Gesichter in der MatriX

matrix
Projekt: Gesichter in der MatriX
Datum: DO 5.9. bis MO 9.9.2013,
10:00, 12:00, 14:00, 17:00, 19:00 (Dauer 1,5 Stunden)
Hinweis: Anmeldung unter 0732.7272.51 oder center@aec.at erforderlich

Reagiert unser Gehirn auf die Gesichtszüge von prominenten Persönlichkeiten anders als auf unbekannte Gesichter?

Das möchte das interaktive Forschungsprojekt von Erika Jungreithmayr in Kooperation mit der österreichischen g.tec medical engineering GmbH, Austria, herausfinden.

In der ersten Projektphase werden 50 BesucherInnen des Ars Electronica Center fotografiert, die damit Teil der Datenbasis für dieses Forschungsprojekt werden.

In der zweiten Projektphase während des Festival Ars Electronica vom 5. bis 9. September 2013 werden diese Fotos dann unter vielen anderen Porträts den TeilnehmerInnen am Experiment gezeigt, während deren Gehirnströme über ein Brain Computer Interface gemessen und visualisiert werden. Sie können sich unter 0732.7272.51 oder center@aec.at für die Teilnahme anmelden. (Termine siehe oben)

Das menschliche Gehirn ist in der Lage, alles optisch Wahrgenommene zu speichern und auch wiederzuerkennen, z. B. die Gesichtszüge unserer Mitmenschen. Dieses blitzschnelle Erkennen von Gesichtern ist eine evolutionäre Errungenschaft, die als Grundlage für dieses neurowissenschaftliche Forschungsprojekt dient. Vereinfacht gesagt: Alles Gesehene wird als neuronales Muster im Gehirn gespeichert. Wird nun etwa ein Gesicht erneut gesehen, löst dies im Gehirn ein Wiedererkennungssignal aus. Dieses neuronale Signal ist über EEG messbar.

Als Grundlage für die Durchführung der Studie dient das neue intendiX, eine auf EEG-Daten basierende Eingabeschnittstelle, welche die neuronalen Signalfeuerwerke (P300) der Großhirnrinde berechnet und es ermöglicht mittels Gehirnströme zu schreiben.

Credit: Erika Jungreithmayr in Kooperation mit g.tec medical engineering GmbH, Österreich