New Work Factory

Freiräume für Kreativität und Entfaltung der eigenen Persönlichkeit, das ist das Ziel der New Work Factory, deren zentrale Werte Selbstständigkeit, Freiheit und Teilhabe an Gemeinschaft sind. Doch wie kommen wir dieser Utopie näher?



Diskussion: Die Zukunft der Linzer Tabakfabrik

07.09.

17:00 Führung durch die Ausstellung „NANK – Neue Arbeit Neue Kultur – Community Production“

17:45 Start der Diskussion

„Von der Ware Arbeit zur wahren Arbeit – Die Linzer Tabakfabrik als Zukunftsprojekt“ – Unter diesem Motto lädt die Initiative NANK (Neue Arbeit Neue Kultur) im Rahmen des Festivals Ars Electronica am Dienstag, 7. September, zu einer hochkarätig besetzten Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kultur in die Tabakfabrik Linz ein.

Wie wird das Gelände der ehemaligen Tabakfabrik in Zukunft genutzt werden können, welche wirtschaftlichen, kulturellen, sozialen und politischen Möglichkeiten und Notwendigkeiten sind bereits vorhanden oder müssen noch entwickelt werden? Die Tabakwerke als mögliches Kulturhaus, als Heimat der Kreativwirtschaft und der „Neuen Arbeit“ – Linz als Impulsgeber für neue Arbeitskonzepte und Green Technologies sind nur einige Fragen, die besprochen werden.

Über die Zukunft einer ganzen Stadt werden Stadtrat Johann Mayr (SPÖ), Vizebürgermeister Erich Watzl (ÖVP), Robert Bauer (ATW Nachnutzungs-Studie), Gerhard Haderer (Künstler), Gerfried Stocker (Künstlerischer Geschäftsführer Ars Electronica) und der Philosoph und Vordenker der „Neuen Arbeit“ Frithjof Bergmann mit dem Publikum diskutieren.

Moderation: Regina Patsch (ORF)

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NANK

Das Format „Neue Arbeit Neue Kultur“ ist eine Mischung aus Messe und Performance. Wie kann man mit einer Bandbreite an Technologien selbst Produkte herstellen? Das Experiment zielt darauf ab, Arbeit auf eine völlig neue Art zu denken und mit einer befreiten Haltung neu zu erleben. Dazu verbindet das NANK-Format zwei Elemente: Die „Community Production“ zeigt Technologien zu den Themen Energy/Production/Housing/Mobility/Work/Food und Health. Im offenen Verhandlungsraum „Presence“ wird über Konzepte zu Neuer Arbeit, Gegenwart und Zugehörigkeit nachgedacht.

Das Detailprogramm zum Download als PDF.

Das aktuelle Tagesprogramm finden Sie vor Ort.

www.neuearbeit-neuekultur.de

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Richard Sennett – The Craftsman

VHS Linz und AK OÖ präsentieren
The Craftsman – Abgespaltenheit und Entfremdungsprozesse in der modernen Arbeitswelt
Richard Sennett (US)
2. 9. 18:00 – 20:00

Mit der Reihe „Linzer Gespräche“ wollen die Volkshochschule der Stadt Linz und die Arbeiterkammer Oberösterreich Raum für gesellschaftskritische Auseinandersetzung schaffen. Dafür haben sie den international renommierten US-Soziologen Richard Sennett für einen Beitrag zum Thema „Die WA[H]RE Arbeit im Krisenkapitalismus“ nach Linz eingeladen. Sennetts Bestseller wie „Der flexible M ensch“ oder „Die neue Kultur des Kapitalismus“ beleuchten die  Folgen der Flexibilisierung auf Arbeit und Leben. In seinem jüngsten B uch „Handwerk“ beschäftigt er sich mit der These, dass Menschen immer danach streben, möglichst gute Arbeit zu machen. Eintritt frei, aber um Reservierung einer Platzkarte wird gebeten.

Diese erhalten Sie unter der Nummer +43.732.6906.2413 oder unter wipol@akooe.at.

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Wissensturm – Lernort der Zukunft

2.9.-7.9.

