Residency Winners

Nachfolgend werden herausragende KünstlerInnen präsentiert, die unter hunderten Einreichungen ausgewählt wurden, um eine Residency bei der ESA in Noordwijk, bei der Europäischen Südsternwarte in Chile, am CERN in Genf, bei Fraunhofer MEVIS in Bremen und im Ars Electronica Futurelab in Linz zu absolvieren.

Yen Tzu Chang (TW)

Fraunhofer MEVIS 2017

Yen Tzu Chang (TW) ist die Gewinnerin der gemeinsamen Artist-Residency STEAM imaging des Fraunhofer-Instituts für Bildgestützte Medizin MEVIS und Ars Electronica. Die taiwanesische Medienkünstlerin erhält damit die einmalige Gelegenheit, eng mit den ForscherInnen im Institut zusammenzuarbeiten.

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Aoife Van Linden Tol

Aoife Van Linden Tol (IE)

ESA 2016

Aoife van Linden Tol (IE) ist die Gewinnerin der ersten gemeinsamen Artist-Residency von Ars Electronica und der European Space Agency (ESA). Die irische Medienkünstlerin erhält damit die einmalige Chance, sich für ihr Projekt am European Space Research and Technology Centre (ESTEC) in Noordwijk, Niederlande, inspirieren zu lassen und ihre Arbeit einen Monat lang im Ars Electronica Futurelab fortzusetzen.

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Sarah Petkus (US)

ESA 2016 / Honorary Mention

Für ihren Vorschlag, einen Roboter mit künstlerischen Fähigkeiten in den Weltraum zu schicken, hat die Roboteringenieurin Sarah Petkus eine Honrary Mention bei art&science@ESA 2016 erhalten.

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Quadrature

Quadrature (DE)

ESO 2016

Jan Bernstein, Juliane Götz und Sebastian Neitsch (alle DE) bilden das KünstlerInnenkollektiv Quadrature und sind die GewinnerInnen des Open Calls 2016, der vom „European Digital Art & Science Network“ ausgeschrieben wurde. Die drei KünstlerInnen werden nach Chile reisen und dort mehrere Wochen lang beim European Southern Observatory (ESO) zu Gast sein.

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Semiconductor (UK)

Collide@CERN Ars Electronica Award 2015

Der Collide@CERN Ars Electronica Award geht in diesem Jahr an Ruth Jarman und Joe Gerhardt, ein englisches Künstlerduo, das unter dem Namen Semiconductor auftritt. In den kommenden Monaten werden die beiden eine zweimonatige Residency am CERN antreten, dem weltgrößten Forschungszentrum für Teilchenphysik in Genf. Im Anschluss steht dann ein einmonatiger Aufenthalt am Ars Electronica Futurelab in Linz auf dem Programm.

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María Ignacia Edwards (CL)

ESO 2015

Die Gewinnerin des Open Calls des Art & Science Networks steht fest! María Ignacia Edwards wurde unter mehr als 140 Bewerberinnen und Bewerbern aus insgesamt 40 Ländern ausgewählt und tritt eine Residency bei der Europäischen Südsternwarte in Chile und beim Ars Electronica Futurelab in Österreich an.

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Artists

Im Rahmen des European Digital Art and Science Network werden verschiedene Ausstellungen und Konferenzen realisiert. Viele KünstlerInnen, die an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft arbeiten, wurden und werden dabei präsentiert.

adambrown

Adam W. Brown
Adam W. Brown ist ein international bekannter Konzeptkünstler, dessen Werk Hybride aus Kunst und Wissenschaft einschließlich lebender und biologischer Systeme, Robotik, Molekularchemie und neuer Technologien in Form von Installationen, interaktiven Objekten, Video, Performance und Fotografie umfasst. Browns kreative Forschung ist geprägt von seiner Erfahrung im Bereich Intermedia, einer Philosophie, die der Aufschlüsselung und Kombination unterschiedlicher Denkmodelle und der Zusammenführung verschiedenartiger Disziplinen einen Rahmen bietet, was zur Schaffung neuer Forschungsarten und kreativer Leistungen führt. Zu diesem Zweck sind die meisten seiner kreativen und forschungsbezogenen Bestrebungen von einem kollaborativen Charakter geprägt. Brown ist derzeit Dozent an der Michigan State University, wo er mit Electronic Art & Intermedia ein neues Studienfach geschaffen hat. Er ist auch Forschungsstipendiat am Institute for Digital Intermedia Arts an der Ball State University und Artist in Residence für das von der National Science Foundation finanzierte Projekt BEACON (Bio/Computational Evolution in Action Consortium) an der Michigan State University. http://adamwbrown.net/

agnesmeyerbrandis

Agnes Meyer-Brandis
Agnes Meyer-Brandis, geboren 1973 in Aachen, studierte ein Jahr lang Mineralogie, bevor sie an die Kunstakademie in Maastricht und später an die Kunstakademie Düsseldorf und die Kunsthochschule für Medien Köln wechselte. Ihre künstlerische Heimat sind die Bereiche Skulptur und Neue Medienkunst. Ihre weltweit ausgestellten und ausgezeichneten Arbeiten bewegen sich am experimentellen Rand von Kunst und Wissenschaft und ergründen den Raum zwischen Tatsache und Fiktion. Agnes Meyer-Brandis ist Begründerin des Forschungsfloßes für Unterirdische Riffologie (FFUR), eines kleinen Institutes mit dem Hauptziel, unterirdische Phänomene und unbekannte Lebensformen zu erforschen und nachzuweisen. Seit 2007 liegt ihr Forschungsschwerpunkt in höheren Sphären und den damit verbundenen Wirklichkeiten: In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt realisierte sie ein künstlerisches Experiment in der Schwerelosigkeit. 2011 begann sie, Mondgänse in Italien zu züchten.
www.ffur.de

aleksandrajovanic

Aleksandra Jovanic
Aleksandra Jovanić (geboren 1976) promovierte in Digitaler Kunst und ist diplomierte Programmiererin. Aus diesen verwandten Bereichen verwendet sie täglich künstlerische und wissenschaftliche Elemente für ihre Forschung zu Internetkunst, Webdesign, neuer Medientechnologie und interaktiven Medien. Als Assistenzprofessorin lehrt sie derzeit auf allen drei Studiengängen an der Universität der Künste in Belgrad: im Bachelorstudium an der Fakultät der bildenden Künste, im Masterstudium an der Fakultät für angewandte Kunst und interdisziplinär im Doktoratsstudium. Sowohl als Mitglied von Webentwicklungsteams als auch eigenständig entwickelte sie erfolgreich komplexe Internetprojekte für wichtige Kunden, hauptsächlich im Bereich Kunst und Kultur. Ihre Arbeiten sind seit 2003 in zahlreichen Gruppen- und Soloausstellungen zu sehen. Weitere Informationen über die Künstlerin und ihr Werk unter aleksandrajovanic.com.

alois

Aloïs Yang
Aloïs Yang, 1986 im französischen Dax geboren und in Taiwan aufgewachsen, lebt in Berlin, ist Klangkünstler, interaktiver Designer und Electronica-Musiker, dessen Stücke die Beziehung und das Zusammenspiel von Menschen, Klang und Umwelt ausloten. Sein Werk ist sowohl von wissenschaftlichen Referenzen als auch vom menschlichen Unvermögen, die Natur zu verstehen, beeinflusst. Mit einem integrativen, kreativen Ansatz überwindet er die Trennung von Kunstformen und Genres. Er bedient sich einer großen Bandbreite an Medien: von der experimentellen Klanginstallation über Videos, die fiktive Geschichten erzählen, bis hin zu audiovisuellen Liveperformances. Seine Arbeiten sind wie Reisen mit offenen Ausgang – sowohl für den Künstler selbst als auch für sein Publikum, da er die Interaktion nicht nur auf physische Projektionen beschränkt, sondern sie auf gedankliche Projektionen ausweitet. Sein Werk umfasst persönliche, großflächige zeitliche und räumliche Projektionen, die Themen wie Gehirnfunktionen, Mimik, Sternenlicht und die Apokalypse behandeln. http://aloisyang.com/

angelikaboeck

Angelika Böck
Angelika Böck ist bildende Künstlerin und Innenarchitektin. Ihre Arbeiten kreisen um Phänomene der menschlichen Wahrnehmung und umfassen Elemente aus Kunst und Forschung, die sich aus Feldstudien in verschiedenen kulturellen Settings ableiten. Ihre Kunstwerke reichen von „Augenzeichnungen“ und Videos über Installationen und Fotografien bis hin zu Texten und Skulpturen und wurden sowohl international ausgestellt als auch in Kunstkatalogen, wissenschaftlichen Zeitschriften und Büchern publiziert. Böck lebt und arbeitet in München und Bario, Malaysia. angelika-boeck.de/en

