Partner-Netzwerk

Das “European Digital Art and Science Network” basiert auf einem großen vielseitigen Netzwerk. Teil dieses Netzwerkes sind wissenschaftliche Forschungsinstitutionen (ESA, CERN, ESO and Fraunhofer MEVIS), welche die Spitze wissenschaftlicher Forschung in Europa und darüber hinaus repräsentieren. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist das Ars Electronica Futurelab, welches über die Jahre Expertisen in Fachgebieten wie Medienkunst, Architektur, Virtual Reality etc. entwickeln konnte und über Produktionsmöglichkeiten auf dem neuesten Stand der Technik verfügt. Darüber hinaus repräsentieren die folgenden Projektpartner die ebenso starken wie unterschiedlichen kulturellen und künstlerischen Positionen in Europa: Center for the promotion of science (RS), DIG Gallery (SK), Zaragoza City of Knowledge Foundation (ES), Kapelica Gallery / Kersnikova (SI), GV Art (UK), Laboral (ES) und Science Gallery (IE).

Ars Electronica

Ars Electronica (AT): Kunst, Technologie und Gesellschaft – seit 1979 sucht die Ars Electronica (AT) nach Verbindungen und Überschneidungen, Ursachen und Auswirkungen in diesen Bereichen. Innovativ, radikal, exzentrisch im besten Sinne des Wortes sind die hier zirkulierenden Ideen. Sie beeinflussen unseren Alltag – unseren Lebensstil, unsere Lebensweise, jeden einzelnen Tag. Das Festival als Testgelände, der Prix als Bewerb zur Prämierung herausragender Leistungen, das Center als ganzjährige Präsentations- & Interaktionsplattform und das Futurelab als interne Forschungs- und Entwicklungseinrichtung – sie alle strecken ihre Fühler in Richtung Wissenschaft und Forschung, Kunst und Technologie aus. Die vier Abteilungen der Ars Electronica inspirieren einander wechselseitig und stellen Zukunftsvisionen in einer einzigartigen kreativen Feedbackschleife auf die Probe. Ein ganzheitlicher Organismus, der sich ständig neu erfindet.

www.aec.at
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ESA

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) ist Europas Tür zum Weltraum. Die Mission der ESA ist das Vorantreiben und die Sicherstellung der Entwicklung europäischer Raumfahrtkapazitäten. Investitionen in diesem Bereich sollen langfristig vor allem Vorteile für die BürgerInnen Europas und der Welt liefern. Die ESA ist eine internationale Organisation und besteht aus 22 Mitgliedsstaaten. Zu den Aufgaben der ESA gehört die Erstellung und Umsetzung des europäischen Weltraumprogramms. Primäre Ziele dieser Programme sind die Erforschung der Erde und ihrer unmittelbaren Umgebung sowie unseres Sonnensystems und des Universums. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Entwicklung satellitengestützter Technologien und Dienstleistungen sowie die Förderung europäischer Industrien in diesem Sektor.
www.esa.int
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arts@CERN

CERN (CH): Als Geburtsstätte des World Wide Web und der Heimat des Large Hadron Collider, mittels welchem die Geheimnisse des Universums erforscht werden, ist das CERN – die Europäische Organisation für Kernforschung – ein bedeutender Mittelpunkt von Wissenschaft und Technologie sowie digitaler Kultur. Als internationales Kompetenzzentrum in diesem Bereich fungiert CERN als Ort der Inspiration für KünstlerInnen aus verschiedensten Bereichen.

www.cern.ch
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Arts@CERN ist das künstlerische Programm von CERN und soll kreative Verbindungen zwischen der Welt der Wissenschaft, der Kunst und der Technik hervorbringen. Als Teil der im August 2010 unterzeichneten Kulturpolitik von CERN wurde im Jahr 2011 das renommierte „Collide@CERN Residency Programm“ ins Leben gerufen. Dieses Programm blickt heute auf eine vier-jährige Erfolgsbilanz zurück, im Rahmen welcher transdisziplinäre, künstlerische Qualität etabliert sowie der Austausch zwischen KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen gefördert wurde.

