kirobo aufmacher (C toyota)
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Ein kleiner Schritt für ihn, ein großer Schritt für die Roboterwelt. Am 4. August 2013 wird die Crew der ISS ein neues Mitglied bekommen. Und zwar einen Roboter namens Kirobo, 34 Zentimeter groß. Seine Mission: Unterhaltungen mit den Astronauten, als moralische Unterstützung. Martina Mara vom Ars Electronica Futurelab hat seinen Schöpfer Tomotaka Takahashi in Tokio getroffen. Zur Unterhaltung.

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Im Zuge der Pressekonferenz zur Ausstellungseröffnung von „Roboter – Mensch und Maschine?“ haben wir den Kurator Bodo-Michael Baumunk, den Leiter der Research and Development-Abteilung des Ars Electronica Futurelab Christopher Lindinger, die Direktorin des Technischen Museum Wien, Dr. Gabriele Zuna-Kratky und die Projektleiterin Mag. Helene Wagner darum gebeten, zu erzählen, wie es zur Ausstellung gekommen ist und wie sie persönlich das Thema Robotik sehen.

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Roboter, Roboter, Roboter, die, die uns Arbeit abnehmen und sich nie beschweren, die, die große Lasten tragen können und alle Sprachen der Welt gleichzeitig sprechen. Wir kennen sie aus Büchern, aus Filmen, aber ganz selten aus dem Alltag. Obwohl das Jahr 2000 schon ein paar Jahre her ist, haben die meisten von uns immer noch keinen Robobutler zu Hause, der nicht nur vorzüglich kochen kann, sondern auch täglich das Bett frisch überzieht und den Kindern bei den Hausaufgaben hilft. Trotzdem sind diese mechanisch-digitalen Helferlein durchaus maßgeblich an der Gestaltung unseres Alltags beteiligt: Von Produktionsstraßen in Industrieanlagen über vollautomatisierte Verteilung von Speisen in Krankenhäusern bis hin zu Therapierobotern oder auch Schauspielern, die Einsatzgebiete moderner Roboter sind vielzählig und umfangreich.