Akira Wakita

Akira Wakita

Akira Wakita führt Studien zum Thema “Körper und Bewegung” durch, welche sich auf Echtzeitbilder von physikalischen Simulationen auf der einen Seite und Materialien auf der anderen Seite spezialisieren. In den letzten Jahren entwickelte er eine Software auf Basis von fluiddynamischen und thermodynamischen Modellen mit dem Ziel der Visualisierung am Schnittpunkt Wissenschaft und Kunst. akirawakita.com

albertovalverde

Alberto Valverde
Alberto Valverde (ES) ist Künstler und Technologe mit großem Erfahrungsschatz in den Bereichen Systemplanung, interaktive und multimediale Umgebungen, Webdesign und Robotik. Er hat zu verschiedenen Multimediathemen Vorträge auf Bachelorlevel an der Universität Vigo gehalten und studiert dort derzeit im Masterlehrgang für Buchillustration und audiovisuelle Animation. In seiner Arbeit untersucht Valverde Chaos als eine Form der Ordnung und behandelt die Erzeugung von Zufallsvektoren. Gleichzeitig gilt sein besonderes Augenmerk der Beziehung zwischen Mensch und Maschine. 2010 erhielt er für seine Arbeit „Reflejos y Antireflejos“ den ersten Preis der vom Museo de Arte Contemporáneo in Coruña organisierten 11. Muestra Internacional Unión Fenosa. Sein Werk wurde auch bei den Tentaciones der Estampa 2011 in Madrid und bei AlNorte 2012 ausgezeichnet. Bei zahlreichen anderen Wettbewerben fiel er in die engere Auswahl, darunter El premio de Grabado Máximo Ramos de Ferrol, Lúmen_Ex – Premios de Arte Digital der Universität Extremadura – sowie beim 44. Certamen Nacional de Arte de Luarca in Asturias. Zuletzt stellte er „Relacions/Interactions“ in der Verge Gallery in Sydney und Desenho na Universidade Hoje in Porto aus.

aliapialtos

Alia Pialtos
Alia Pialtos ist eine amerikanische Künstlerin, die in ihren Skulpturen, Installationen, Videoinstallationen, Fotografien und Performances Konzepte von Vernetzung, Wahrnehmung und persönlichen Beziehungen behandelt. Zahlreiche Ausstellungen in den USA, unter anderem im Hunter College in New York, in der Glassell School of Art in Houston, in The Clay Studio in Philadelphia, im Kunstmuseum der Universität Colorado und im Kansas City Museum. 2013 erhielt sie ein Stipendium vom Center for Craft, Creativity & Design in North Carolina für ihre Studien zur Verbindung von Kunst und Wissenschaft. Derzeit ist sie Artist-in-Residence am Worcester Center for Crafts in Massachusetts.
aliapialtos.com

aljosa abrahamsberg

Aljoša Abrahamsberg
Aljoša Abrahamsberg ist seit Jahren auf der Suche nach Signalen aus den Territorien des elektromagnetischen Spektrums. Seit 1997 hört er deren Klänge und Informationen ab – seit seinen elf „Wanderclyfe Situations“, die er gemeinsam mit Olaf Bender, Frank Bretschneider, Carsten Nicolai und Marko Peljhan performte. Das von den temporären Installationen des Künstlerobservatoriums Makrolab aufgezeichnete Audiomaterial (Kassel 1997, Rottnest Island 2001, Scottish Highlands 2002 und Venedig 2003) wird durch Aufzeichnungen aus verschiedenen Orten rund um die Welt ergänzt, wo Performances der Gruppierungen Signal-Sever!, Scatter! und Spektr! veranstaltet wurden. Für die Plattform „Sonoretum“ hat der Künstler eine Klangwelt, bestehend aus Archivaufzeichnungen seiner Abhöraktionen von Signalen, erschaffen, die er mithilfe verschiedener Radiogeräte gesammelt hat.

andygracie

Andie Gracie
Andy Gracie arbeitet disziplinübergreifend, darunter mit Installationen, Robotik, Klang, Video und Biologie. Zuletzt umfassten seine Arbeiten Studien und Reaktionen auf die Wissenschaft der Astrobiologie sowie Auffassungen vom Ursprung des Lebens in Kombination mit einer Neuerforschung seiner Grenzen. Gracies Arbeit bedient sich der wissenschaftlichen Theorie und Praxis, um unsere Beziehungen zur Umwelt und das Konzept des „Anderen“ zu hinterfragen und gleichzeitig die Beziehung zwischen Kunst und Wissenschaft in den Fokus zu rücken. Seine Werke, darunter auch spezielle Auftragsarbeiten, werden international ausgestellt.
www.hostprods.net

angelovermeulen

Angelo Vermeulen
Angelo Vermeulen ist Space-Systems-Forscher, Biologe, Künstler und Gemeinschaftsarchitekt. Als ausgebildeter Wissenschaftler fühlt er sich in der Zusammenarbeit mit anderen praktizierenden Wissenschaftlern genauso wohl wie in der Herstellung multimedialer Installationen in Galerien und der Entwicklung von Gemeinschaften durch Design und Mitgestaltung. 2009 initiierte er SEAD (Space Ecologies Art and Design), ein internationales Netzwerk von Personen aus den Bereichen Kunst, Wissenschaft, Technik und Interessenvertretung, dessen Ziel es ist, die Zukunft durch kritische Reflexion und praktisches Experimentieren neu zu gestalten. „Biomodd“ und „Seeker“ zählen zu den bekanntesten SEAD-Projekten. Von 2011 bis 2012 war Vermeulen Mitglied des European Space Agency Topical Team Arts & Science (ETTAS) und 2013 Crew Commander der von der NASA finanzierten HI-SEAS-Marsmissionssimulation in Hawaii. Durch seine weltraumbezogene Arbeit war es ihm möglich, an der Technischen Universität Delft zu forschen und neue Konzepte für Raumfahrzeuge zu entwickeln. Er lehrte an der Fakultät der LUCA School of Arts in Gent, der Universität für angewandte Kunst Wien, der Parsons The New School for Design in New York und der University of the Philippines Open University in Los Baños. Sein TED-Talk über HI-SEAS und Seeker wurde bereits über eine Million Mal angeklickt http://www.angelovermeulen.net/

artsat

ARTSAT
Das 2010 ins Leben gerufene ARTSAT: Art and Satellite Project (JP) versteht um die Erde kreisende Satelliten und Raumfahrzeuge für den fernen Weltraum als „Medien, die die Erde mit dem Weltall verbinden“. Im Rahmen des Projekts wurden ein Miniatur-Kunstsatellit und ein unabhängig entwickeltes Raumfahrzeug gestartet, um experimentelle kreative Praktiken durchzuführen, die aus dem Weltall übermittelte Daten, inklusive interaktiver Medienkunst und Klang- bzw. Softwarekunst, verwenden. Das Projekt, eine Kooperation zwischen der Kunsthochschule Tama und der Universität Tokio, setzt sich aus Mitgliedern aus unterschiedlichen Bereichen zusammen.
artsat.jp

biopresence

Biopresence
Biopresence (JP/AT) ist ein von Shiho Fukuhara und Georg Tremmel ins Leben gerufenes Kunstprojekt mit dem Ziel, das wichtigste Spielfeld des 21. Jahrhunderts zu erforschen, darauf zu partizipieren und schließlich zu definieren: die Auswirkungen von Biotechnologien auf die Gesellschaft und die menschliche Wahrnehmung dieser bevorstehenden Veränderungen. Biopresence kreiert menschliche DNA-Bäume, indem es die Essenz des menschlichen Wesens in der DNA eines Baumes transcodiert, um „Lebende Denkmäler“ oder „Transgenetische Grabsteine“ zu schaffen. Biopresence arbeitet mit dem Wissenschaftler und Künstler Joe Davis an einem DNA-Manifold-Algorithmus, mit dem menschliche und pflanzliche DNA transcodiert und verflochten werden kann. Die Manifold-Methode basiert auf den natürlich auftretenden stillen Mutationen eines Tripletts, was bedeutet, dass es möglich ist, Informationen zu speichern, ohne dabei die Gene des entstehenden Baumes zu verändern. Biopresence Human DNA Trees verändern die Gene eines Organismus nicht, daher gelten sie nicht als genetisch modifizierte Organismen (GMO). www.biopresence.com

bogdanstefanovic

Bogdan Stefanovic
Bogdan Stefanović wurde 1993 im serbischen Jagodina geboren. Nach drei Jahren an der Kunstschule in Niš und nach seiner ersten Soloausstellung inskribierte er an der Universität Niš und studierte am Institut für Malerei. Am Ende seines ersten Studienjahres erhielt er den Fakultätspreis für die beste Zeichnung. Während seines dritten Jahres begann er sich für Videoarbeiten und andere Medien in der Kunst zu interessieren, was in seinem ersten Video mit dem Titel „Life“ mündete, das in Ausstellungen in Belgrad und Lissabon gezeigt wurde. Im September 2014 nahm er an der Kunstkolonie „Fluss der Toleranz“ im bulgarischen Samokow teil. Im ersten Semester des vierten Jahres erforschte er mittels Gemälden verschiedene Meinungen und Zugänge zur Kunst und brachte ProfessorInnen und StudentInnen in Konfliktsituationen. Seit 2015 studiert er Quantenphysik, was ihm neue und andere Zugänge zur Kunst ermöglicht und die „ungreifbaren“ Medien zum Hauptthema seiner Forschung machte. Nach seinem Studium, als Absolvent bei Prof. Katarina Đorđević, gewann er erneut den Fakultätspreis für die beste Zeichnung. Derzeit absolviert Bogdan sein Masterstudium an der Kunstakademie in Novi Sad bei Prof. Stevan Kojić.

