RoboLab im Technischen Museum Wien 2012

Für die Ausstellung “Roboter: Maschine und Mensch?” im Technischen Museum Wien wurde vom Ars Electronica Futurelab ein neues RoboLab entwickelt. In diesem Teil der Ausstellung sind die BesucherInnen eingeladen, verschiedene Roboter kennenzulernen und auszuprobieren, wobei die Programmierung und Navigation von Robotern auf spielerische Weise erkundet werden.

 

Der Robozoo erlaubte Besuchern die Kontrolle verschiedener Roboter über Tablet PCs oder Fernsteuerungen.
Credit: Michael Kaczorowski

 

CodedMaze

 

Coded Maze, ein Computerspiel bei dem die Besucher des Museums Roboter durch ein Labyrinth navigieren. Bild zeigt zwei Bildschirme mit Spielanordnung.
Coded Maze. Credit: Michael Kaczorowski

 

Ein einfaches Computerspiel dient als Plattform, verschiedene Arten der Roboterprogrammierung zu erleben. Das Ziel ist es, mit einer vorgegebenen Anzahl an Schritten durch das Labyrinth zu navigieren und Objekte einzusammeln.

Der Roboter kann bei diesem Spiel auf zwei unterschiedliche Weisen programmiert werden. Entweder werden dafür Lochkarten verwendet, die Vorläufer unserer modernen Speichermedien, oder es wird eine visuelle Programmierung vorgenommen.

 

Sensor Brix

 

Sensor Brix, ein Computerspiel das den Besuchern zeigt wie Sensoren Luftdruck, Temperatur, Luftfeuchte, Klang, Licht, Magnetismus und andere chemische Bedingtheiten der menschlichen Umgebung messen können.
Sensor Brix. Credit: Michael Kaczorowski

 

Sensoren sind die „Sinnesorgane“ von Computern, mit denen diese die Umwelt wahrnehmen können. In dieser Installation kann man erkennen, wie sie funktionieren und das Erscheinungsbild der Roboterlandschaft entsprechend verändern.

 

RobotMe!

 

Impression vom RoboLab im Technischen Museum Wien.
Robot Me. Credit: Michael Kaczorowski

 

Köpfe, Körper und Beine von Menschen lassen sich hier beliebig mit Roboterteilen kombinieren. Jeder Besucher wird in einer beleuchteten Aufnahmebox gefilmt. Die Aufnahmen werden dann per Computer in horizontale Bildstreifen – in eine Kopf-, Körper- und Beinpartie – geteilt. Die Körperteile werden auf eine Projektionswand eingespielt. Über ein Interface kann man sie mit denen anderer Besucher kombinieren und einen neuen Körper zusammenstellen und das entstandene Bild per E-Mail an seine Freunde schicken.

 

RoboZoo

 

Robo Zoo. Impressionen des RoboLab im technischen Museum Wien. Credit: Michael Kaczorowski
Robo Zoo. Credit: Michael Kaczorowski

 

Wir stehen vor einer Arena, in der humanoide Roboter, Spinnenroboter und Radroboter über eine Fernsteuerung oder ein Tablet bewegt werden können. Die Robbe „Paro“ nimmt ihre Umwelt sogar über fünf computergesteuerte Sensoren wahr.

 

Behind The Eye

 

Behind The Eye. Auf 5 Displays werden die Schritte von Bildverarbeitungsprozessen gezeigt.
Behind The Eye. Credit: Michael Kaczorowski

 

Auf den Displays werden die Schritte von Bildverarbeitungsprozessen gezeigt. Links sind die Ausgangsdaten zu sehen, also das unveränderte, aufgenommene Kamerabild. Es folgen Formerkennung und Umwandlung in ein binäres Schwarz-Weiß-Bild.

 

Catch me if you can!

 

"Nyoro Nyoro" lädt Besucher*Innen dazu ein durch einen farbigen Ball mit einem Industrieroboter zu interagieren. Je nach Farbe triggert der Ball eine andere Armbewegung, verschiedene Gefühle, als auch Sound. Bild zeigt Roland Aigner beim installieren des Exponats.Credit: Michael Kaczorowski
Credit: Michael Kaczorowski

 

Ein kleiner Roboter auf Rädern kann fernbedient dem Industrieroboter ausweichen. Der ist ihm nämlich über Kamera-Tracking auf der Spur und will ihn mit einem magnetischen Arm fangen. Wenn man zu langsam ist, wird man auf den Startpunkt zurückgestellt.

 

Nyoro Nyoro

 

"Nyoro Nyoro" lädt Besucher*Innen dazu ein durch einen farbigen Ball mit einem Industrieroboter zu interagieren. Je nach Farbe triggert der Ball eine andere Armbewegung, verschiedene Gefühle, als auch Sound. Bild zeigt eine totale des Setup mit dem orangefarbenen Roboterarm in der Mitte und dem Bildschirm in der rechten, hinteren Bildhälfte. Bälle und Touchpad zum Bedienen im Vordergrund.
Nyro Nyro. Credit: Michael Kaczorowski

 

Der Roboter reagiert aufgrund von Echtzeit-Analyse auf die Besucher. Wenn diese zum Beispiel einen gelben Ball vor das Kamera-Auge von Nyoro Nyoro halten, zeigt er, was er sieht, führt die entsprechenden Bewegungen aus und gibt dies auch akustisch wider.

Die Ausstellung „Roboter: Maschine und Mensch?“ eröffnet am 14. Dezember 2012 im Technischen Museum Wien.

Weitere Informationen: http://www.technischesmuseum.at/ausstellung/roboter


Konzept und Experience Design:

Christopher Lindinger

Hideaki Ogawa

Projektleitung:

Veronika Pauser

Design und Development:

Veronika Pauser, Roland Aigner, Michael Mayr, Michael Platz, Matthew Gardiner, Andreas Jalsovec, Andreas Pramböck, Cecile Bucher, Oliver Elias, Kerstin Dintner, Christian Fuchs