekten und Umgebungen ein intensives Eintauchen in die andere Realität.

Magnetic Motion

Artist Lab Iris van Herpen

Iris Van Herpen
Iris van Herpen beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel magnetischer Kräfte. Durch die Auseinandersetzung mit der Dynamik von Anziehung und Abstoßung verschmilzt die Designerin Natur und Technologie miteinander.

MycoTex

MycoTex

Neffa / Aniela Hoitink
Eine organische Mode-Innovation: Aus lebendigen Materialien werden Textilien gewonnen und daraus tragbare Kleidungsstücke gestaltet. Statt herkömmlicher Stoffe kommen Myzelien zum Einsatz.

interface I

Interface I

Ralf Baecker
Diese Installation von Ralf Baecker macht digitale Prozesse sichtbar. Und zwar mithilfe vertikal verlaufender Fäden, die an beiden Enden an Motoren befestigt werden.

Incertitudes

Incertitudes

Ying Gao
Launenhaft, unberechenbar und wild: Incertitudes spielt mit der Unsicherheit. Dafür hat Modedesignerin Ying Gao Kleidungsstücke entwickelt, die auf die Stimmen der BesucherInnen reagieren.

Project Florence

Project Florence

Helene Steiner, Paul Johns, Asta Roseway, Chris Quirk, Sidhant Gupta, Jonathan Lester
Die Natur kennt viele Arten der Kommunikation – und auch Sprache ist eine davon. Helene Steiner, Forscherin vom Microsoft Research Studio 99, kann mit Pflanzen sprechen.

Implant

Implant

Eric Dyer
Implant symbolisiert ein medizinisches, überdimensional vergrößertes Instrument. Weil in Eric Dyers Familien-DNA eine genetische Erkrankung der Netzhaut vorliegt, verfolgt er die Methoden der Gentherapie genau – auch die umstrittene Einführung von gesunden Genen unter Verwendung von Viren.

HYbrid Basketry

Hybrid Basketry

Amit Zoran
Moderner 3-D-Druck und traditionelles Handwerk treffen nur selten aufeinander. In diesem Kunstwerk werden sie dynamisch miteinander kombiniert.

Caress of the Gaze

Caress of the Gaze

Behnaz Farahi
Was, wenn unsere Outfits die Blicke anderer erkennen, interpretieren und darauf reagieren könnten? Caress of the Gaze ist ein 3-D-gedrucktes Kleidungsstück, das in die Zukunft blickt und mit seiner Umwelt interagiert.

Heirloom

Heirloom

Gina Czarnecki, John HuntWenn menschliche Materialien gespeichert, gezüchtet und außerhalb des Körpers weiterverwendet werden, stellt sich die Frage nach menschlicher Identität neu.
Heirloom züchtet Porträts von Gina Czarnecki beiden Töchtern – basierend auf Zellen aus deren Mündern.

transformedpuppet

Artist Lab Yoichi Ochiai

Yoichi Ochiai
Yoichi Ochiai ist Medienkünstler, Assistenzprofessor an der University of Tsukuba und Leiter der Digital Nature Group. Er promovierte in Angewandter Informatik an der Universität Tokio. In seinen Forschungen und Arbeiten vereint er mehrere Gebiete miteinander: Angewandte Physik, Informatik und Kunst. Mit dieser Mischung gewann Yoichi Ochiai schon zahlreiche Preise – unter anderem den Innovative Technologies Prize von METI Japan und den World Technology Award von WTN.

loopers

Artist Lab Yasuaki Kakehi

Yasuaki Kakehi
Yasuaki Kakehi ist ein Medienkünstler, HCI-Forscher und Professor für Umwelt und Informationswissenschaften an der Keio University. Mit seinen interaktiven Medien will er die Grenzen des menschlichen Körpers und der Kommunikation erweitern.

Anarchive

Artist Lab Masaki Fujihata

Masaki Fujihata
Dieses Buch enthält fast alle Werke Masaki Fujihatas, die von 1972 bis 2016 entstanden sind.
Anarchive ist eine Serie interaktiver Multimediaprojekte, mit deren Hilfe man das Gesamtwerk des jeweiligen Künstlers erkunden kann.