Brian Harms

Brian Harms

Brian Harms ist Senior-Research-Engineer im Think-Tank-Team von Samsung Research America. Seine Arbeit umfasst die Gestaltung und Entwicklung digitaler Werkzeuge und Prototypen, welche den kreativen Gestaltungsprozess und Produktionsmethoden unterstützen sollen. Zuletzt war er unter anderem bei folgenden Einrichtungen tätig: IwamotoScott, Future Cities Lab, Griffin Enright Architekten, Stephen Phillips Architects,.. nstrmnt.com

Michael Burk / Ann-Katrin Krenz

Michael Burk / Ann-Katrin Krenz

Ann-Katrin Krenz und Michael Burk sind Interaktionsdesigner und Medienkünstler aus Berlin. Durch ihren Fokus auf die räumliche Gestaltung von Medienumgebungen und physische Schnittstellen möchten Sie BenutzerInnen und ZuschauerInnen einzigartige Erfahrungen in diesem Bereich ermöglichen. Die Künstlerinnen realisieren sowohl kritisches Design, das zum Nachdenken anspornt als auch immersive interaktive Umgebungen, welche die Grenzen zwischen der virtuellen und physikalischen Welt verschwimmen lässt. michael-burk.de
wp10612599.server-he.de/anni

carmenpapalia

Carmen Papalia
Carmen Papalia designt Erfahrungen, die die TeilnehmerInnen einladen, ihre Wahrnehmungsmobilität zu erweitern und den Zugang zu öffentlichen und institutionellen Räumen für sich zu beanspruchen. Er ist ein Social-Practice-Künstler, der partizipative Projekte über das Thema Zugang in Bezug auf öffentliche Räume, Kunst und visuelle Kultur gestaltet. Papalia wurde 2014 der Adam Reynolds Memorial Bursary und 2013 der Wynn Newhouse Award verliehen. 2015 war er Artist-in-Residence im Victoria & Albert Museum in London und im Model Contemporary Art Centre (Sligo, IE), wo er standortspezifische Interventionen als Reaktion auf die Geschichte behindernder Praktiken in der jeweiligen Institution durchführte. Seine Arbeiten wurden unter anderem im Guggenheim Museum, im MoMA New York, im Whitney Museum, im LA Craft and Folk Art Museum, in der CUE Art Foundation, dem Portland Art Museum und der Vancouver Art Gallery ausgestellt. carmenpapalia.com

Cedric Brandilly

Cédric Brandilly
Cédric Brandilly ist Künstler und Performer. Er studierte bildende Kunst und Architektur und setzte seine Ausbildung im akademischen Bereich des Nationalmuseums „Centre de Art Reina Sofia“ in Madrid fort. Sein erstes Projekt „Urne“ wurde im April 2012 im Grand Palais in Lille bei der europäischen Messe für zeitgenössische Kunst präsentiert. Danach folgten eine Reihe von Ausstellungen in Paris, Brüssel und Rennes.
cedricbrandilly.com

corneliahessehonegger

Cornelia Hesse-Honegger
Cornelia Hesse-Honegger wurde 1944 in Zürich geboren. Sie verbrachte ein Jahr an der Hochschule für angewandte Kunst in Zürich und als Auszubildende für wissenschaftliche Illustration in der wissenschaftlichen Abteilung des zoologischen Museums der Universität Zürich, wo sie 25 Jahre lang freiberuflich für GentechnikerInnen und TaxonomInnen arbeitete. Später arbeitete sie in Marinestationen im Mittelmeer und Südpazifik. Nach dem Tschernobylunfall untersuchte sie von 1987 bis 1990 Blattinsekten in vom radioaktiven Niederschlag betroffenen Gebieten in Schweden, dem Schweizer Kanton Tessin und Tschernobyl. 1988 führte sie erste Untersuchungen von Blattinsekten in der Umgebung von Atomkraftwerken in der Schweiz durch, 1997 in Atomtestgebieten in Nevada und Utah und 1998 in den Hanford-Atomfabriken. Ihre Ausstellung „Nach Tschernobyl“ wanderte von 1992 bis 1999 durch Europa und Kanada. Seit 1994 kooperiert sie im englischen Newcastle upon Tyne mit Locus+, die die Ausstellung und das Buch „The Future’s Mirror“ organisierten. 1998 erschien ihr Buch „Heteroptera“ im deutschen Verlag Zweitausendeins, 2003 bei Steidl. Die englische Version erschien bei Scalo Zürich. 1986 begann ihre Zusammenarbeit mit dem Seidenhersteller Fabric Frontline Zürich, für den sie 75 Designs schuf, allesamt äußerst erfolgreich, wodurch sie ihre Forschung finanzieren konnte.
www.wissenskunst.ch

davidcotterrell

David Cotterrell
David Cotterrell ist einer der wichtigsten visuellen Künstler Großbritanniens. Er verwendet Medien und Technologie, um gesellschaftliche und politische Tendenzen unserer sowohl gemeinsamen als auch gespaltenen Welt zu erforschen. Er wurde in Europa, den USA und Asien mit Arbeiten beauftragt und umfassend ausgestellt. Er ist Forschungsleiter an der University of Brighton und wird von der Galeristin Danielle Arnaud vertreten. Ruwanthie de Chickera, eine Eisenhower-Stipendiatin, ist eine führende Dramatikerin, Drehbuchautorin und Theaterdirektorin aus Sri Lanka. Ihr preisgekrönter Film „Machan“ wurde in über fünfzig Ländern gezeigt. Sie ist die künstlerische Leiterin der Stages Theatre Group, einem Ensembletheater, das original Sri Lanker Theaterstücke mit einer gesellschaftlichen und politischen Ader versieht und aufführt. cotterrell.com

Dana Zelig

Dana Zelig
Dana Zelig ist eine in Tel-Aviv lebende Designerin. Sie verfügt über einen Abschluss in Visual Communication des Shenkar Kolleg für Technik, Design und Kunst und hat einen Master in Industriellem Design der Bezalel Akademie für Kunst und Design in Jerusalem.
vimeo.com/user4030012

diannebos

Dianne Bos
Dianne Bos wurde im kanadischen Hamilton geboren und machte ihren BFA an der Mount Allison University in Sackville, New Brunswick. Derzeit verbringt sie ihr Leben in den Rocky Mountains und den Pyrenäen. Seit 1981 sind ihre Fotografien in zahlreichen internationalen Gruppen- und Einzelausstellungen zu sehen. Zu ihren jüngsten großen Ausstellungen in Kanada zählen „Light Echo“ im McMaster Museum of Art, eine Zusammenarbeit mit dem Astronomen Doug Welch, die die Geschichte von Himmel und Erde miteinander verband, und „Reading Room“ in den Cambridge Galleries, eine Ausstellung, die den Gedanken des Buches als Kamera beleuchtete. Ihre Arbeiten sind derzeit in der Ausstellung „Poetics of Light: Pinhole Photography“ im New Mexico History Museum zu sehen. Zu den jüngsten Ausstellungen zählen „See Attached“, ein fotografischer Dialog mit der Fotografin Sarah Fuller, und „THE SLEEPING GREEN: No Man’s Land 100 Years Later“, in der einzigartige, von kanadischen Schlachtfeldern des Ersten Weltkrieges inspirierte Bilder gezeigt werden. diannebos.ca

