SimLinz 2014

SimLinz ist ein Simulations- und Visualisierungswerkzeug, um die Infrastruktur der Stadt Linz zu erforschen. Es streicht im Besonderen die Leistungen der LINZ AG, der GWG und des Magistrats hervor und basiert auf der Installation GeoPulse im AEC, die soeben eine Erweiterung erfuhr und nun noch tiefer in die Vielschichtigkeit und Komplexität des urbanen Lebensraumes blicken lässt.

 

Besucherinnen des Ars Electronica Centers "erkunden" die Stadt Linz mit dem digitalen Stift.
Visitors of the Ars Electronica Center exploring Linz in a unique way. Credit: Martin Hieslmair

 

Hier können Informationen zu Einwohnerverteilung, Kinderhorten und -gärten, Krabbelstuben, Sportplätzen, etc. eingeholt werden, ebenso wie zum Strom- oder Fernwärmenetz, den Linz Linien, dem Abfallsammelsystem, den E-Tankstellen, dem Wasser- und Abwassernetz, den Linzer Laufstrecken und den Photovoltaik-Standorte. Auch über die vergangenen und künftigen Bauvorhaben der GWG kann man sich hier detailliert informieren.

 

Besucher des Ars Electronica Centers vor verschiedenen Visualisierungen, die unterschiedliche soziologische Aspekte der Stadt Linz widerspiegeln.
Credit: rubra

Die BesucherInnen können den Datenpool entweder auf einem großen Kartentisch oder mit einem von drei Büchern durchstöbern. Diese bedienen sie mit einem speziellen digitalen Stift, mit dem man Zoomen und auch in der Zeit reisen kann. Der besondere Reiz ergibt sich insbesondere für die Ortsansässigen in der Erforschung ihres Wohnortes und ihrer Lebenswege in und durch Linz. Durch die Daten der LINZ AG kann z.B. man verfolgen, welchen Weg das Wasser nimmt, bevor es bei einem aus der Leitung kommt.

Ausstellungszelt LINZ VERÄNDERT


Reasearch & Development

Horst Hörtner, Christopher Lindinger, Gerfried Stocker

Project Management

Michael Badics, Maria Eschlböck, Barbara Hinterleitner, Harald Moser, Andreas Pramböck

Realisation

Cécile Bucher, Chris Bruckmayr, Thomas Diesenreiter, My-Trinh Gardiner, Imanol Gomez, Horst Hörtner, Stefan Hehr, Andreas Jalsovec, Martina Karrer,  Benjamin Mayr, Michael Mayr, Nicolas Naveau, Andreas Pramböck, Gabriele Purdue, Markus Wipplinger