Memento 2008

„Memento“ war eine mediale Inszenierung der Gedenkveranstaltung gegen Gewalt und Rassismus im Angedenken an die Opfer des Nationalsozialismus am Montag dem 5. Mai im österreichischen Parlament.

 

The artistic approach was focussing on the misery and pain of the children and adolescents who were exposed to the Nazi regime.

 

Im Mittelpunkt der künstlerischen Auseinandersetzung stand das Leid der Kinder und Jugendlichen, die dem Terror des Nationalsozialismus ausgesetzt waren. Exemplarisch für die namenlosen Opfer dienten die auf der Website von Yad Vashem veröffentlichten Namenslisten von ermordeten Kindern in Auschwitz als sichtbares Zeichen für die hinter den Statistiken stehenden Einzelschicksale. In der Rauminszenierung der Ars Electronica erschienen die Namen auf einer Projektionsfläche, die im Dialog mit der Architektur die Funktion eines temporären Monuments übernahmen. Die handschriftlichen Namenszüge wurden, durch ein vom Medienkünstler Zachary Lieberman entwickeltes Programm, kurz nach ihrem Entstehen wieder ihrer Konturen beraubt und verblassten schließlich ganz.

Bundesratspräsident Helmut Kritzinger begrüßte die Teilnehmer der Gedenkveranstaltung am Montag, dem 5. Mai, um 11 Uhr im historischen Sitzungssaal des Parlaments. Die gesamte Veranstaltung wurde im Programm ORF 2 live übertragen.


Artist:

Zachary Lieberman

Production Technology:

Rainer Eilmsteiner

Video:

Karina Hurnaus