GewinnerInnen 2017

Insgesamt verzeichnete der Prix Ars Electronica dieses Jahr 3.677 Einreichungen aus 106 Ländern. Die meisten Einreichungen gab es in der Kategorie Computer Animation/Film/VFX (1.157), gefolgt von Hybrid Art (1.063), Digital Musics (792) und der Kategorie u19 – CREATE YOUR WORLD (665). Überreicht werden die Goldenen Nicas im Rahmen der traditionellen Ars Electronica Gala am 8. September 2017 im Linzer Brucknerhaus.

Computer Animation / Film / VFX

Golden Nica

Everything / David OReilly (IE)
„(…) a unique and innovative approach to animation that pushes the boundaries between linear, nonlinear, and interactive experience. (…) also serves a highly educational purpose and includes an important political statement (…)“ (Statement der Jury)
Die Goldene Nica in der Kategorie Computer Animation / Film / VFX geht dieses Jahr an Everything von David OReilly. Ohne bestimmte Aufgaben, Ziele oder Punktevorgaben können die SpielerInnen in dieser Natursimulation – halb Spiel halb Kunstwerk – alles was sie sehen auch selber spielen. Per Tastendruck verwandeln sich die SpielerInnen vom Einzeller in einen Marienkäfer, Heißluftballon oder eine ganze Galaxie. Everything steht für einen ganz speziellen Trip, der ein Hin- und Hergleiten zwischen Mikro- und Makrokosmos einschließt und die Betrachtung des ganzen Universums aus der Sicht tausender Subjekte wie Objekte erlaubt. Unwillkürlich stellen sich während des Spielens dann auch Gedanken rund um das eigene Dasein ein und nicht nur das – es lassen sich auch die Gedanken vieler Objekte im Spiel lesen, die vom Philosophischen bis zum Absurden reichen. Die Stimme des Erzählers von Everything stammt vom 1973 verstorbenen Philosophen Alan Watts. Everything ist für PC, Mac, Linux und die PS4 erhältlich.
Everything

Award of Distinction

Out of Exile / Nonny de la Peña (US), Emblematic Group (US)
„(…) a visceral experience, and very powerful.“ (Statement der Jury)
Out of Exile ist eine eindrucksvolle Parabel auf die Anfeindungen, denen sich viele Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender-Personen ausgesetzt sehen. Der Clip besteht aus einer Computer-Animation und einer Original-Audioaufnahme, die der Teenager Daniel Ashley Pierce speicherte, als er seiner Familie erstmals von seiner Homosexualität erzählte. Out of Exile konfrontiert die ZuseherInnen mit jener emotional aufgeladenen und gewalttätigen Szene, die auf dieses Coming-Out folgte und der Tatsache, dass Daniel Ashley Pierce am Ende sogar sein Zuhause verlor und auf der Straße leben musste. Zum Schluss erzählen er und andere Jugendliche davon, wie sie ihre Obdachlosigkeit erlebt haben. Dass sie ihr Schicksal dennoch meistern und über ihre Verzweiflung triumphieren konnten, macht am Ende doch noch Hoffnung und Mut, uns selbst treu zu bleiben.

Light Barrier 3rd Edition / Mimi Son (KR), Elliot Woods (UK) / Kimchi and Chips
„With this prize, the jury would like to encourage others to further technologies and ways we create and experience animation.“ (Statement der Jury)
Ihre Installation besteht aus acht starken Video-Projektoren, die in insgesamt 630 Unterprojektoren aufgeteilt sind und sich einer Apparatur aus unterschiedlichen Konkavspiegeln bedienen. Zahllose kalibrierte Lichtstrahlen verdichten sich dabei zu einem Nebel und lassen Formen entstehen. 40 Audio-Kanäle bilden gleichzeitig ein Klangfeld, das die Sinne des Publikums zusätzlich anspricht. Light Barrier 3rd Edition erzeugt einen surrealen Eindruck, der das menschliche Gefühl für Zeit und Raum sprengt.

