People Thinking Lab 2016

Neue Technologien formen die Welt, in der wir leben werden. Wie unser zukünftiger Alltag aussieht, wird aber nicht durch sie allein bestimmt, sondern genauso durch die Ideen, Einstellungen, Bedürfnisse und Beziehungen der Menschen, die ihn beleben. Das People Thinking Lab fragte die Besucherinnen und Besucher des Ars Electronica Festivals 2016 nach ihren Wünschen, Vorstellungen und Erwartungen, um gemeinsam mit ihnen ein Stück Zukunftswelt zu kreieren.

 

Großer Andrang im Eingangsbereich des Ars Electronica Festivals 2016, wo da People Think Lab eingerichtet war. Credit: Markus Scholl

 

In seiner Rolle als Pop-Up-Labor verwandelte es die Post City zum offenen Forschungsraum. Durch einen Beitrag auf der People Thinking Wall wurde man so zum Radical Atom in Menschengestalt und konnte vergleichen, was andere Festivalgäste über zentrale Fragen der Zukunft denken.

 

Im ersten Schritt posieren die Teilnehmenden um ein Shadowgram herzustellen. Credit: Florian Voggeneder

 

Das Werkzeug dazu liefert das „Shadowgram“, eine von Ars Electronica entwickelte Intallation, bei der Klebebild der eigenen Körpersilhouette angefertigt wird. In Kombination mit einem Sprechblasen-Sticker konnten die FestivalbesucherInnen ein Statement zu ihren persönlichen Ideen, Erwartungen und Wünschen an die Zukunft hinterlassen. Vorhergehend sollten sie am Shadowgram posieren und einen Schatten als Klebebild ausdrucken.

 

Das Shadowgram mit einer Sprechblase auf der People Thinking Wall platzieren und damit mitteilen, was man sich für die Zukunft wünscht. Credit: Florian Voggenender

 

Danach suchten sie sich unter fünf Stickern eine darauf abgebildete Zukunftsfrage aus, die per Ausfüllen der Sprechblase beantwortet werden konnte. Durch die Anoto-Technologie des Stiftes wurden anonymen Angaben am Papier in Echtzeit digitalisiert. So kam man auf Daten, die einige Rückschlüsse auf die Zeilnehmenden zuließen. Darüber hinaus gab es die Möglichkeit, an einer schriftlichen Befragung „Humankind in 2030 – Wishes and Values“ teilzunehmen.

 

 

Das People Thinking Lab war eine Initiative der Future Catalysts (Hakuhodo & Ars Electronica). Future Catalysts beschreibt eine seit 2014 bestehende Partnerschaft zwischen Hakuhodo, Japans führender Medienagentur, und dem Ars Electronica Futurelab, Forschungs- und Entwicklungsmotor der Ars Electronica in Linz.

 

Zum People Thinking Lab gibt es eine Blog Story auf dem Ars Electronica Blog.


Credits:

Ars Electronica Futurelab : Roland Haring. Anna Kuthan, Martina Mara, Hideaki Ogawa, Shoko Takahashi,  Marianne Ternek,

Hakuhodo Institute of Life and Living

HAKUHODO Inc.