Volkshochschule, Stadtbibliothek, Medienwerkstatt (MWL) und ein Selbstlernzentrum (LeWis) bilden im Wissensturm einen international beachteten Lernort der Zukunft. Während des Ars Electronica Festivals wird der Wissensturm in die Tabakfabrik „übersiedeln“ und folgende Möglichkeiten bieten:

  • Nutzung von LeWis-Arbeitsplätzen
  • Leseecke der Bibliothek mit E-Book-Readern, Infos zur digitalen Bibliothek, Book-Crossing-Bücher
  • Speaker’s Corner der MWL
  • Infos über den „Linz-Public-Space-Server“ samt Anmeldemöglichkeit
  • Vorträge und Workshops rund um das Thema Gemeinwohlwirtschaft

Außerdem: Möglichkeit zur VHS-Kursanmeldung und zum Erwerb von KundInnenkarten der Bibliothek.

www.wissensturm.at

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Die Gemeinwohl-Ökonomie, das Wirtschaftsmodell der Zukunft

Christian Felber (AT)
3.9. 18:00

Christian Felber (AT) ist Buchautor, freier Publizist und Referent zu Wirtschafts und Gesellschaftsfragen. Er beschäftigt sich mit der Fragestellung, wie wir unsere Wirtschaft gestalten und welche Ziele damit verfolgt werden. Soll alles auf die Interessen kleiner Gruppen ausgerichtet werden oder sollte nicht Ökonomie dem Leben und der Entfaltung aller Menschen dienen? Anschließend leiten Dr. Knut Berndorfer und Mag. Johannes Heiml ein offenes World-Café zum selben Thema.

Eine Kooperation der VHS Linz in Zusammenarbeit mit Südwind OÖ

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Das globale Ungleichgewicht reparieren: Acht Ziele für eine Welt

Eine Ausstellung zu den Millennium Development Goals der Vereinten Nationen
3. 9. – 5. 9.

Im September 2000 haben 189 Staats- und Regierungschefs im Rahmen einer Sitzung der Vereinten Nationen in New York die sogenannte Millenniumserklärung verabschiedet. Die UnterzeichnerInnen bekräftigten darin ihren Willen, eine gemeinsame Verantwortung für die Ärmsten dieser Welt
wahrzunehmen, und die Entwicklung der Weltgemeinschaft zu fördern. So wird darin festgehalten, dass die obersten Ziele der internationalen Staatengemeinschaft im neuen Jahrhundert Freiheit, Gleichheit, Solidarität, Respekt für die Natur und eben gemeinsame Verantwortung sein sollten.

Eine Kooperation der VHS Linz in Zusammenarbeit mit Südwind OÖ

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„Clean IT“-Workshop

4. 9. 14:00

Dieser Workshop nimmt Sie mittels Film, Vortrag und Diskussion mit auf eine Reise zu den Herkunftsorten Ihres Personal Computers (PCs). Sie werden erfahren, welche Wege er zurückgelegt hat, und dadurch erkennen, dass Ihr Engagement zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei seiner Herstellung und Entsorgung gefragt ist.
Anmeldung wird erbeten bis 2.9.2010: Südwind OÖ: +43.732.795664; VHS Linz: 43.732.7070.0 oder unter johannes.heiml@suedwind.at

Eine Kooperation der VHS Linz in Zusammenarbeit mit Südwind OÖ

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Zum Aus-der-Krise-Fahren

2. 9. – 7. 9.

OTELO, das offene Technologie-Laboratorium in Gmunden und Vöcklabruck, die BFI Produktionsschulen Wels und Steyr und Hermann Kranawetters Bastelstube „Specialbikes“ haben sich für diesen Fahrrad-Workshop verbündet. Sie zeigen, wie man aus alten Teilen neue Fahrräder zusammenbauen und mit Elektroantrieben ausstatten kann. Wer möchte, kann die Räder mit blinkenden Speichen aus Leuchtdioden zu Bildschirmen aufrüsten. Bloß eine Spielerei? Vielleicht, aber vor allem auch ein wichtiges Signal für eine neue Reparaturkultur. Als zweites Gadget zeigt OTELO den mit der Altöttinger EG Solar entwickelten Solarkocher.

