Die dritte Dimension

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Credit: Magdalena Sick-Leitner

Noch bis SO 29.10.2017

Einzigartige Bilder und Modelle der menschlichen Anatomie – in 3-D – treffen auf die Geschichte des Röntgenverfahrens. In aufwendiger Handarbeit wurden bereits im 18. Jahrhundert täuschend echte Wachsmodelle geformt, die den Zeitgenossen erstmals einen Blick unter die Haut gewährten. Heute entstehen auf Basis der Bilddaten von MRT und CT am Computer mithilfe der sogenannten Cinematic-Rendering-Technologie hyperrealistische Körperbilder, die völlig neue Einblicke ins Innere eröffnen. Cinematic Rendering ist eine 3-D-Visualisierungstechnik, die auf Basis von Bilddaten von MRT und CT am Computer hyperrealistische Körperbilder darstellen kann und erst vor kurzem für den deutschen Zukunftspreis nominiert wurde. Im deutschsprachigen Raum ist der Deep Space 8K im Ars Electronica Center der einzige Ort, an dem Cinematic Rendering gezeigt werden kann. Diese und weitere spannende Entwicklungsschritte der 3-D-Visualisierungstechniken von der Röntgenstereoskopie bis hin zum 3-D-Druck zeigt die Ausstellung „Die dritte Dimension“.

Interview

Lesen Sie am Ars Electronica Blog ein Interview mit Prof. Dr. Franz Fellner: Universum Mensch – Cinematic Rendering

Exponate