arts.web.cern.ch

ESO

ESO (CHI): Die Europäische Südsternwarte (ESO, European Southern Observatory) ist eine zwischenstaatliche Organisation für astronomische Forschung. Die 1962 gegründete ESO betreibt Teleskope an drei einzigartigen Beobachtungsstandorten in Chile, mit deren Hilfe eine Reihe bedeutender Entdeckungen in der Astronomie gemacht wurden. Die ESO konstruierte und betreibt einige der größten und technologisch modernsten Teleskope der Welt.

www.eso.org/public/
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Fraunhofer MEVIS

Fraunhofer MEVIS: Eingebunden in ein Netzwerk aus klinischen und akademischen Partnern entwickelt Fraunhofer MEVIS praxistaugliche Softwaresysteme für die bildgestützte Früherkennung, Diagnose und Therapie. Im Mittelpunkt stehen Krebsleiden sowie Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems, des Gehirns, der Brust, der Leber und der Lunge. Ziele der Forschungen sind, Krankheiten früher und sicherer zu erkennen, Behandlungen individuell auf den Patienten zuzuschneiden und Therapieerfolge messbar zu machen. Fraunhofer MEVIS setzt sich dafür ein, das Bewusstsein für die Bedeutung der Informatik für die Gesundheitsversorgung zu schärfen und Jugendliche durch das Aufzeigen neuer Ideen, Ansätze und Möglichkeiten innovativer F&E für Karrierewege in der Wissenschaft zu begeistern. Ziel ist es, das Engagement für und den Umgang mit neuer Technologie zu fördern.
www.mevis.fraunhofer.de

GV art

GV Art (UK): Die GV Art ist die führende Galerie für zeitgenössische Kunst in Großbritannien, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Wechselbeziehung zwischen Kunst und Wissenschaft auszuloten und nachzuweisen, wie sich diese Disziplinen überschneiden und beeinflussen. Die Galerie kuratiert Ausstellungen und Events, die zu einem Dialog darüber anregen, wie die moderne Gesellschaft die Fortschritte in beiden Disziplinen interpretiert und versteht und wie Überschneidungen in den Bereichen Technologie und Kreativität, Medizin und Geschichte den Weg zur Entwicklung eines neuen ästhetischen Empfindens bahnen.

www.gvart.co.uk

DIG

DIG gallery (SK): Die DIG gallery ist eine alternative Plattform zur Präsentation zeitgenössischer Formen der Digital- und Medienkunst. Im Fokus der Aktivitäten der DIG gallery stehen die Verortung und Verbreitung dieser Kunstformen, die Entwicklung lokaler und internationaler Verbindungen sowie die Unterstützung der künstlerischen Praxis und von Kreativität im Allgemeinen. Die DIG gallery arbeitet mit mehreren Institutionen und unabhängigen Initiativen in den Bereichen interdisziplinäre Forschung, alternative Bildung und Partnerschaftsnetzwerke zusammen und wurde 2012 von der Non-Profit-Organisation DIG als Modell einer Opensource-Galerie in Košice gegründet.

diggallery.sk

Science Gallery

Science Gallery (IE): Die Science Gallery ist eine Organisation, die sich der Förderung von Kreativität und Innovation an der Schnittstelle von Wissenschaft und Kunst widmet. Seit ihrer Eröffnung im Februar 2008 hat die Science Gallery mehr als eine Million Besucher bei über 24 Ausstellungen zu verzeichnen, die ein breites Spektrum abdecken: von EDIBLE, einer Erforschung der Zukunft von Lebensmitteln, über BIO-RHYTHM, einer Betrachtung der Zusammenhänge zwischen Musik und Körper, bis hin zu INFECTIOUS, einer Ausstellung, bei der mithilfe von RFID-Technologie die erste Live-Simulation einer Pandemie gezeigt wurde. Die Science Gallery mit ihrem einzigartigen Standort im Areal von Irlands führender Forschungsuniversität, dem Trinity College Dublin, mit seiner weltweit anerkannten Expertise in Astrophysik und Astronomie und einem Fokus auf öffentlichem Engagement für kreative Wissenschaft, Kunst und Design, zählt mittlerweile zu den Top Ten der kulturellen Attraktionen Irlands und hat sich zum Ziel gesetzt, einen passionierten Diskurs über Wissenschaft zu eröffnen.

