Telesymphony 2001

Telesymphony war eine Konzertperformance von Golan Levin im Rahmen des Artist-in-Residence-Programms, die ausschließlich mit den Handy-Ruftönen des Publikums gespielt wurde.

 

Foto: Golan Levi
Credit: Golan Levi

 

Als Sound-Choreographie beispielloser Klangphänomene und musikalisch interessanter Strukturen stellt Dialtones unser Verständnis für klangliche Privatsphäre, öffentlichen Raum und elektromagnetische Etikette auf den Kopf. Die Performer erzeugten Melodien und Akkorde, die wie polyphone Wellen über die versammelte Menge hinwegrauschten. Diese musikalischen Strukturen wurden durch ein riesiges, mit den Schnittstellen der Performer verbundenes Projektionssystem visualisiert. Gegen Ende der halbstündigen Komposition steigerte sich die Telesymphony zu einem atemberaubenden Crescendo, in dem bis zu 200 Mobiltelefone gleichzeitig läuteten.

 

 

Commissioned by Ars Electronica, realized within the Ars Electronica Research and Residency Program by Golan Levin

Thanks to: The Greenwall Foundation, The Daniel Langlois Foundation, Cellphoneart.com, Design Machine NYC, jet2web Telekom Austria, jet2web Mobilkom, Aculab, Nokia, Siemens, Hartlauer

Collaborating artists: Scott Gibbons, Greg Shakar, Yasmin Sohrawardy
Collaborating engineers: Joris Gruber, Jörg Lehner, Gunther Schmidl, Erich Semlak


Artist in Residence:

Golan Levin

Artists:

Scott Gibbons, Gregory Shakar

Development:

Joris Gruber, Gunther Schmidl, Yasmin Sohrawardy

Database Development

Erich Semlak