Console 2007

Die „Console“ im Ars Electronica Center war ein Beispiel für interaktive Tische, an dem Daten über ein intuitives Interface abgerufen werden konnten.

 

Infotrainerin des Ars Electronica Futurelab zeigt Kindern was beim Legen einer Sammelkarte auf dem Display der Console passiert.
Credit: eric krŸgl

 

Sammelkarten fungierten in diesem Fall als Steuertool für Informationen, Videos und Animationen zu den Gewinnerprojekten des Wettbewerbs „u19 – freestyle computing“. Ein Bilderkennungssystem identifizierte die abgelegten Karten und ermittelte ihre Orientierung auf der transparenten Ablagefläche. Je nach Ausrichtung wurde der jeweilige Datensatz auf der Projektionsfläche angezeigt.

 

Familenspaß mit der Console beim Besuch des Ars Electronica Centers.
Credit: Pilo

 

Die Unterteilung in Segmente, die sich auf eine Informationseinheit bezogen, konnten hierbei durch Verringerung der Einstellwinkel individuell verfeinert werden. Anhand der Visualisierung konnte die Funktion der Kartendrehung direkt verfolgt werden und erleichterte so den intuitiven Umgang mit den Inhalten.
Das Interface nutzte den gewohnten Umgang mit Spiel und Sammelkarten, um digitale Informationen zu Strukturieren und die Vermittlung zu vereinfachen. Der Prototyp im Ars Electronica Center war auf eine Vielzahl von Applikationen adaptierbar.


Senior Executive Developer:

Horst Hörtner

Development:

Stefan Schilcher