Honorary Mentions

Best of Luck with the Wall / Josh Begley (US) / Field of Vision

Blade Runner – Autoencoded / Terence Broad (GB)

Branded Dreams / Studio Smack (NL)

Double King / Felix Colgrave (AU)

find my way home (kyttenjanae’s tumblr) / Kytten Janae (US)

Nighthawk (Nočna ptica) / Špela Čadež (SI)

Order From Chaos / Maxime Causeret (FR)

Scavengers / Joseph Bennett (US), Charles Huettner (US)

The absence of Eddy Table / Rune Spaans (NW)

The Institute of Isolation / Lucy McRae (GB)

Ugly / Nikita Diakur (RU/DE)

Zero Days VR / Yasmin Elayat (US), James George (US), Alexander Porter (US), Mei-Ling Wong (NZ), Elie Zananiri (CA), Scatter (US)

Hybrid Art

Golden Nica

K-9_topology / Maja Smrekar (SI)
„K-9_topology is a true hybrid artwork with profound bio-political message and is certain to bring a lot of discussion to the audience from both art and science sides.“ (Statement der Jury)
Wo kommen wir her? Was sind wir? Und wo gehen wir hin? Maja Smrekars künstlerisches Werk kreist um diese ewigen Fragen der Menschheit. Für ihre Werkreihe K-9_topology erhält die slowenische Künstlerin die Goldene Nica in der Kategorie Hybrid Art. K-9_topology fasst mehrere Projekte zusammen, die sich aus jeweils anderen Perspektiven mit dem Wesen und der Rolle des Menschen und im speziellen der Frau in einer zunehmend biopolitischen und postpanoptischen Welt befassen. Die Arbeit Ecce Canis etwa rückt Prozesse des Stoffwechsel in den Mittelpunkt: Aus dem Gewebshormon und Neurotransmitter Serotonin der Künstlerin und ihrem Hund Byron schufen ChemikerInnen einen Duftstoff, der die chemische Essenz der Beziehung zwischen Menschen und Hund symbolisiert. Die im Rahmen einer Residency in den französischen JACANA Wildlife Studios entstandene Performance I HUNT NATURE AND CULTURE HUNTS ME dagegen dreht sich um die Phylogenetik des Wolfs sowie die Beziehung zwischen Wolf, Hund und Mensch und fragt nach einer Tierethik. Das Projekt Hybrid Family thematisiert die soziale und ideologische Instrumentalisierung des weiblichen Körpers und des Stillens. Für die Dauer von drei Monaten unterzog sich Maja Smrekar einer milchtreibenden Diät und stimulierte durch das systematische Abpumpen ihrer Brust die Produktion des Hormons Prolactin. Nebeneffekt dieses Prozesses war die Produktion des Hormons Oxytocin, das eine wichtige Rolle hinsichtlich des zwischenmenschlichen Vertrauens und der Empathie zwischen Mutter und Kind spielt. ARTE_mis ist das vierte Projekt der Reihe, bei dem eine Eizelle der Künstlerin mit dem Sperma ihres Hundes künstlich befruchtet wurde. Ergebnis ist eine hybride Zelle, der ein dystopisches Szenario innewohnt, die gleichzeitig aber eine neue Species schaffen könnte, deren Überlebenschancen auf dem Planeten Erde besser sind als unsere – nicht zuletzt deswegen, weil dieses Mischwesen seine Umwelt humaner behandeln würde als wir das tun.
K-9_topology_BORUT_PETERLIN@photocredits

Award of Distinction

A Study into 21st Century Drone Acoustics / Gonçalo Freiria Cardoso (PT), Ruben Pater (NL)
„The Jury recognized and appreciated the project’s critical stand and goal to spread awareness and contribute to the debate in connection to future technologies and their relation to warfare.“ (Statement der Jury)
Designer Ruben Pater und Komponist Gonçalo Freiria Cardoso widmen sich mit A Study into 21st Century Drone Acoustics der auditiven Dimension von Drohnen. 2016 als Langspielplatte veröffentlicht, enthält die Seite A Tonaufnahmen von 17 verschiedenen Drohnen-Typen – von Spielzeug-Drohnen bis hin zu Drohnen für den militärischen Einsatz. Auf der B-Seite findet sich eine Klangwelt von Gonçalo Freiria Cardoso, die vom Missbrauch und dem destruktiven Potential von Drohnen beeinflusst ist und auf das konzeptionelle Leben und Sterben einer Drohne im 21. Jahrhundert fokussiert.

The America Project / Paul Vanouse (US)
„Vanouse produces the very icon of the melting pot, the US Flag, as the result of a live scientific experiment (…)“ (Statement der Jury)
Im Zentrum der Bio-Art-Installation America Project steht die Idee einer gemeinsamen Identität oder Gesamtheit wie sie einst Teil einer Utopie von Amerika war, in dem das harte Landleben zur Nivellierung aller sozialen Unterschiede und damit zur Gleichberechtigung der Menschen führt. BesucherInnen werden gebeten, ihren Mund mit einer Kochsalzlösung zu spülen und diese dann in einen Napf zu spucken, in dem so die DNA von hunderten Leuten gesammelt wird. Die DNA all dieser unterschiedlichen Menschen wird weder individualisiert noch gespeichert, sondern als Mix verarbeitet. Mittels DNA Fingerprinting entwickelt Paul Vanouse daraus ikonische Bilder von Macht – von Kronen über Kampfflugzeuge bis zu Flaggen – die als Live-Video-Projektionen visualisiert werden.

