Spaxels / Lightpainting 2013

Im Dezember 2013 wurde die nächste Entwicklungsstufe der Spaxels getestet. Seither ist es den Spaxels nicht nur möglich, Logos und Formen in den freien Himmel zu zeichnen, sondern auch Lichtmalerei zu realisieren.

 

The extension of a camera’s exposure time yields 3-D objects as light paintings .

 

Die Idee ist simpel, und gerade deswegen so spannend: Die 3d-Formen, die die Spaxels fliegen, sind vom menschlichen Auge im ersten Moment nicht zu erfassen. Der Grund dafür ist dass man immer nur das gleichzeitig vorhandene Licht sieht. Kameras allerdings können durch Verlängerung der Belichtungszeiten auch die Bewegung von Lichtquellen dokumentieren, die komplexen Modelle aufzeichnen und mit Hilfe von Bildschirmen präsentieren.

 

Langzeitbelichtetes Bild zeigt Spaxelsschwarm, der ein Riesenrad in den Himmel zeichnet.
Spaxels paint a wheel in the sky. Credit: Gregor Hartl Fotografie

 

Auf diese Weise kann man die 3d-Modelle in den “leeren” Raum stellen, und das Publikum bekommt – gleichzeitig über Screens und über die Quadcopter – Verblüffendes zu sehen. Die Formen, die dargestellt werden können, sind ein Vielfaches komplizierter, als jene, die mit der Menge der Spaxels möglich wären. So kann die Leinwand und das kreative Spektrum erweitert werden. Das Real Time Light Painting Video System macht dies möglich und wird in Zukunft ein zentrales Element der Spaxels-Entwicklung sein.


Research & Development:

Daniel Aigenbauer, Florian Berger, Chris Bruckmayr, Peter Holzkorn, Horst Hörtner, Andreas Jalsovec
Michael Mayr, Kristefan Minski, Martin Mörth, Patrick Müller, Benjamin Olsen, Michael Platz