Eric Dyer

Eric Dyer
Der Künstler und Filmemacher Eric Dyer bringt mit seinen aufeinanderfolgenden Skulpturen und Installationen Bewegung in die physische Welt. Seine Arbeit wurde bei Veranstaltungen und Orten wie der Smithsonian National Gallery of Art, Ars Electronica, dem London International Animation Festival, auf den Bildschirmen des Times Square und den Biennalen in Kairo und Venedig präsentiert. Er wurde zum Fulbright Fellow ernannt sowie als Sundance New Frontier Artist, Creative Capital Artist und Guggenheim Fellow geehrt. Dyers Erforschung des Ausdrucks durch Bewegung wurde in Büchern wie Re-imagining Animation: the Changing Face of the Moving Image, Animation: A World History und A New History of Animation publiziert. Er unterrichtet visuelle Künste und Animation bei UMBC in Baltimore. ericdyer.com

exonemo

Exonemo
Das Künstlerkollektiv “Exonemo” bestehend aus Akaiwa Yae und Sembo Kensuke wurde 1996 gegründet. Ihre experimentellen Projekte beschäftigen sich typischerweise mit humorvollen und innovativen Forschungen zu den Paradoxien digitaler und analoger Netzwerke und deren Umgebungen. 2006 gewann Exonemo die Goldene Nica in der Net-Vision-Kategorie des Prix Ars Electronica. Seit 2012 organisieren sie zudem den „Internet Yami-Ichi“ und IDPW Versammlungen.
exonemo.com

frederikdewilde

Frederik De Wilde
Frederik De Wilde arbeitet an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technologie. Kernkonzept seiner künstlerischen Praxis ist die Idee des Unhörbaren, Ungreifbaren, Unsichtbaren – wie beispielsweise in der Konzeptualisierung und Schaffung der „Blackest Black Art“ in Kooperation mit der NASA. Das Projekt wurde mit dem Ars Electronica Next Idea Award sowie dem Best European Collaboration Award zwischen Künstler und Wissenschaftler ausgezeichnet und fand große Beachtung in The Huffington Post, The Creators Project, TED und anderen Medien. 2016 war Frederik De Wilde Finalist bei Giant Steps: Artist Residency on the Moon, einer spekulativen Ausstellung über das Kunstschaffen am Mond. De Wilde hat mit dem Collective MicroRobotics Labor am Karlsruher Institut für Technologie zusammengearbeitet, ist mit „Coremites“ ein Finalist beim ZKM AppArtAward und verwendet oft Medien – Datenvisualisierungen und Sonifikationen – als Quellen seiner Kreationen. frederik-de-wilde.com

Gavin Starks

Gavin Starks
Gavin Starks kombiniert organische Ästhetik und klassisch westliche Erzählstrukturen mit zeitgenössischen elektronischen Klangwelten. Mit einschlägigen Erfahrungen in Astrophysik und Musik entwickelt er seit 1999 eine „akustische Kosmologie“, in der er Kosmologie und Klangkunst vereint.
binarydust.org

gilbertoesparza

Gilberto Esparza

Gilberto Esparza, geboren 1975, ist ein mexikanischer Künstler, dessen Arbeit sich elektronischer und robotischer Mittel bedient, um die Auswirkungen von Technologie auf den Alltag, soziale Beziehungen, die Umwelt und urbane Strukturen zu untersuchen. Derzeit forscht er zu alternativen Energien. In seiner Praxis recycelt er Experimente aus Consumer Technology und Biotechnologie. In seinen Projekten arbeitet er mit Forschungszentren wie der Forschungsgruppe für Chemie- und Verfahrenstechnik an der Technischen Universität Cartagena, dem Mechatronikbereich des Centro de Investigación y de Estudios Avanzados del Instituto Politécnico Nacional (Cinvestav), dem Technikinstitut der Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM) oder der Abteilung für Digitalkunst am Instituto Politécnico Nacional zusammen. Als Künstler war er in Einzel- und Gruppenausstellungen in Mexiko, den USA, Kanada, Brasilien, Kolumbien, Peru, Ecuador, Argentinien, Spanien, den Niederlanden, Belgien, Slowenien und Doha vertreten. Bei der Life 09 wurde er mit dem Preis für Latin American Production ausgezeichnet, bei der Life 13 Fundación Telefónica belegte er den zweiten Platz, und eine lobende Erwähnung sowie die Goldene Nica beim Prix Ars Electronica 2015. http://gilbertoesparza.blogspot.si
http://prix2015.aec.at/prixwinner/16228/


giselanunes

Gisela Nunes
Gisela Nunes ist eine portugiesische Medienkünstlerin, die ihren Schwerpunkt auf interaktive Kunst mit Neuen Medien gelegt hat. Sie absolvierte den Lehrgang für Kunst und Multimediadesign an der Escola Superior Artística de Guimarães (ESAG) und leitet einen Postgraduate-Kurs für digitales Design an der Kunstschule der Katholischen Universität Portugal. Sie war Austauschstudentin in der Studienrichtung Interface Culture an der Universität für Kunst und Design in Linz und schließt gerade ihr Masterstudium in Technologie und Digitaler Kunst an der Universität Minho ab. In ihrer Arbeit untersucht sie Objekte, Geräte und Publikum und schafft so interaktive Liveerlebnisse. Während die Projektthemen variieren, bilden Realtime-Processing, Augmented Reality und Datenvisualisierung den Hintergrund ihrer Arbeit. Weitere Informationen zur Künstlerin und ihrer Arbeit unter http://arianing.eu.

IAAC

IAAC
Das Institut für Advanced Architecture (IAAC) ist ein internationales Center für Bildung, Fertigung und Forschung welches sich auf die Entwicklung von Architektur im 21. Jahrhundert spezialisiert hat. Mit ihrem Projekt Minibuilders sind kleine, agile Roboter die IAAC entwickelte um ein effizienteres und effektiveres Arbeiten in der Bauwirtschaft zu ermöglichen.
robots.iaac.net

James Bridle

James Bridle
James Bridle ist ein britischer Künstler und Autor der aktuell in Athen lebt. Seine Werke wurden von Galerien und Institutionen als auch im Internet weltweit ausgestellt und präsentiert. Seine Schriften über Literatur, Kultur und Netzwerke findet man in Magazinen und Zeitungen wie zum Beispiel im Wired, Domus, Cabinet, the Guardian, etc. sowie auch online. Er hält regelmäßig Vorträge auf Konferenzen, Universitäten und anderen Veranstaltungen. Seine Ansichten und Forschungen über die neue Ästhetik hat viele Debatten angeregt und die kreative Arbeit verschiedenster Disziplinen vorangetrieben.
booktwo.org

jonmccormack

John McCormack
John McCormack (geboren 1964) ist ein Melbourner Electronic-Media-Künstler und Akademiker. Seit den späten 1980er-Jahren arbeitet McCormack mit Computercodes als künstlerisches Ausdrucksmedium. Er hat einen Abschluss in angewandter Mathematik und visueller Kunst und promovierte in Informatik. Inspiriert von der Komplexität und dem Wunder der immer kleiner werdenden natürlichen Welt, beschäftigt er sich in seinen Arbeiten mit elektronischen „Nachnaturen“, alternativen Formen künstlichen Lebens, die eines Tages die durch menschlichen Fortschritt und Entwicklung verloren gegangene biologische Natur ersetzen könnten. Seine Kunstwerke wurden in führenden internationalen Galerien, Museen und Symposien ausgestellt, darunter im Museum of Modern Art (New York, USA), der Tate Gallery (Liverpool, UK), ACM SIGGRAPH (USA), der Ars Electronica (Österreich) und im Australian Centre for the Moving Image. Er wurde mit 16 internationalen Preisen ausgezeichnet, unter anderem bei Ars Electronica (Austria), Images du Futur (Kanada), New Voices, New Visions (USA), Alias/Wavefront (USA), The John Lansdown Award for Interactive Media (UK) und der Nagoya Biennale (Japan). McCormack ist derzeit Forschungsprofessor an der Monash University in Melbourne. jonmccormack.info

Jonathan Keep

Jonathan Keep
Die Natur – nicht die objektive Natur draußen aber die subjektive universale Natur in uns allen – das ist es was Jonathan Keep als Künstler und Betrachter antreibt. Das Projekt „seed bed“ orientiert sich an den grundlegenden Konzepten der evolutionären Morphologien und des kreativen Wachstums. Die Basis der verschiedenen Formen die er produziert bilden Computer-Codes. Diese Codes werden mit Hilfe von 3D-Druckverfahren zu einzigartigen Gebilden aus Ton welche die Stärke dieser Technologie und den Wunsch der Erkundung derselben wiederspiegeln. Für ihn sind Kunst und Wissenschaft untrennbar miteinander verbunden.
keep-art.co.uk

