Humphrey 1996

Humphrey war kein konventioneller Flugsimulator, sondern eine spezielle Konstruktion, mit der man durch virtuelle Welten fliegen konnte. Während man sich bei konventionellen Flugsimulatoren in einer Kabine befindet, flog man mit “Humphrey” quasi frei wie Superman oder Supergirl.

 

Senior Directro des Ars Electronica Futurelab Horst Hörtner im Flugmodus der Installation Humphrey im Foyer des Ars Electronica Centers.
Humphrey generated a flight like Superman. Foto: Ars Electronica

 

In einem speziell konstruierten Gerüst startete man zu einem Rundflug durch digitale Welten. Über ein Head Mounted Display wurden die dreidimensionalen Umgebungsbilder für die Benutzer sichtbar. Die Flugroute wurde nicht mit herkömmlichen Steuerelementen, sondern über Kopf- und Handbewegungen der Benutzer bestimmt, wodurch ein besonders realistisches Flugerlebnis erreicht wurde.

 

Der Käfig im Ars Electronica Centers wo die Installation von Humphrey aufgehängt war.
The flight simulator „Humphrey“ unmanned. Credit: Ars Electronica

 

Trotz seines futuristischen Aussehens war “Humphrey” keine Raumkapsel, in die man einsteigt, sondern eine technische Apparatur, die man sich wie einen Rucksack umschnallte. Die Außenhaut bestand aus Schalen, die den Körper teilweise umschlossen und in Flugposition hielten. Der “fliegende” Mensch blieb aber als solcher erkennbar, worauf beim Design dieser Flugapparatur besonderer Wert gelegt wurde.

Die virtuellen Umgebungen waren austauschbar. Außer dem Überflug der oberösterreichischen Landschaft wurde eine auf gleiche Weise erfahrbare Vision von der Zukunft des Ars Electronica Center realisiert.


Design:

Andreas Behmel, Thomas Kienzl, Tom Knienieder

Programming:

Tom Knienieder