Naturanslations

Artist Lab Artificial Skins and Bones + Demo Sessions

The Artificial Skins and Bones Group
Die Artificial Skins and Bones Group (DE) ist eine interdisziplinäre Gruppe junger DesignerInnen der Weißensee Kunsthochschule Berlin. Ihre Expertise reicht von Textil-, Oberflächen- und Produktdesign über Mode bis hin zu visueller Kommunikation.

Anatomy of Frozen Genesis

Anatomy of Frozen Genesis

Dean Verzel
Ein gespenstisches wie geheimnisvolles Szenario: zwei tote, amputierte Arme in der Mitte eines Eismonolithen. Ihr Komposition ist allerdings nicht zufällig, sondern folgt dem Vorbild Michelangelos.

Dragan Ilic Robo Action Alchemists Exhibition Festival 2016

Roboaction(s) A1 K1

Dragan Ilić
Roboaction(s) A1 K1 kombiniert Malerei, Bewegung, Ton und Video miteinander. Der Roboter Kuka K210+DI dreht den angeschnallten Körper des Künstlers, woraus ein Gemälde entsteht.

Agent Unicorn Alchemists Exhibition Festival 2016

Agent Unicorn

Anouk Wipprecht
Agent Unicorn ist ein Accessoire, das die Beobachtungen der Trägerin oder des Trägers mittels EEG erfasst.

kalahari

Hybrid Kalahari

Amit Zoran, Jennifer Jacobs
Da Amit Zoran und Jennifer Jacobs primär digital arbeiten, sehen sie einen großen Wert in nicht-digitalem Handwerk. In dieser Arbeit untersuchen sie, wie die Zusammenarbeit digital arbeitender HandwerkerInnen Erkenntnisse für nicht-digital arbeitende bringen kann.

astrobiological

Artist Lab Joe Davis

Joe Davis
Der Künstler Joe Davis zeigt, wie Alchemie und die Suche nach dem Wunderbaren auch in heutigen Zeiten überleben können: Für „Bombyx Chrysopoeia“ züchtete er genmanipulierte Seidenspinner, Falter, deren gesponnene Seidenfasern Metalle wie Gold oder Platinum einbinden können. Bei „Astrobiological Horticulture“ hingegen werden Organismen gezüchtet, die theoretisch auch am Mars überleben könnten.

Rotating Lights Alchemists Exhibition 2016

Rotating Lights

Stefan Tiefengraber
Der Künstler Stefan Tiefengraber verbindet fünf Leuchten zu einem faszinierenden rotierenden System.

boschung

Face Cartography

Daniel Boschung
Mithilfe eines Roboterarms werden Gesichter kartographiert, die eine ultra hohe Auflösung von 900 Megapixeln haben.

Modular Body Alchemists Exhibition Festival 2016

The Modular Body

Floris Kaayk
Lassen sich Körperteile bausteinartig ersetzen? Und (wie) kann der Mensch modulares Leben schaffen? OSCAR, ein lebendiger Organismus, der aus menschlichen Zellen besteht, ist ein Prototyp dafür.

Fog Pixel

Fog Pixel

Kazuma Suzuki, Asturo Ueki, Masa Inakage
Fog Pixel stellt eine Methode vor, die Form, Richtung und Windgeschwindigkeit des Nebels kontrolliert und mit Licht sowie Sound einhergeht

Photosynthegraph Alchemists Exhibition Festival 2016

Photosynthegraph

Yoko Shimizu
Photosynthegraph verwandelt den Ausstellungsraum in ein botanisches Labor. Die Installation kombiniert Photosynthese und Fotografie, um Grafiken auf Pflanzen zu drucken.

Neighbor Alchemists Exhibition Festival 2016

Neighbor

Naotaka Fujii + GRINDER-MAN + evala
Wie bauen wir soziale Beziehungen zu anderen auf? Und wie greift die Technologie darin ein? Neighbor visualisiert diesen Prozess und deutet auf mögliche Strukturen unseres künftigen sozialen Lebens voraus.