Julian Melchiorri

Julian Melchiorri
Julian Melchiorri ist ein britischer/italienischer Designer, Ingenieur und Innovator aus London. International wurde er vor allem mit seinen visionären Projekten „silk leaf“ und „exhale“ bekannt. Im Rahmen dieser Projekte konzentrierte er sich auf den Einsatz radikaler Lösungen für urbane und industrielle Lebensumwelten durch neue photosynthetische Instrumente, die er selbst im Labor entwickelte. Der Fokus seiner Arbeiten liegt am Schnittpunkt Kunst und Wissenschaft und erforscht neue Szenarien durch innovative Experimente mit Materialien, Funktionsweisen und Interaktionen.
julianmelchiorri.com

Julie Freeman

Julie Freeman
Julie Freeman übersetzt komplexe Prozesse und Daten aus natürlichen Quellen in kinetische Skulpturen, physische Objekte, Bilder, Klangkompositionen und Animationen. Ihre Arbeiten beschäftigen sich mit der Beziehung zwischen Wissenschaft und Natur und hinterfragen die Verwendung von Technologie in der Art und Weise, wie wir Natur „übersetzen“.
translatingnature.org

juergen

Jürgen Ropp
Mit seinem Hintergrund in Medientechnologie und -design absolviert Jürgen Ropp derzeit sein Masterstudium an der Kunstuniversität Linz in der Studienrichtung Interface Culture. Sein künstlerisches Werk basiert auf der Schnittstelle zwischen Kunst und Wissenschaft mit dem Ziel, wissenschaftliche Forschungsergebnisse und die damit verbundenen weitreichenderen Themen einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Indem er naturwissenschaftliche Prinzipien kontextualisiert, versucht er, das Objektive mit dem Subjektiven zu verbinden und das Engagement des Betrachters/der Betrachterin interaktiv zu unterstützen.

karinasmiglabobinski

Karina Smigla-Bobinski
Karina Smigla-Bobinski lebt und arbeitet als freischaffende Intermediakünstlerin in München und Berlin. Sie studierte Kunst und visuelle Kommunikation an der Hochschule für bildende Kunst in Krakau und in München. Karina arbeitet mit analogen und digitalen Medien, produziert und kollaboriert an Projekten wie kinetischen Skulpturen bis hin zu interaktiven Installationen und Kunstinterventionen, die Mixed-Reality und interaktive Kunstobjekte umfassen. Sie arbeitet auch mit Video, multimedialen physischen Theaterperformances und Onlineprojekten. Ihre Arbeiten wurden in 43 Ländern auf fünf Kontinenten bei Festivals, in Galerien und Museen gezeigt. Derzeit ist sie Gastforschungsstipendiatin und Artist-in-Residence am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) am Institute for Advanced Studies der Universität Bielefeld. Zahlreiche Übertragungen und Vorträge sowie Artist-Residencies an zahlreichen Universitäten und Kulturorganisationen weltweit. smigla-bobinski.com

Kenichi Okada
Kenichi Okada ist Künstler, Designer und Forscher mit einer Leidenschaft für die Interaktion von Analogem und Digitalem. Nach dem Studium am Royal College of Art in Großbritannien arbeitete er für das Sony Creative Center. Ziel seiner künstlerischen Untersuchungen ist es, einen Auslöser für den Schaffensprozess zu entwickeln, und zwar mittels verschiedener Medien wie Film, Produkt und Installation. Kenichis Arbeiten wurden in verschiedenen Museen ausgestellt, darunter im Museum of Modern Art in New York und 21_21 DESIGN SIGHT in Tokio. Naoaki Fujimoto machte seinen Physikabschluss am Technischen Institut Tokio. Nach seiner Mitarbeit als Programmierer an der Entwicklung interaktiver Inhalte und Digital Signage gründete er 2009 seine eigene Firma. Derzeit entwickelt er Kunstwerke mithilfe physikalischer Kalkulation und Technologien wie Bildanalyse und schafft Werke mit dem Schwerpunkt Erfahrungen. Eine dieser repräsentativen Arbeiten ist die interaktive Projektionskartografie „Immersive Shadow“. kenichiokada.com

kp

Kristina Pulejkova
Kristina Pulejkova ist eine in London lebende mazedonische Multimediakünstlerin, die an der Schnittstelle von Kunst, Wissenschaft und Technologie arbeitet. In ihrer künstlerischen Praxis konstruiert sie ein subjektives Narrativ, das auf Daten und Grundlagen verschiedener Wissenschaftsdisziplinen basiert, wie etwa Astronomie, Physik, Biologie und Ökologie. Ihr Interesse gilt hauptsächlich der Zeit, Ökosystemen und Mechanismen; sie lotet die Verbindungen zwischen Mensch und Maschine, Organischem und Mechanischem aus. http://www.kristinapulejkova.com

kurtlaurenztheinert

Kurt Laurenz Theinert
Kurt Laurenz Theinert ist Fotograf und Lichtkünstler, der den Schwerpunkt seiner Arbeit auf visuelle Erfahrungen legt, die als Bilder auf rein gar nichts Bezug nehmen. Stattdessen strebt er eine abstrakte, reduzierende Ästhetik an, die ihn schlussendlich dazu gebracht hat, sich von der Fotografie ab- und zum Licht als Medium hinzuwenden. In seinen Installationen schafft er dynamische Lichtumgebungen, die die Wahrnehmung von Raum verändern.
theinert-lichtkunst.de

lorenalozano

Lorena Lozano
Lorena Lozano (ES) ist Künstlerin und Biologin. Sie hat einen Abschluss in Biologie (Universidad de Oviedo) und Environmental Art (Glasgow School of Art) und promoviert derzeit über die Rolle der zeitgenössischen Kunst in Mediation mit der Natur (Universidad de Oviedo & Universidad de Coimbra). Ihre Forschung verbindet Wissen mit Methoden aus den Bereichen Kunst und Wissenschaft. Sie ist Gründungsmitglied von ecoLAB, einem experimentellen Labor für Kunst, Umwelt und Open Electronics (LABoral Centro de Arte 2011-12) und Mitbegründerin der Plattform econodos_ecology and communication. Derzeit arbeitet sie am Herbarium-Projekt für die Fundación Cerezales Antonino y Cinia, León. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im LABoral Centro de Arte, beim Barcelona Off LOOP Festival, am Institute of Research in Biomedicine in Barcelona, im Centre de Cultura Contemporània de Barcelona und im Mackintosh Museum in Glasgow gezeigt. lorenalozano.net

louisazahareas

Louisa Zahareas
Louisa Zahareas wuchs in einer Familie mit griechischen, amerikanischen, spanischen und russischen Einflüssen auf. Nach dem Architekturstudium in Griechenland und dem Architekturdesignstudium in Minnesota machte sie den MA in Social Design an der Design Academy Eindhoven in Deutschland. Louisas Arbeit konzentriert sich hauptsächlich auf die Wahrnehmung und versucht, unsere zunehmend visuelle Kultur zu hinterfragen. Ihre Projekte bedienen sich der Illusion, Wahrnehmungstäuschungen und anderer Methoden, die dem Betrachter/der Betrachterin in Erinnerung rufen, dass der Raum zwischen Realem und Virtuellem zunehmend verschwimmt. Louisa erzählt ihre Geschichten mittels Videos und Performances und behandelt die Objekte, die sie kreiert, nicht als Produkte, sondern als Requisiten, die den Plot einer fiktiven Erzählung vorantreiben und lenken. www.lamdazita.com

Matt Jarvis

Matt Jarvis
Matt Jarvis ist ein Pionier der Maker-Bewegung mit profundem Verständnis des Potenzials und der Grenzen der Technologie. Er ist der festen Überzeugung, dass die Kunst das Medium der Veränderung ist. In den letzten 15 Jahren hat er mit renommierten KünstlerInnen, Kreativen und unabhängigen KuratorInnen an der praktischen Umsetzung komplexer, vielschichtiger und mehrsystemischer Ideen zusammengearbeitet.
mattjarvis.co.uk

mariacastellanos

María Castellanos
María Castellanos (ES), Künstlerin und Forscherin, ist Kunstabsolventin der Universität Vigo, wo sie derzeit eine Arbeit mit dem Titel „La piel biónica. Membranas tecnológicas como interfaces corporales en la práctica artística“ verfasst, in der sie künstliche Prothesen untersucht und sich dabei auf die Hybridisierung bei Cyborgs und Wearables als Paradigma der Erweiterung menschlicher Sinnesfähigkeiten konzentriert. Ihre Arbeiten waren in zahlreichen Wettbewerben vertreten und gewannen diverse Preise, unter anderem den Premio Artista Revelación del Principado de Asturias 2008, den Premio Tentaciones 2011 (Feria Estampa, Madrid) und das AlNorte Produktionsstipendium 2012 sowie den Astragal-Preis 2013 mit dem Projekt „corpo-realidad“. Sie hat an vielen Ausstellungen im In- und Ausland teilgenommen, etwa in Portugal, Argentinien, Kolumbien, Australien und Japan, zuletzt im MARCO de Vigo Museum und mit „corpo-realidad“ im CS-LAB an der Zokei Universität Tokio. mariacastellanos.net

marta

Marta Pérez Campos
Marta Pérez Campos absolviert derzeit den Interface Cultures Masterlehrgang an der Kunstuniversität Linz und studiert technische Informatik. Mit einem Hintergrund in bildender Kunst gilt ihr Interesse hauptsächlich den Auswirkungen von Technologie auf unsere Interaktionen und den durch zwischenmenschliches Handeln entstehenden Kommunikationsproblemen.

