Sperm Race 2000

Beim Projekt Sperm Race hatten Besucher des Ars Electronica Festivals 2000 “Next Sex”die Möglichkeit, im Containerlabor eine Samenprobe abzugeben und die Qualität ihrer Spermien testen zu lassen. Mittels CASA (Computer Assisted Sperm Analysis) wurden Kenngrößen wie Geschwindigkeit, Dichte und ph-Wert der Spermien in einem Containerlabor auf dem Linzer Hauptplatz gemessen.

So wurde jeweils ein “Tagessieger” und schließlich der Gesamtsieger ermittelt, dessen Spermien auf Lebenszeit kryonisch konserviert gelagert werden. Jeder Spender konnte seine Samenzelle mittels Durchlichtmikroskop beobachten, danach wurden diese digital fotografiert und 1000fach vergrößert als ganz persönliches Portrait ausgedruckt. Für alle Besucherinnen (!) – bestand die Möglichkeit auf ihren Favoriten zu setzen. Im Internet und an mehreren Terminals an einem Infostand im Brucknerhaus konnten die aktuellen Zwischenstände auf der “Sperm Race”-Homepage verfolgt und Stimmen für die einzelnen Kandidaten abgegeben werden, was wiederum Einfluss auf die Wettquoten des Rennens hatte. Zudem enthält die Homepage Informationen über Teilnehmer, Ablauf und Hintergründe des Projekts.

 


Keyresearcher / Digital Surfaces

Helmut Höllerl

Web Programming

Gerd Eberhardt, Gunther Schmidl

Project Management, Database Design and Internet Programming

Joris Gruber

Director Internet Development

Erich Semlak