ALE Shooting Star Alchemists Exhibition Festival 2016

Sky Canvas

ALE
Das japanische Unternehmen ALE bietet ab 2018 Sternschnuppen und Meteoritenschauer auf Bestellung.

Alchemists Exhibition 2016 Festival

CHOZUMAKI

Nelo Akamatsu
Von der Galaxie bis zu den Elektronen: Im Universum existieren unzählige Wirbel. Von ihrer fraktalen Struktur als Grundelement ist auch CHOZUMAKI von Nelo Akamatsu inspiriert.

Project Jacquard Alchemists Exhibition Festival 2016

Project Jacquard

Dr. Ivan Poupyrev
Alltägliche Gegenstände wie Kleidung und Möbel können in interaktive Oberflächen umgewandelt werden. Ermöglicht wird dies durch leitfähige Garne, die sich mit herkömmlichen Industriewebstühlen bearbeiten lassen.

Alive Painting Alchemists Exhibition Festival 2016

Alive Painting

Akiko Nakayama
Akiko Nakayama haucht ihren Alive Paintings Leben ein, indem sie live verschiedene Flüssigkeiten, die alle ein spezifisches Charakteristikum aufweisen, ineinander fließen lässt.

SporophyteCollection

Sporophyte Collection

Julia Körner
Die Fortschritte in Technologie und Forschung haben auch die Modewelt revolutioniert und ihre Gestaltungsmöglichkeiten erweitert.

Sonic Wildness Alchemists Exhibition Festival 2016

Sonic Wildness

Steffen Armbruster, Antye Greie-Ripatti
Eine Tour durch das Sounduniversum: Dieses Projekt baut eine Verbindung zwischen Klang und Raum auf.

mossvoltaics

Moss Voltaics

Elena Mitrofanova
Moss Voltaics ist ein Konzept für ein grünes Fassadensystem, das erforscht, wie Moos als Quelle erneuerbarer Energie genutzt werden kann.

Roombots Alchemists Exhibition Festival 2016

Roombots

Biorobotics Laboratory
Sie verwandeln sich von Stühlen in Sofas oder Tische: Die Roombots sind eine Gruppe von robotischen Bausteinen.

Amino One Alchemists Exhibition Festival 2016

Amino One

Julie Legault
Amino One will die vielfältige Welt der Biotechnologie für jede/n zugänglich machen, mit unabhängigen Desktop-Systemen.

Impossible Baby Ai Hasegawa Alchemists Exhibition Festival 2016

(Im)possible Baby, Case 01: Asako & Moriga

Ai Hasegawa
Ein Blick in die Zukunft der Fortpflanzung: (Im)possible Baby entwickelt mit den genetischen Informationen gleichgeschlechtlicher Paare mögliche Familienszenarien.

Terminal Sulcus Beatrice Haines Alchemists Exhibition 2016

Terminal Sulcus

Beatrice Haines
Über 700 Abdrücke menschlicher Zungen, die das Innere eines Kühlschranks ausfüllen, werden in dieser Installation zum Hingucker.

Artist Lab Marjan Colletti Alchemists Exhibition Festival 2016

Artist Lab Marjan Colletti

Marjan Colletti
Dr. Marjan Colletti stellt in seinem Artist Lab Methoden vor, mit denen Beton gedruckt werden kann.

ORI

Artist Lab Matthew Gardiner

Matthew Gardiner
Matthew Gardiner ist Experte auf dem Gebiet der Oribotics, einer Verbindung aus den Feldern Origami und Robotics. Mit einer eigentümlichen Synthese aus uralter japanischer Falttradition, computerbasierten Berechnungen und modernster Robotik leistete Matthew Gardiner international Pionierarbeit.

Thom Kubli Alchemists Exhibition Festival 2016

Black Hole Horizon

Thom Kubli
Black Hole Horizon ist eine Installation, die Klang in flüchtige, dreidimensionale Objekte verwandelt und den Raum in ständiger Veränderung hält.