Eine Kooperation von: BFI Produktionsschule Wels und Steyr, OTELO-Verein „Offenes Technologie Labor“, specialbikes.at, IEW-Initiative Eine Welt und EG-SOLAR e.V.

www.otelo.or.at
www.specialbikes.at

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Scrap Design – “Reparatur” als Kunstform

Margit Lüftenegger (AT), FAB
2. 9. – 7. 9.

Recycling, Handwerkskunst und Integration sind die wesentlichen Aspekte von „Scrap Design“, einem von Margit Lüftenegger entwickelten sozialökonomischen Zukunftsmodell. In der „Scrap Design“-Werkstatt können unter Anleitung der Goldschmiedin Altgeräte ausgeschlachtet und kreative Schmuckdesign-Ideen handwerklich umgesetzt werden. Traditionelles Goldschmiedehandwerk und Kunst schaffen so aus Elektronikschrott neue Perspektiven am Arbeitsmarkt für benachteiligte Menschen.

Kontakt: margit.lueftenegger@fab.at

www.fab.at

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Leo Peschta

The Chronograph (2010)
Leo Peschta (AT)
2.9.-7.9.

Der Chronograph graviert dem Objekt, auf dem er montiert wurde, den „akustischen Augenblick“ ein. Funktionell ähnelt er einer Uhr, denn jede Minute bewegt sich der „Zeiger“ ein paar Grad weiter und dreht dabei mit einer Fräse eine Vertiefung in das Objekt, abhängig vom Geräuschpegel im Raum. An geschäftigen Tagen löst sich der Chronograph gar ganz auf, während er an ruhigen seine ursprüngliche Form behält.

Windrecorder SR-1 (2009)
Leo Peschta (AT)
2.9.-7.9.

Leo Peschtas Arbeit SR-1 ist eine kombinierte Wind-Aufzeichnungs und -wiedergabemaschine. Sie zeichnet den Wind, welcher den Kopf des Trägers umweht, für einen Zeitraum von einigen Minuten auf und gibt jene gespeicherten „Windstimmungen“ später an einem beliebigen Ort wieder. SR-1 besteht aus einem Aluminium-Körper auf dem 16 Ventilatoren, Steuer-Elektronik und ein Akku angebracht sind.

WERP_BOT (2006)
Gordan Savicic (AT/NL), Leo Peschta (AT)
2.9.-7.9.

Hört WERB_BOT das Wort „Tschik“ (österreichische Umgangssprache für „Zigarette“), so schießt der Roboter mittels eines eigens dafür entworfenen „katapultartigen Apparats“ eine Zigarette direkt in den Mund des/der Rauchers/in. Was auch geschehen mag: Die überwältigende Erregung des Augenblicks hinterlässt beim/bei der Raucher/in ein Gefühl der Erleichterung und Befriedigung; sein/ihr Coolness-Faktor ist sichtlich gesteigert.

Der Zermesser (2007–2010)
Leo Peschta (AT)
2.9.-7.9.

Durch Ändern der Längen seiner Seiten bricht der Zermesser seine perfekte Symmetrie und kann so den ihn umliegenden Raum ertasten. Jede seiner Seiten kann mit einem eigenen Mikrocontroller, Stromversorgung und Motoren autonom ihre Ausbreitung bestimmen. Das Wissen um die Position bzw. die Ausdehnung der einzelnen Module untereinander ermöglicht es dem gesamten Körper, sich durch Verlagerung seines Schwerpunktes frei im Raum zu bewegen.

B.R.E.T.T (2008)
Leo Peschta (AT)
2.9.-7.9.

Während der Öffnungszeiten der Ausstellung wandert der Künstler Leo Peschta mit einem GPS-Gerät durch die Stadt, das fortlaufend die Position des Künstlers an einen Roboter übermittelt, der diese Daten auf den Wänden des Ausstellungsraums zur Darstellung bringt. Er folgt der Route, indem er sich abwechselnd mit je einem seiner Teile an der Wand festhält und den anderen umklappt. Die Architektur des Ausstellungsraums wird so entsprechend dem Gebrauch, den der Künstler von der Stadt macht, verändert; die Besucher sind gezwungen, auf jeden Zug des Künstlers zu reagieren.

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