OEDIPUS 1999

Das Theaterstück “Oedipus” in einer computerinteraktiven Inszenierung, uraufgeführt im Theater Phönix.

 

Oedipus war eine der ersten virtuellen, grafischen Animationen im Theaterkontext, die das Ars Electronica Futurelab programmierte.
The theatre piece „Oedipus“ in a computer-interactive treatment, premiered at Theater Phönix. Credit: Sabine Starmayr

 

Das Stück begann mit dem jungen Oedipus, der ein Computerspiel spielt. Die Zuschauer verfolgten das Spiel auf einer Großprojektion – das Computerspiel war Bühnenbild und Teil der Inszenierung. Dabei durchlief der Schauspieler Episoden des jungen Oedipus in Form von Game-Levels und interagierte mit Avataren, die Personen aus der Geschichte Oedipus verkörperten. Am Ende dieser mit dem Game-Editor UNREAL realisierten Sequenz gelangte der virtuelle Oedipus in einen Bühnenraum, wo er die virtuelle Welt verließ und in die reale Szenerie eintrat.

 

 

Die drei Game-Levels waren zur Zeit der Aufführung über das Internet verfügbar und konnten so von den Zuschauern zuhause und an Terminals im Ars Electronica Center selber gespielt werden.

Eine Produktion des Theater Phönix; Regie: Kaspar Erffa; Musik: Spour/Obermaier; Raum: Lindorfer; in Kooperation mit: Ars Electronica Futurelab


Research & Development:

Robert Abt, Florian Berger, Peter Freudling, Horst Hörtner, Andreas Jalsovec, Stefan Mittlböck-Jungwirth, Nina Valkanova

Keyresearcher / Virtual Environments:

Christopher Lindinger