Mudra 3D/EU 2011

MUDRA 3D/EU war ein Multimedia Nachschlage-, Lern- und Trainingsprogramm für Österreichische und Europäische Gebärdensprachen mit 3D-Gebärden- Darstellung, bidirektionaler Suchfunktion und 3D-Lernspielen. MUDRA wurde von der Fischerfilm GmbH gemeinsam mit Autor Wolfgang Georgsdorf im Zeitraum 1993 bis 2002 entwickelt. http://www.mudra.org/

 

The 3-D Visualisation is a great advantage for the users.

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Die inhaltliche und technische Weiterentwicklung des Programms, eine 3D-Applikation, Spiele und ein wesentlich erweiterter österreichischer Standardwortschatz sowie die Konfektionierung des Programms für online Anwendungen und E-learning waren die Hauptziele des neuen Projektes. Die 3D-Applikation, die Darstellung der Gebärden als 3D-Animation, war ein wesentlicher Vorteil für die Nutzer des Programms, da es die Rundum-Sicht, also den subjektiven Blick auf die Gebärde ermöglichte. Die Umsetzung einer integrierten Soft- und Hardwarelösung zum dreidimensionalen Aufzeichnen von Gebärden für das Gebärdensprachprogramm MUDRA 3D  wurde vom Ars Electronica – Futurelab realisiert.

 

Gesten werden für den Simulationsprozess mit mehreren Kameras aufgenommen.
Gesturing recorded for the simulation process. Credit: Ars Electronica

 

Das Ars Electronica Futurelab hat im Rahmen des Innovationsschecks eine Umfeld- und Technologierecherche, sowie die Entwicklung von Anwendungsszenarien im Hinblick auf die Analyse von technischen Möglichkeiten zur 3D Aufnahme von Gebärden für eine spätere Echt-Zeit-Darstellung durchgeführt.


Research & Development

Roland Haring, Michael Platz, Johannes Bauer-Marschalinger, Christopher Lindinger

 

LOGO_AWS_20131119Das Projekt MUDRA 3D/EU wurde durch eine internationale Expertenjury beim Austria Wirtschaftsservice sowie der Forschungsförderungsgesellschaft beim BMVI geprüft und gefördert.

 

MUDRA 3D/EU entsteht mit Unterstützung von Austria Wirtschaftsservice AWS Impulse und der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft in Zusammenarbeit mit Ars Electronica Futurelab.

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