Pentatonic Permutations Benjamin Heidersberger Alchemists Festival 2016

Pentatonische Permutationen

Benjamin Heidersberger
Pentatonische Permutationen von Benjamin Heidersberger ist eine algorithmische Klavierkomposition, die vor 14 Milliarden Jahren begann und weitere 16 Billionen Jahre dauern wird.

Miserable Machines Alchemists Festival 2016

Miserable Machines: Soot-o-mat

Špela Petrič
Špela Petrič zeichnet mit Miserable Machines: Soot-O-Mat ein Bild des erschöpften Menschen, der im Hamsterrad Kapitalismus gefangen zu sein scheint.

Common Flowers Alchemists Exhibition

Artist Lab BCL

BCL
Das künstlerische Forschungsprojekt BCL stellt Beziehungen, Übereinstimmungen und Unterschiede von biologischen und kulturellen Codes in den Fokus.

Ready to crawl

Ready to Crawl

Hiroshi Sugihara
Fertigung aus einem Guss: In diesem Projekt werden Roboter wie Lebewesen in einem Stück “zur Welt gebracht”. Üblicherweise werden Maschinen ja aus verschiedenartig vorgefertigten Teilen hergestellt, das Generative Fertigungsverfahren (Additive Manufacturing) ermöglicht es aber, sie als ganze Maschine herzustellen.

Brume

Brume

Michael Kugler, Sebastian Wolf
In der Gemeinschaftsarbeit Brume geht es mysteriös zu: Sobald der Nebel verschwindet, verschwindet auch der Apparat selbst. Zunächst tritt Nebel aus der Oberfläche eines skulpturalen Elements, ordnet sich dort neu an und erstarrt im Zusammenspiel mit Licht zu einer schwer fassbaren Schicht.

Aquaphoneia

Aquaphoneia

Michael Montanaro, Navid Navab
Aquaphoneia ist eine alchemistische Installation rund um die Poiesis der Zeit und die Verwandlung von Stimme in Materie.

Haptoclone

Haptoclone

Shinoda & Makino Laboratory
Haptoclone erstellt dreidimensionale visuelle Bilder von Objekten und ermöglicht Interaktionen mit diesen. Das System hat zwei kleine Arbeitsräume, die vollkommen symmetrisch sind. Die Hand einer Person oder ein Objekt wird vom einen Arbeitsraum in den anderen geklont, und zwei sich vor den beiden Arbeitsräumen befindliche Personen können sich mittels ihrer 3-D-Bilder durch haptisches Feedback berühren.

Meet the Alchemists

Dies ist der Ort, an dem ExpertInnen in kleinen Gruppen über alchemistisches Lösungen für unsere Welt diskutieren. Es ist ein Open-Space, in dem FestivalbesucherInnen an den Diskussionen teilnehmen können. Hier können Sie sich eine Pause von den formalen Vorträgen gönnen und direkt mit den FestivalbesucherInnen und anderen ExpertInnen in kleinen Gruppen diskutieren. Sie können sich Uhrzeit, Datum und Thema der Präsentation aussuchen – es gibt keine Regeln, keine Einschränkungen.

Hy-Fi The Living Alchemists Exhibition Festival 2016

Hy-Fi: Reinventing the brick for a low-carbon, compostable structure

The Living
Hi-Fy repräsentiert eine neue Form nachhaltiger Architektur. Für dieses Projekt wurde ein innovativer Niedrigenergie-Baustoff getestet und verfeinert. Die Zahlen: 10.000 kompostierbare Ziegel, ein 13 Meter hoher Turm, drei Monate lang kulturelle Veranstaltungen. Die “wachsenden” Ziegel, die dafür verwendet wurden, entstanden aus einer Kombination von Maisstängelabfällen und lebenden Pilzen. Nach Beendigung des Projekts landete die daraus resultierende Erde in einigen lokalen Gemeinschaftsgärten.