matthewgardiner

Matthew Gardiner
Matthew Gardiner ist durch seine Origami- und Robotikarbeiten als Künstler bekannt geworden. 2003 prägte er den Begriff Oribot 折りボト und schuf daraufhin den künstlerisch-wissenschaftlichen Forschungsbereich Oribotics, ein Forschungsgebiet, das durch die Ästhetik, Biomechanik und morphologische Verbindung von Natur, Origami und Robotik gedeiht und den aufstrebenden Bereich des Faltens, der Robotik und Technologie definiert. Die Oribotik/c? entsteht durch die Behandlung gefalteter Formen, ihre kinetischen Eigenschaften und elektromechanischen Methoden der Inbetriebnahme, Abtastung, Interaktionen und Leuchtanzeigen. Die folgenden Arbeiten stellen Premieren dar: Oribotics 2004 am Next Wave Festival, Oribotics [laboratory] 2005 am Asialink Center, Oribotics [network] 2007 im Rahmen des Melbourne International Arts Festival, Oribotics [de] 2008 im Künstlerdorf Schöppingen, Oribotics [house of dreaming] 2009 für die Arena Theatre Company, Oribotics [the future unfolds] 2010 für das Ars Electronica Festival und Tokyo Design Touch. Neben seinen künstlerischen Tätigkeiten leitet Matthew Gardiner eine Forschungsgruppe am Ars Electronica Futurelab in Linz.
www.matthewgardiner.net

me&him&you
me&him&you sind eine 2010 von Ronan Dillon und Peter O’Gara gegründete irische Boutique-Designagentur. Sie lassen sich sowohl von Kreativität als auch strategisch leiten und lieben ihre Arbeit. Kate Coleman ist Augenärztin und Allgemeine Augenchirurgin. Ihr Interesse gilt speziell der globalen Gesundheit, insbesondere dem Thema vermeidbare Blindheit. 2006 gründete sie Right to Sight und koordiniert derzeit eine internationale Bewegung für die Beseitigung vermeidbarer Blindheit. meandhimandyou.com

mihatursic

Miha Turšič
Miha Turšič ist Künstler, Designer und Mitbegründer verschiedener Institutionen im Bereich Forschung, Entwicklung und Kunst. Die letzten zehn Jahre lang widmete er sich der „Weltraumkulturisierung“ und „Post-Schwerkraftkunst“. Er ist Mitbegründer des Cultural Space Program (KSEVT), das er beständig weiterentwickelt und für das er 2016 von der K.E. Ziolkowski Akademie für Kosmonautik geehrt wurde. Derzeit arbeitet er (gemeinsam mit Špela Petrič) im Rahmen einer Future Emerging Art and Technology (FEAT) Residency zum Thema Exascale-Computing und entwickelt (gemeinsam mit Dragan Živadinov und Dunja Zupančič) das fünfzigjährige Theaterprojekt „Noordung 1995–2045“. http://www.ksevt.eu

naomigriffinmurtagh

Naomi Griffin-Murtagh
Naomi Griffin-Murtagh (IE) studierte am National College of Art and Design Dublin und arbeitet derzeit als Produktdesignerin in Nordirland. Claire Dempsey machte ihren Abschluss in Immunologie am Trinity College Dublin und absolviert zur Zeit ihr Doktoratsstudium an der Universität Birmingham. Aisling McCrudden machte ihren Abschluss in Gesundheits- und Krankenwesen am Trinity College Dublin. Dieses Projekt ist das Resultat der Zusammenarbeit in einem Idea Translation Lab an der Science Gallery, das StudentInnen am Trinity College und am National College of Art and Design angeboten und von Dr. Teresa Dillon koordiniert wurde. Das Projekt dauerte 12 Wochen, in denen die StudentInnen die Möglichkeit hatten, mit vereinten Ressourcen Projekte zu konzipieren, die sich auf den Bereich der synthetischen Biologie konzentrierten. Das Team stellte sich die Frage: „Was, wenn Bauern und Bäuerinnen PharmazeutInnen wären?“ Die Antwort: Opimilk. Das Projekt untersucht das Potenzial in der synthetischen Biologie, Opiorphin als Alternativheilmittel für chronische Schmerzen zu verwenden. Infolgedessen wurde das Team im Juni 2013 zu einem ArtScience Innovation Workshop von Le Laboratoire Paris eingeladen. In diesem alljährlichen Workshop versammeln sich StudentInnenteams aus aller Welt für eine intensive Woche voller Diskussionen und Möglichkeiten, Ideen in die Praxis umzusetzen. Das Projekt wurde von August 2013 bis Juli 2015 in der Ausstellung „Project Genesis“ der Ars Electronica präsentiert. www.behance.net/naomigriffinmurtagh

Nick Ervinck

Nick Ervinck
Nick Ervinck (geb. 1981 in Belgien) lotet die Grenzen zwischen verschiedensten Medien aus. Sein Studio arbeitet mit Instrumenten und Technologien der neuen Medien um das ästhetische Potenzial von Skulpturen, 3D Druck – Installationen, Architektur und Design zu erforschen. Nick Ervinck konzentriert sich nicht nur auf Skulpturen als autonome Objekte sondern beschäftigt sich auch mit Fragen der räumlichen Positionierung und verweist auf phänomenologische Erfahrungen und die Verkörperung von Räumen. Seine Arbeit bewegt sich zwischen dem Dynamischen und dem Statischen, zwischen neuen virtuellen oder utopischen Gebieten. Er erschafft riesige Installationen, Skulpturen, Drucke, Werkzeichnungen und animierte Filme.
nickervinck.com

neloakamatsu

Nelo Akamatsu
Nelo Akamatsu (JP) verwendet für seine Kunstwerke stets verschiedene Medien wie etwa Installationen mit Elektrogeräten, Veranstaltungs- und Videoinstallationen, Skulpturen, Gemälde und Fotos. 2005 erlangte er den MFA am Institut für Intermedia Art der Universität der Künste Tokio. Verleihung der Goldenen Nica des Prix Ars Electronica (2015) und des Taro Okamoto Award of Contemporary Art (2004, 2014); Einzelausstellung in der italienischen Botschaft in Tokio (2009), Gruppenausstellung an der Bauhaus-Universität in Weimar (2004).
www.neloakamatsu.jp

oscarsanmartin

Oscar Sanmartin Vargas
Óscar Sanmartin Vargas (geboren 1972 in Zaragoza, Spanien) ist Zeichner und Modellbauer und arbeitet als Designer und redaktioneller Illustrator. Elf Jahre lang designte er Cover für den Verlag Tropo Editores. In Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller Oscar Sipan hat er auch einige Bücher veröffentlicht, wie etwa „Leyendario: Criaturas de agua“ und „Guía de hoteles inventados“. Sanmartin Vargas arbeitet oft mit Menschen aus Film und Fernsehen zusammen und hat am Design verschiedener Serien und Filme wie etwa „Águila Roja“, „Pájaros de Papel“ oder „Toledo“ mitgewirkt. Er designte das Bühnenbild für zahlreiche Theaterproduktionen und Werbefilme. In seinen surreal und fantastisch anmutenden Arbeiten zeichnen sich die Einflüsse klassischer Künstler wie Albrecht Dürer und anderer, modernerer, von den Science-Fiction-Geschichten Ray Bradburys oder der Horrorliteratur H.P. Lovecrafts beeinflussten Künstler, ab. Seit 1994 sind seine Arbeiten in Ausstellungen in Spanien, England, Schottland und Italien zu sehen. www.oscarsanmartin.com

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Patricia Piccinini
Patricia Piccinini ist eine australische interdisziplinäre Künstlerin, die in den Medien Malerei, Video, Klang, Installationen, Digitaldruck und Bildhauerei arbeitet. Sie gilt als eine der wichtigsten australischen Kunstschaffenden und wurde 2014 mit dem Artist Award der Melbourne Art Foundation for the Visual Arts ausgezeichnet.
www.patriciapiccinini.net

