Archiquarium 2005

Gerhard Dirmoser erstellte in einer mehrjährigen Studie unter dem Titel “25 Jahre Ars Electronica – ein Überblick als Gedächtnistheater” eine thematische Kartierung aller Aspekte, die für die Ars Electronica relevant erschienen. Sämtliche Beiträge, Künstler, Texte und Projekte, die auf der Ars Electronica vertreten waren, fanden sich in den circa 8000 Einträgen.

 

Besucher und Besucherinnen des Ars Electronica Centers klicken sich durch das Projektarchiv.
Ars Electronica Center. Installations. Credit: rubra

 

Aus dieser Studie wurde ein großformatiges Wanddiagramm erstellt, das gleichzeitig auch ein Portal zu dem digitalen Projektarchiv der Ars Electronica ist. Die Besucher konnten mittels modifizierter PDAs (Personal Digital Assistants) die virtuelle Information auf der Datenwand abfragen. Dem Besucher eröffnete sich ein Zugang zu weiterführenden Informationen in Form von Texten, Bildern und Videos. Die technische Grundlage dieser Schnittstelle bildeten RFIDs (Radio Frequency Identification Tags), die auf dem Diagramm angebracht waren und mit den PDAs gelesen werden konnten. Die “Zeitschiene”, ebenfalls basierend auf den Ergebnissen von Dirmoser, ließ die Besucher zusätzlich mittels zweier Button durch “Zeitscheiben” der Ars Electronica navigieren.

Weitere Zugänge zu interessantem Archivmaterial boten der “Datenpool” und der “Navigator”. Der “Datenpool” eröffnete den Benutzern einen Zugang zu einem umfangreichen Videoarchiv. Von Dokumentationsvideos zu den einzelnen Festivals bis zu den besten Computeranimationen des Prix Ars Electronica war hier alles zum Thema Ars Electronica zu finden.

 

Eine Infotrainerin vor dem Terminal der Center-Installation Archiquarium.
Navigating through the installment via PDA. Credit: rubra

 

Der “Navigator” ermöglichte ein Steuern durch 25 Jahre Ars Electronica. Hier fand man Informationen zu allen Künstlern und Projekten, die jemals am Festival vertreten waren, einen Preis beim Prix Ars Electronica gewonnen hatten, im Museum der Zukunft zu sehen waren oder im Ars Electronica Futurelab entwickelt wurden. Außerdem waren hier sämtliche Texte, die in den Katalogen zu Festival und Prix erschienen sind, abrufbar.


Datadesk / Datenpult:

Philipp Seifried, Günther Kolar, Helmut Höllerl, Nina Wenhart, Dietmar Offenhuber, Stefan Feldler, Scott Ritter / Jakob Edelbacher, Stefan Hackl, Gerold Hofstadler

Data Wall / Datenwand:

Gerhard Dirmoser, Stefan Feldler, Philipp Seifried, Helmut Höllerl, Nina Wenhart, Günther Kolar, Dietmar Offenhuber, Scott Ritter / Jakob Edelbacher, Stefan Hackl, Gerold Hofstadler

Timeslider / Zeitschiene:

Dietmar Offenhuber, based on „ars topics“ by Gerhard Dirmoser

Datapool / Datenpool:

Birgit Benetseder, Gunther Schmidl, Nina Wenhart, Peter Senoner, Milena Rieser, Helmut Höllerl, Reinhold Bidner

Navigator:

Günther Kolar, Gunther Schmidl, Nicolas Naveau

Author study „25 Years of Ars Electronica“:

Gerhard Dirmoser

Exhibition Architecture:

Scott Ritter / Jakob Edelbacher

Graphic Design, Software:

Birgit Benetseder

Animation:

Reinhold Bidner

Hardware Development:

Stefan Feldler

Concept:

Helmut Höllerl

Concept, Software:

Dietmar Offenhuber

Content development:

Milena Rieser

Graphic design, software:

Philipp Seifried

Content development:

Peter Senoner

Content research:

Nina Wenhart

Database, Web development:

Günther Kolar

Graphic design:

Nicolas Naveau

Database development:

Gunther Schmidl

Production:

Ellen Fethke

Technical Consulting:

Stefan Hackl, Gerold Hofstadler

Hardware Development:

Stefan Feldler

Graphic Design, software:

Philipp Seifried, Birgit Beireder

Content Research:

Nina Wenhart

Concept:

Helmut Höllerl

Concept, software:

Dietmar Offenhuber

Diagram for the Memory Theater:

Gerhard Dirmoser