Future Catalysts 2014

2014 starteten Ars Electronica und Japans prominente Werbeagentur Hakuhodo das gemeinsame Projekt „Future Catalysts“. Dieses zielt darauf ab, Künstler und Menschen mit künstlerischen Perspektiven als „Katalysten der Zukunft“ zu fördern. Die daran beteiligten Individuen schaffen experimentelle Rahmenbedingungen, Gemeinschaften und Projekte in den Bereichen Kunst, Technologie, Industrie und Gesellschaft. Diese sollen soziale und kulturelle Innovationen anregen. Im Speziellen versucht das Projekt neue Formen der Interaktion zwischen Kunst und der Industrie-Domäne herzustellen, die so wichtig für das soziale Miteinander sind.

 

Future Innovators Summit (FIS) is a system to prototype the Future. This is a project by Future Catalysts Hakuhodo x Ars Electronica. http://future-catalysts.com/.

 

Werbung, die darauf ausgerichtet ist, neue Produkte zu lancieren und Dienstleistungen anzubieten, nutzt die aktuellen zur Verfügung stehenden Medienkanäle. In ihrem Bestreben weitere Rollen und eine zielgruppengerechte Positionierung von Werbung zu finden, ist die Welt der Werbeindustrie konstant auf experimentelle Bereiche ausgerichtet, in denen sich Kunst und Technologie vereinen.

 

Das Bild zeigt "Steering-san", das in Workshops ein Storytelling erarbeitet, indem man Alltagsgegenstände benutzt, die einem Auto ähneln.
Picture showing „Steering-san“, which is a workshop program to create story telling by using an everyday object that resembles a car. Credit: MIRAI Project Department TOYOTA MOTOR CORPORATION X Future Catalysts (Hakuhodo x Ars Electronica)

 

Ars Electronica und Hakuhodo versuchen gemeinsam mit den Mitteln der Kunst innovative Lösungen zu schaffen, um einen konstruktiven Dialog zwischen der japanischen Geschäftswelt und der Regierung Japans anzuregen. Mit diesem Austausch soll herausgearbeitet werden, worauf die Gesellschaft des Landes zusteuert.

Die japanische Art des Gestaltens, die wir als monozukuri kennen, zeichnet sich vor allem dadurch aus, fortschrittliche Technologie und Alltagsleben miteinander zu fusionieren. Durch den weltweiten Wettbewerb und die Überflutung mit Produkten, die das Alltagsleben verbessern sollen, wird es immer schwieriger sich zu orientieren. Um zu verstehen, was wir in der Zukunft benötigen, braucht es kreative Fragen. John Maedas Untersuchungen über Design und Kunst “Design creates solutions. Art creates questions,” ist in dieser Hinsicht ein wegweisendes Werk.

 

"POST CITY @ Shibuya" wurde von FUTURE CATALYSTS ausgerichtet, eine Zusammenarbeit zwischen Hakuhodo und Ars Electronica. Das Bild zeigt Ars Electronica Vertreter Gerfied Stocker (vorne Mitte) und Martin Hoznik (vorne rechts). Auf Seiten von Hakuhodo:
„POST CITY @ Shibuya“ was hosted by FUTURE CATALYSTS, a collaboration between Hakuhodo and Ars Electronica. Credit: Hakuhodo / Ars Electronica

 

Mit der Fokussierung auf die Lösung gegenwärtiger Probleme beschreiten Firmen weder neue Wege, noch hilft es beim Lokalisieren künftiger Geschäftsfelder. Der Schlüssel zur Verwirklichung „neuartiger Strategien“ ist die Fähigkeit die richtigen Fragen für die Zukunft zu stellen. Nur das Aussuchen adäquater Fragestellungen hilft beim Finden von Antworten welche innovativen Produkte und Serviceleistungen von der Gesellschaft zukünftig genutzt werden.

 


Research & Development:

Hideaki Ogawa