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Patrick Tresset
Patrick Tresset ist ein aus Frankreich stammender Londoner Künstler, der Theaterinstallationen mit robotischen Elementen als Akteuren bzw. kybernetische Beschwörungen des Menschlichen kreiert. Tressets Installationen bedienen sich Computersystemen, die versuchen, dem Verhalten von Robotern künstlerische, ausdrucksstarke und obsessive Aspekte zu verleihen. Diese Systeme sind von der Untersuchung menschlichen Verhaltens, insbesondere der künstlerischen Abbildung des Menschen durch Menschen beeinflusst sowie von der Art und Weise, wie Menschen Kunstwerke wahrnehmen und wie sie sich mit Robotern in Beziehung bringen. Tresset entwickelt und verwendet Roboter und autonome Computersysteme für die Herstellung von Zeichnungen, Malereien und Animationen. Sein preisgekröntes Werk wurde international in renommierten Museen und Einrichtungen ausgestellt, wie etwa im Centre Georges-Pompidou in Paris, in der Tate Modern in London, dem Israel Museum, dem Victoria and Albert Museum in London, dem Museum of Modern and Contemporary Art in Seoul, BOZAR in Brüssel, der Fondazione Prada in Milan sowie bei Veranstaltungen wie Ars Electronica, Update_5, WRO2015, BIAN, London Art Fair, Kinetica und der Istanbul Biennale. patricktresset.com

richardthe

Richard The
Richard The ist Grafik- und Interaktionsdesigner. Nach dem Studium an der Universität der Künste Berlin und dem MIT Media Lab arbeitete er bei Sagmeister Inc. und Google Creative Lab in New York. Frédéric Eyl machte seinen Master an der Universität der Künste Berlin und ist Gründungsmitglied des Studios TheGreenEyl, ein in Berlin und New York beheimatetes Designstudio, das Ausstellungen, Installationen, Objekte, Grafiken und Algorithmen gestaltet. Bisher entwickelten The und Eyl ein algorithmisches Corporate Design für das MIT Media Lab sowie verschiedene Installationen für Ausstellungen des Jüdischen Museums Berlin, des Museums für Naturkunde und der GRIMMWELT Kassel. Ihre Arbeiten wurden im MoMA New York, bei der Ars Electronica in Linz, im Bauhaus-Archiv Berlin und im Design Museum London ausgestellt. thegreeneyl.com

roxvazquez

Rox Vazquez
Rox Vazquez ist eine argentinische Grafikdesignerin, Illustratorin und Motionografin. Vazquez begann ihre Karriere in der Postproduktion von Filmen, Werbeclips und Videospielen. 2011 startete sie erste Experimente als VJ, verwendete Video-Mappingmethoden und arbeitete mit KünstlerInnen auf verschiedenen Kulturevents in Buenos Aires, San Francisco und Berlin. 2012 präsentierte sie bei Pixelations in Argentinien ihr Projekt „Synesthesia: Colored Music“. 2014 entwickelte sie die neuen kollaborativen Digitalinstallationen „+++“ und „Biot-Hub“, die beim Let It VJ Festival und im Centro de Investigación Cinematográfica in Buenos Aires präsentiert wurden. Ihr jüngstes kollaboratives Digitalkunstwerk „SynBiosis“ wurde beim Espacio Pla ausgestellt und ist derzeit im Espacio de Arte Contemporaneo in Uruguay zu sehen. roxvazquez.com

ruedigertrojok

Rüdiger Trojok
Rüdiger Trojok (DE) studierte Systeme und Synthetische Biologie an den Universitäten Potsdam, Kopenhagen und Freiburg. Im Zuge der Forschung für seine Abschlussarbeit erfand er eine auf gentechnisch veränderten Milchsäurebakterien basierende Verhütungsmethode. Er arbeitet als freier Berater für das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag zum Thema Biohacking und synthetische Biologie. Seit 2014 arbeitet er am Institut für Technikfolgen-Abschätzung und Systemanalyse am Karlsruher Technikinstitut im Rahmen des EU-Projekts Synenergene. Derzeit richtet er ein Citizen Science Biolabor in Berlin ein und unterstützt Open-Source-Biotechnologieprojekte mit Bezug auf das öffentliche Leben, Politik und Kunst. www.openbioprojects.net

ryanandtrevoroakes

Ryan and Trevor Oakes
Ryan und Trevor Oakes sind Zwillingsbrüder aus New York, die seit ihrer Kindheit im Dialog über die Nuancen des Sehsinnes stehen. Sie haben ihre Faszination für das Sehen sowohl während ihrer Grundschul- als auch ihrer Studienzeit an der Cooper Union’s School of Art in New York City beibehalten. Seit ihrem Abschluss 2004 haben sie den Dialog mit gemeinsam hergestellten Kunstwerken über den menschlichen Sehsinn, Licht, Wahrnehmung und das räumliche und zeitliche Empfinden weitergeführt. Kunstwerke von Ryan und Trevor befinden sich in der ständigen Sammlung des Museum of Modern Art und in der New York Public Library in New York City, im Field Museum sowie im Spertus Institute for Jewish Learning and Leadership Museum in Chicago und im Getty Research Institute in Los Angeles. oakesoakes.com

sarah

Sarah Petkus
Sarah Petkus ist eine Kinetikkünstlerin und Robotikerin aus Las Vegas. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der Entwicklung mechanischer Systeme, die die Verhaltensnuancen von Lebewesen aufweisen. Sie arbeitet derzeit eng mit dem Elektrotechniker Mark Koch zusammen, und zwar als KünstlerInnengruppe und Firma namens Robot Army. Die Gruppe konzentriert sich dabei auf die Schaffung reaktiver kinetischer Skulpturen und Lichtinstallationen, die als mechanische Erweiterungen des menschlichen Körpers und emotionaler Stadien fungieren. Petkus ist in traditionellen Kunstmedien wie etwa der Malerei und Druckgrafik ausgebildet und übt ihre Interessen in diesen Bereichen aus, indem sie schreibt und sequenzielle Kunst produziert und mit Grafikdesign in Form von Popbildern und Propaganda für sich selbst Werbung macht. Zusätzlich zu ihrer Arbeit als Hybridkünstlerin dokumentiert sie den Prozess und Verlauf ihrer Projekte mittels Videos und Kommentaren auf ihrem Web Channel GravityRoad. http://zoness.com/

sasaspacal

Saša Spačal
Saša Spačal ist Postmedia-Künstlerin an der Schnittstelle von Living-Systems-Forschung, zeitgenössischer Kunst und Klangkunst. Ihre Arbeit fokussiert auf das posthumane Zeitalter, in dem Menschen nicht als eigenständige Lebewesen, sondern als eines von vielen Elementen eines Ökosystems existieren bzw. agieren. Ihre Abwendung vom kartesianischen Klassifizierungssystem war durch die Einsicht bedingt, dass der Bereich Technik sich nicht nur von Hardware zu Software entwickelt hat, sondern auch hin zur Wetware, was einige in die mechanische, digitale und organische Logik eingeschriebene Hybridphänomene zur Folge hatte. Die Künstlerin war in verschiedenen Einrichtungen und Festivals vertreten, wie etwa beim Ars Electronica Festival, Eyebeam, CYNETART Festival, im Chinesischen Kunstmuseum, im Museum of Contemporary Art Metelkova, beim Device_art, beim Art Laboratory Berlin, im Museum of Contemporary Art Vojvodina, in der Prix Cube Exhibition, in der Galerija Kapelica und beim Kiblix Festival. Sie wurde für ihre Arbeit mit dem Prix Ars Electronica Honorary Mention 2015 ausgezeichnet und für den Prix Cube 2016 nominiert.

