Resonate by Aakash Odedra & Lewis Major 2013

Der britische Tänzer/Choreograf Aakash Odedra und der australische Choreograf Lewis Major entwickelten gemeinsam mit dem Ars Electronica Futurelab eine Tanzperformance, die Technologien wie Tracking, Visualisierungsverfahren, Projektionen und dergleichen mehr miteinander verbindet.

 

„Dancer Aakash Odedra (UK) and choreographer Lewis Major (AU were interested in investigating whether and how it would be possible to audiovisually and cybernetically represent the distorted, chaotic way people with legasthenia experience language and literature..

 

Ursprünglich als Kathak-Tänzer ausgebildet, bezieht sich Aakash in seiner Praxis auf eine breite Palette an Tanzstilen und arbeitet mit unterschiedlichen Disziplinen zusammen, um seine künstlerischen Visionen im Bereich Tanz zu verdeutlichen. An das Ars Electronica Futurelab wandten sich Aakash und Lewis mit dem Ziel, die Idee verzerrter oder übersteigerter Realitäten zu untersuchen und der Verwirrung nachzuspüren, die Legastheniker empfinden, wenn sie versuchen, Sprache und Literatur zu verstehen. Bei den gemeinsamen R&D-Experimenten, die in Linz stattfanden, ging es in erster Linie um die Erforschung von Möglichkeiten, die physische Erfahrung der Legasthenie mittels Visuals, Licht, Ton und Bewegung begreifbar zu machen. Während des Ars Electronica Festivals 2013 wurden die Ergebnisse der Versuchsreihe erstmals öffentlich präsentiert.

 

Ausschnitt aus "Resonate": Ein visualisierter Star sitzt im Käfig, ihm gegenüber Aakash im Schneidersitz.
Credit: Sean Goldthorpe

 

In intimen Work-in-Progress-Sessions tanzten und erläuterten die Künstler  das damals im Entstehen begriffene Stück anhand des Storyboards und der musikalischen Partitur. Dazu kamen interaktive Projektionen, von Windmaschinen erzeugte Papierstürme und Formationsflüge von Starenschwärmen.


Idea & Concept:

Roland Haring

Project Management:

Kristefan Minski

Management & Technical Lead:

Patrick Müller

Programming:

Florian Berger, Roland Aigner, Otto Naderer

Graphics:

Andreas Jalsovic

Documentation:

Veronika Pauser

Construction:

Patrick Müller, Erwin Reitböck