dublin.sciencegallery.com

laboral

LABoral (ES): LABoral ist eine multidisziplinäre Institution, die den Zugang zu neuen Kulturformen ermöglicht, erleichtert und fördert, die auf der kreativen Verwendung von Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT) basieren. Seit der Gründung im Jahr 2007 arbeitet LABoral an den Schnittstellen von Kunst, Wissenschaft und Technologie. Der hybride Charakter der Institution zeigt sich in ihrem Fokus auf einer Produktionspraxis, die einen intensiven Wissensaustausch zwischen Experten aus unterschiedlichen Disziplinen mit einem gemeinsamen Ziel impliziert. Die Zusammenarbeit mit den Experten war in diesem Kontext aufgrund der Unterschiede und Ähnlichkeiten der jeweiligen Praxen immer wieder eine neue Herausforderung. Diese Erfahrung wollen wir durch diverse Forschungsprojekte und damit verbundene Aktivitäten mit ähnlichen hybriden Institutionen teilen, verstärken und systematisieren.

www.laboralcentrodearte.org

fzc etopia

Zaragoza City of Knowledge Foundation (ES): Die spanische Stiftung Zaragoza Stadt des Wissens ist eine unabhängige öffentlich-private Organisation, die für das Programm des Centro de Arte y Tecnología Etopia (Etopia Zentrum für Kunst und Technologie) zuständig ist. Im Rahmen dieser Aufgabe wurden interessante Projekte internationalen Maßstabs entwickelt, die eine wertvolle Erfahrung für die Stiftung waren. Zu den wichtigsten zählen: das Paseo Project (in Zusammenarbeit mit der Ars Electronica) zur Förderung technologiebasierter Kreativität im öffentlichen Raum, Innovate! Europe (ein europäisches Event zur Förderung der Startup-Kultur) sowie das Detroit-Projekt (koordiniert vom Schauspielhaus Bochum). Die Stiftung beteiligte sich auch an Events und Projekten der Europäischen Union, insbesondere in den Bereichen urbane Innovation, Smart-City-Initiativen und Future Internet Public-Private Partnership (FI-PPP).

www.fundacionzcc.org

kapelica gallery

Kapelica Gallery / Kersnikova (SI): Kapelica Gallery ist eine gemeinnützige kulturelle Einrichtung, deren Projekte sich durch eine Kombination von computergenerierter digitaler Kunst und anderen künstlerischen Ausdrucksformen auszeichnen. Zu den aktuellen Projekten zählen: die audiovisuelle Plattform Klub K4, einer der zentralen Veranstaltungsorte der Galerija Kapelica, einer Galerie für zeitgenössische investigative Kunst, das internationale Festival für zeitgenössische künstlerische Forschung Transfer, das Computer- und Kulturzentrum Kiberpipa und die multimediale Biennale für offene Technologien HAIP. Kapelica Gallery wurde 2000 gegründet, einzelne Projekte wurden allerdings bereit 1989 realisiert. Sie ist die größte nichtstaatliche Non-Profit-Institution im Bereich Kunst und Kultur in Slowenien.

www.kapelica.org

Center for the Promotion of Science

Centre for the promotion of science (RS): Die Förderung der Wissenschaft ist eine der wichtigsten Aufgaben jedes europäischen Landes. Das Centre for the Promotion of Science in Belgrad, Serbien, setzt sich dafür ein, Wissenschaft einem breiteren Publikum näherzubringen, und hat sich zum Ziel gesetzt, als zentrale Institution die Organisationen und Initiativen zur Verbreitung von Wissenschaft in ganz Serbien zu verbinden und zu unterstützen. Besonderes Augenmerk gilt dabei der Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Institutionen – allen voran mit der Serbischen Akademie der Wissenschaften und Künste, aber auch mit führenden wissenschaftlichen Instituten und sämtlichen Universitäten des Landes.

www.cpn.rs