Beyond the Lab: The DIY Science Revolution

Ehemalige Ausstellung
Beginn: 29.03.2017
Ende: 05.06.2017

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Credit: Marije Dijkema

Wissenschaft wird von WissenschaftlerInnen gemacht. Stimmt das? Die Ausstellung Beyond the Lab: The DIY Science Revolution zeigt außergewöhnliche Geschichten von Menschen, die wissenschaftliche Forschung für alle zugänglich machen. Sie verlagern die Wissenschaft aus den professionellen Laboren in Häuser, Werkstätten und Hinterhöfe.

Von Menschen, die ihre eigenen medizintechnischen Geräte bauen, um ihre Diabeteserkrankung zu kontrollieren, bis hin zu BürgerInnengruppen, die Luftverschmutzung messen – weltweit wächst die Anzahl an Do-it-yourself-WissenschaftlerInnen, die experimentieren, hacken und erfinden.

Dank günstiger Sensoren, Smartphone-Apps und der Möglichkeit, Informationen über Online-Communities zu teilen, fordern diese DIY-Wissenschaftspioniere uns auf, unsere Vorstellungen zu überdenken, wer WissenschaftlerIn ist und wie Wissenschaft in Zukunft aussehen wird.

Begleitet wird die Ausstellung von einem attraktiven beteiligungsorientierten Veranstaltungsprogramm in Form von Science Espressos – kurzen Wissenschaftscafés – und Workshops. Dabei soll der interessierten Öffentlichkeit, aber auch lokalen AkteurInnen aus dem Gesundheits- und Medizinbereich die Möglichkeit gegeben werden, zuzuhören, Fragen zu stellen, neue Themen zu identifizieren und Antworten auf noch ungelöste Probleme zu finden.

programm

MO 3.4.2017, 19:30–21:00

Kepler Salon, Rathausgasse 5,
4020 Linz

Der Anatomiesaal der Zukunft? Cinematic Rendering
Sparks Reverse Science Café mit Prim. Univ.-Prof. Dr. Franz Fellner, Kepler Universitätsklinikum Linz, und Alice Reiter, Studiengangsleitung FH Gesundheitsberufe OÖ
DO 6.4.2017, 19:00–20:00

Deep Space 8K,
Ars Electronica Center

Deep Space LIVE: Wunderwerkzeug Hand – vom Angreifen zum Begreifen
Sparks Science Espresso mit Dr. Dietmar Hager, Spezialist für Hand- und Mikrochirurgie
Deep Space 8K, Ars Electronica Center
DO 13.4.2017, 19:00–20:00

Deep Space 8K,
Ars Electronica Center

Deep Space LIVE: Das Designer Baby aus dem Heimlabor, wie lange dauert’s noch?
Sparks Science Espresso mit Dr. Manuel Selg, Professor für Molekularbiologie an der FH OÖ Campus Wels
FR 5.5. – DO 11.5.2017

Foyer, Ars Electronica Center

Shadowgram+
Sparks Pop-up Science Shop: “Future Health“
Beim Sparks Pop-up-Science-Shop: “Future Health“ wird das Shadowgram+  als außergewöhnliches Kommunikations- und Forschungstool eingesetzt.
SA 13.5. und SO 14.5.2017

Deep Space 8K,
Ars Electronica Center

Deep-Space-Wochenende: Beyond the Lab
DO 18.5.2017, 19:00–20:00

Deep Space 8K,
Ars Electronica Center

Deep Space Live: Cinematic Rendering
Sparks Science Espresso mit Prim. Univ.-Prof. Dr. Franz Fellner, Kepler Universitätsklinikum Linz

Die Ausstellung wurde als Teil von Sparks geschaffen. Sparks ist ein europäisches Projekt, das neue Wege erforscht, um Menschen in wissenschaftliche Forschung und Innovation einzubeziehen. Von 2016 bis 2018 wird die Ausstellung 29 unterschiedliche Museen, Wissenschaftszentren und Forschungseinrichtungen in ganz Europa besuchen. Weitere Informationen finden Sie unter: sparksproject.eu

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Lesen Sie mehr dazu am Ars Electronica Blog!

