Die Welt in 100 Jahren 2010

„Jedermann wird sein eigenes Taschentelefon haben, durch welches er sich, mit wem er will, wird verbinden können. Die Bürger der drahtlosen Zeit werden überall mit ihrem Empfänger herumgehen, der irgendwo, im Hut oder anderswo, angebracht sein wird …“ 

Robert Sloss: Das drahtlose Jahrhundert, aus: „Die Welt in 100 Jahren“, Berlin 1910

 

Besucher des Ars Electronica Centers bewundern die digitalisierten Grafiken der Künstler, die während der Ausstellung "Die Welt vor 100 Jahren" ausgestellt wurden.
Photo showing visitors looking at digitized drawings related to the topic of future. Credit: rubra

 

Die Ausstellung „Die Welt in 100 Jahren“ im Ars Electronica Center Linz war eine Hommage an die Kreativität, den Mut und den Einfallsreichtum jener Menschen, die sich mit ihrer ganzen Persönlichkeit, ihrem Können und Wissen für eine Vision der Zukunft eingesetzt haben oder einsetzen. Die Ausstellung blickte auf einen Zeitraum von 200 Jahren: auf Zukunftsentwürfe, die vor rund 100 Jahren für unser Jetzt erdacht wurden und auf Visionen, die momentan für die nächsten 100 Jahre entwickelt werden.

 

 

Als Vertreter aller VisionärInnen und WegbereiterInnen, die im Laufe der Menschheitsgeschichte an verschiedenen „Zukünften“ gearbeitet haben, standen der französische Schriftsteller, Zeichner und Karikaturist Albert Robida (1848–1926) und der belgische Visionär Paul Otlet (1868–1944) im Zentrum der Ausstellung.

 

Besucher der Ausstellung "Die Welt vor 100 Jahren" animieren eine imaginäre Welt von Albert Robida.
Visitors in front of a visualization of Albert Robida’s (BE) world. Credit: rubra