mcmullenwinkler

Shannon Mc Mullen and Fabian Winkler
Shannon McMullen und Fabian Winkler (McMullen_Winkler) sind interdisziplinäre KünstlerInnen und ForscherInnen, die ihre Ausbildungen in New-Media-Art und Soziologie für die Erstellung kollaborativer Kunstwerke nützen, die Bild, Code und Installationen kombinieren, um so neue temporäre soziale Räume zu schaffen und das Verhältnis von Natur und Technologie zu ergründen. Ihre Arbeit wurde international an Orten wie dem Chinesischen Museum für Wissenschaft und Technologie, dem Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, bei der VISAP ’14 in Paris, der Gallery on Wade in Toronto und dem Art Center Nabi in Seoul ausgestellt. Publikationen in Leonardo, Plurale: Zeitschrift für Denkversionen, Media-N: Journal of the New Media Caucus, The Senses and Society und The Environmentalist. „Images of Nature“, ihre großangelegten Untersuchungen an der Schnittstelle von Kunst, Technik und Wissenschaft, wurden mit einem Stipendium der National Science Foundation ausgezeichnet. McMullen und Winkler unterrichten in der Studienrichtung Electronic and Time-Based Art an der Purdue University in West Lafayette, Indiana. gardensandmachines.com

slavkoglamocanin

Slavko Glamočanin
Slavko Glamočanin begann seine Karriere in der Computer-„Demoszene“, wo er hauptsächlich im Musikbereich aktiv war. Er koproduzierte viele Alben für das Plattenlabel Monkibo, darunter die erste slowenische Breakbeat-Compilation Monkorama. Er programmierte und erkundete das Medium unaufhörlich weiter und schuf eine Programmierplattform namens Naprava. Dort arbeitete er mit dem Klangkünstler Neven Korda (SI) an verschiedenen Projekten wie etwa Video-Source-/Effektmanipulatoren. Nach einem One-Way-Video/Effekt widmete er sich interaktiven Projekten: „Play VJ“ ermöglichte die räumliche Manipulation von Videos mit Handbewegungen mit einer Kamera. Virtuelles Skifahren fand in Hevreka statt und wurde auf der IEEE-Konferenz präsentiert. Das in ein anderes Medium übertragene Ping-Pong-Spiel nennt sich v-pong.

sukichan

Suki Chan
Suki Chan ist eine Londoner Moving-Image- und Installationskünstlerin. Sie studierte am Goldsmiths, University of London und am Chelsea College of Arts. Ihr Schaffen kombiniert Licht, bewegte Bilder und Klang, um unser körperliches und geistiges Empfinden von Zeit und Raum auszuloten. Chan ist Preisträgerin des Wellcome Trust Small Arts Award und des Grant for the Arts Award vom englischen Arts Council zur Entwicklung von „Lucida“, einem Projekt über die Wahrnehmung. „Lucida“ versucht, das Bewusstsein für den Sehsinn zu schärfen, indem es Wahrnehmungsprozesse – inklusive Fehler, Makel, Vermutungen – ins Rampenlicht rückt. „Lucida“ wurde vom Centre for Chinese Contemporary Art und der Kunstsammlung der University of Salford in Auftrag gegeben und findet seinen Höhepunkt in einer Großbritannientournee von Kunstwerken aus interaktiven bewegten Bildern und in einer Publikation. sukichan.co.uk

bognerschmitt

Stephan Bogner and Philipp Schmitt
Stephan Bogner und Philipp Schmitt sind deutsche Designer (und manchmal Künstler), die derzeit an der Hochschule für Gestaltung Schwäbisch Gmünd Interaktionsdesign studieren. Sie sind neugierig auf neue Verwendungsarten aufstrebender und bereits etablierter Technologien. Bogner und Schmitt sind Freunde, denen es Spaß macht, als Team Themen wie den Sehsinn von Maschinen und Robotik in Angriff zu nehmen. Ihre Arbeiten wurden in CreativeApplications, WIRED, Fast Company und am Bundes.Festival.Film.Technologies an der HKU präsentiert. philippschmitt.com; stephanbogner.de

Soichiro Mihara

Soichiro Mihara
Soichiro Mihara wurde 1980 in Tokyo geboren und arbeitet aktuell in Kyoto. Er präsentiert Systeme als offene Kunstwerke, die die Beziehung zwischen Technologie und Gesellschaft in Frage stellen. An der Arbeit zu seinem Projekt „blank project“ begann er 2011, zu dem Zeitpunkt als das große Erdbeben den Osten Japans erschütterte. Er hat seine prämierten Werke bereits auf internationaler Ebene präsentiert.
mhrs.jp

Matt Pyke

Universal Everything
Universal Everything ist ein Studio in Sheffield (England), welches sich auf digitale Kunst und Design spezialisiert hat. Das Studio wurde 2004 von Matt Pyke gegründet dem noch heute die künstlerische Leitung obliegt. Pyke studierte botanische und technische Illustration sowie Grafik Design bevor er 8 Jahre lang als Teil der „The Designers Republic“ arbeitete (1996-2004). Universal Everything hat bereits mit weltweit bekannten Unternehmen und Marken wie Chanel, AOL, Intel, Nike Inc., Hyundai und die Deutsche Bank zusammengearbeitet. Im April 2011 realisierte das Studio „Supercomputer Romantics“, ihre erste große Einzelausstellung für die Eröffnung des neuen Museums für digitale Kunst La Gaîté Lyrique in Paris. Im Februar 2014 veröffentlichten sie „Polyfauna“, eine interaktive Musik-App die gemeinsam mit Radiohead und dem Künstler Stanley Donwood entwickelt wurde.
universaleverything.com

Ursula Damm

Ursula Damm
Ursula Damm wurde bekannt durch ihre Installationen, welche sich mit Geometrie und ihrer sozialen Auswirkungen im öffentlichen Raum beschäftigten. Ab dem Jahr 1995 wurden diese Installation dann interaktiv und beschäftigen vermehrt mit architektonischen Aspekten und Tracking-Technologien. Zudem entwickelte sie viele Installationen welche sich mit dem Zusammenspiel von Natur, Wissenschaft und Gesellschaft beschäftigten. Ihre Werke werden weltweit in Ausstellungen und auf Festivals präsentiert. Seit 2008 ist sie Professorin im bereich Media Environments an der Bauhaus-Universität in Weimar. Dort entwickelte sie unter anderem eine Performance-Plattform im so genannten Digital Bauhaus Lab und ein DIY Biolab.
ursuladamm.de

veronicagardura

Verónica G. Ardura
Verónica G. Ardura (ES) ist visuelle Künstlerin und Universitätsdozentin. Sie hat einen Abschluss in Bildender Kunst an der Universität Salamanca in der Studienrichtung Malerei und studiert derzeit an der Academie Royale des Beaux Arts de Liège. Ihr Interesse gilt primär der Schaffung von Räumen für prozessuale Reflexion, Forschung und Kunstschaffen mit KünstlerInnen aus verschiedenen Disziplinen. Sie kann auf breitgefächerte Berufserfahrung im Unterricht von Kunst und Design an der Escuela Universitaria de Diseño in Oviedo sowie im Bereich Bühnenbild mit DramatikerInnen, MusikerInnen und TänzerInnen zurückgreifen. Sie schuf das experimentelle Bühnenbild „Extensiones: Ser nombrado“ für das Projekt „Bárbara, humana con cola“ von Carla Fernández am Teatro Pradillo in Madrid 2014. Sie ist Mitarbeiterin bei „Danza Infinita“, einem Kunst- und Wissenschaftsprojekt von Lorena Lozano, das vom LABoral Centro de Arte produziert und am Centro Cultural Recoleta, Buenos Aires, dem Musée dʼart différencié, Liège, dem Museo Eduardo Sivorí, Buenos Aires und der Galería Gema Llamazares, Gijón ausgestellt wurde. Sie war auf der Shortlist für die Principality of Asturias Visual Artists Exhibition 2011.

wernerjuk

Werner Jauk
Werner Jauk, geboren 1953, Wissenschaftler und Medienkünstler, Professor an der Universität Graz, arbeitet zu „Pop/Musik + Medien/Kunst“ mit Schwerpunkt Musik als Vorbild für Medienkünste. Mit seinen Studien zu Experimentalästhetik schlägt er die Brücke zwischen Wissenschaft und Kunst, zwei Bereichen, die sich mit der Anpassung physischer Körper an dynamisierte und codierte Virtualitäten beschäftigen. Auditive Logik und hedonistisches Verhalten, formalisiert in Pop/Musik, dienen als erklärende Hypothesen.

Yasuaki Kakehi

Yasuaki Kakehi
Yasuaki Kakehi ist ein japanischer Medienkünstler und Forscher. Er war unter anderem an der Keio Universität und am MIT Media Lab tätig. An der Schnittstelle zu Kunst, Design und Ingenieurswesen erforschte er Einsatzmöglichkeiten von Technologie und Ausdrucksformen weit über die Integration von physischen und digitalen Ressourcen hinaus. Auch als Teil des Künstlerkollektivs plaplax sind seine Arbeiten bekannt. xlab.sfc.keio.ac.jp

Yoichi Ochiai

Yoichi Ochiai
Yoichi Ociai (geb. 1987 in Tokyo) ist Medienkünstler und Assistenzprofessor and der Tsukuba Universität. Er hat einen Doktortitel in interdisciplinary information studies von der Universität in Tokyo. Yoichi Ochiai arbeitet an neuen Erfindungen und forscht an der Schnittstelle zu angewandter Physik, Informatik und Kunst. Er hat unter anderem den Preis für innovative Technologien von METI, den Welt-Technologie-Award von Fortune und viele Auszeichnungen mehr erhalten. researchgate.net/profile/Yoichi_Ochiai

 

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