Die Ausstellung endet am SO 4.6.2017

Exponate

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Lucy McRae mit Lotje Sodderland: The Institute of Isolation

In diesem Kurzfilm erzählt Lucy McRae die Geschichte eines Instituts für Isolierung. Die fiktionale Einrichtung bietet Menschen an ihre Körper durch Entzug von Sinneseindrücken und die Erfahrung von Einsamkeit zu optimieren.

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Anouk Wipprecht: Agent Unicorn

Wie kann Design und neue Technik genutzt werden, um die Behandlung von psychischen Krankheiten zu verbessern? Anouk Wipprechts 3D-Druck-Headsets sind wie das Horn eines Einhorns geformt und wurden für Kinder mit ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung) entworfen.

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Jakob Illera und Lea Illera: BeBots

Würden Sie sich einen Roboter in Ihren Körper einsetzen lassen, wenn dieser Ihre Gesundheit verbessert? Die Künstler Jakob und Lea Illera haben den BeBot entworfen, ein imaginärer Nanoroboter, der das Nervensystem beeinflusst und so unser bewusstes und unbewusstes Verlangen auf Süßigkeiten und Fast Food reguliert.

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Pieter van Boheemen: Die DIY Antibiotika-Jäger

Mit Workshops und Veranstaltungen, bei denen selbst Hand angelegt wird, möchte Pieter die Biologie für jeden zugänglich machen. Sein Antibiotika-Projekt lädt Menschen in Amsterdam und rund um den Globus dazu ein, nach einer Lösung für eine der größten, medizinischen Herausforderungen unserer Zeit zu suchen: Antibiotikaresistenz.

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Bethan Wolfenden und Philipp Boeing: Das Labor in der Box

Als sie sich an der Universität trafen, waren Bethan Wolfenden und Philipp Boeing frustriert, dass Biologie für Menschen ohne Zugang zu einem professionellen Labor außer Reichweite war. So entstand die Idee, ein Labor mit seinen wichtigsten wissenschaftlichen Instrumenten auf eine Box in Größe eines Laptops zu komprimieren.

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Sara Riggare: Der Patient als Experte

Bei Sara wurde 2003 Parkinson diagnostiziert. Um fit und gesund zu bleiben, ist sie zur Expertin ihrer Krankheit geworden und teilt ihre Erfahrungen online mit anderen PatientInnen. Sie nutzt eine Reihe von tragbaren Technologien, um ihre Herzfrequenz und ihren Schlafrhythmus aufzuzeichnen, Symptome zu beobachten und ihre Behandlung individuell anzupassen.

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Pedro Oliveira und Helena Canhão: Das Zentrum für Online-Innovationen

Einer von zwölf Menschen, mit einer chronischen Erkrankung, hat eine neuartige Idee um mit seinem Leiden besser zurecht zu kommen. Dies inspirierte Pedro Oliveira und Helena Canhão „Patient Innovation“ zu gründen, eine Organisation, die solche selbst entwickelten Lösungen mit einem weltweiten Publikum teilt.

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Tim Omer: Der Diabetes-Hacker

Tim ist Teil einer weltweiten Gemeinschaft von Menschen mit Diabetes Typ 1, die ihre eigenen Medizinprodukte und Apps hacken und entwickeln. Ihre Mission ist es, die Kosten für die Versorgung von DiabetespatientInnen zu senken und Arbeitsgeräte zu entwickeln, die verbessern, was momentan von den Gesundheitsdienstleistern angeboten wird.

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Doreen Walther: Die Mückenkartografin

Doreen ist Wissenschaftlerin und Mückenexpertin. 2012 startete Doreen das Mückenatlas-Projekt um ein landesweites Netzwerk für Hobby-Mückenfänger zu schaffen. Diese schicken ihr nun jedes Jahr tausende Stechmücken aus ganz Deutschland.

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Shazia Ali-Webber: Aktivistin für saubere Luft

Londons Straßen gehören zu den Orten mit der schlechtesten Luft in Europa. Shazia ist leidenschaftliche Aktivistin für saubere Luft in der Stadt und einer von Tausenden Menschen weltweit, die Luftmessgeräte nutzen, um Luftverschmutzung zu Hause und in ihrer Nachbarschaft zu messen.

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