fMRT

fmrt_100

Bilder aus dem Inneren des Menschen
Die Magnetresonanztomographie (MRT) ist wie die Computertomographie (CT) eines der modernen bildgebenden Verfahren der Medizin. Sie erzeugt Schnittbilder von der Struktur unserer Gewebe und Organe. Bei der MRT wirkt ein starkes Magnetfeld auf den Körper. Jede Gewebeart reagiert anders auf die magnetische Anregung. Diese Unterschiede führen zu Bildern in großer Detailschärfe.

FMRT
Eine besondere Form des MRT stellt die funktionelle MRT (fMRT) dar, mit der die Funktionen und Aktivitäten des Gehirns abgebildet werden können. Aktive Gehirnareale haben einen erhöhten Sauerstoffbedarf, wodurch es zu einer verstärkten Blutzufuhr kommt. Das frische Blut hat andere magnetische Eigenschaften als das verbrauchte. Die fMRT misst die magnetischen Eigenschaften des Blutes in Abhängigkeit von seinem Sauerstoffgehalt. Dabei wird das Gehirn ein Mal während der Aktivierung und ein Mal in Ruhe gescannt. Anschließend werden die Messungen verglichen. Die Signaländerungen pro Einzelmessung sind sehr gering. Daher benötigt man eine große Anzahl von Messungen, die in Pausen und Einzelmessungen unterteilt sind. Der Computer wertet dann diese Bilder Bildpunkt für Bildpunkt aus und stellt signifikant unterschiedliche Signalintensitäten grafisch dar. Damit können die aktiven Gehirnareale positionsgenau auf das anatomische Gehirnbild aus dem MRT übertragen werden. Verwendung findet die fMRT unter anderem auf den Gebieten der Neurologie und der Neuropsychologie.