Honorary Mentions

Autoradiograph / Masamichi Kagaya (JP)

Canine TANATOcommerce or the political-ethical dilemma of merchandise / The Bio-unlawfulness of Being: Stray dogs. / Berenice Olmedo Peña (MX)

cellF / Guy Ben-Ary (AU), Bakkum Douglas (US), Mike Edel (AU), Andrew Fitch (AU), Stuart Hodgetts (AU), Darren Moore (AU), Nathan Thompson (AU)

Dust Blooms: a research narrative in artistic ecology / Alexandra R. Toland (US)

Glaciator / Joaquín Fargas (AR)

Haem / Cecilia Jonsson (SE)

imaginary rhetoric / Soichiro Mihara (JP)

Luminiferous Drift / Evelina Domnitch (BY), Dmitry Gelfand (US)

M2 Hospital / Forensic Architecture (GB)

Microbial Design Studio: 30-day Simit Diet / Karen Hogan (US), Mike Hogan (US), Orkan Telhan (US)

Open Source Estrogen / Mary Maggic (US), Byron Rich (US)

Sensorial Skin for an Intelligent Guerilla Beehive / AnneMarie Maes (BE)

Digital Musics & Sound Art

Golden Nica

Not Your World Music: Noise In South East Asia / Cedrik Fermont (CD/BE/DE), Dimitri della Faille (BE/CA)
„(…) an outstanding book and CD compilation project.“ (Statement der Jury)
Not Your World Music: Noise In South East Asia ist ein Buch über Kunst, Politik, Identität, Gender und globalen Kapitalismus. Und es ist eines der ganz wenigen Werke über Noise und Sound Art, über elektroakustische, experimentelle und Industrial-Musik der Vergangenheit und Gegenwart im südostasiatischen Raum. Das Buch enthält politische, historische und soziologische Aufsätze und Interviews mit KünstlerInnen sowie eine umfangreiche Bibliographie rund um südostasiatische Musik und eine Discographie von Noise- und ExperimentalmusikerInnen. Not Your World Music: Noise In South East Asia versteht sich als ein politischer, antisexistischer und antikolonialer Beitrag zu einem Diskurs über Gesellschaft, soziale Repräsentation, Ungleichheit, Marginalisierung und Kolonialismus.
NOT_YOUR_WORLD_MUSIC@Book by Dimitri della Faille

Award of Distinction

Gamelan Wizard / Lucas Abela (AU), Wukir Suryadi (ID) und Rully Shabara (ID)
„(…) a skillful piece of interactive design in the public space.“ (Statement der Jury)
Gamelan Wizard ist ein Musikinstrument, das wie ein Flipper-Automat aussieht. Bis zu acht Personen können ihre Spielkugeln gleichzeitig über diesen Spieltisch „flippern“, stoßen sie dabei eines der zahlreichen Hindernisse, entstehen Klänge. Ohne es sofort zu bemerken, spielen die BenutzerInnen des „Gamelan Wizard“ kein Pinball- Game, sondern ein Musikinstrument.

Corpus Nil / Marco Donnarumma (IT/DE)
„The striking scenography of the performance deconstructs the body, inviting the audience to witness the birth of a sonically augmented cyborg creature.“ (Statement der Jury)
Corpus Nil ist eine Performance, die hybride Formen von Identität und musikalischem Können untersucht. Dreh- und Angelpunkt dabei ist der Körper des Darstellers, der teils nackt, teils schwarz bemalt, einer steten Verwandlung unterworfen ist. Tragbare Biosensoren schicken körperbezogene Daten an eine Software, kleine Mikrophone fangen die Geräusche der Muskeln und inneren Organe, Elektroden jene der Muskelspannungen ein. Ein Maschine wiederum verwendet spezielle Filter, um sowohl eine Beschreibung der Amplituden und Frequenzen aller im Körper des Performers entstandener Sounds als auch ihrer Veränderungen zu generieren. All diese Geräusche werden mittels eines Feedback-Netzwerks aus zwanzig digitalen Oszillatoren zu neuen Klängen geformt. Auf diese Weise entsteht eine Musik, die langsam und rekursiv ist und lediglich aus mikrotonalen Variationen einer geringen Anzahl von Tonhöhen besteht.

Honorary Mentions

$1’s Worth / Young Eun Kim (KR)

A City Searches For A Microphone / Ludwig Berger (DE), Alexander Pospischil (DE)

Acoustic Additive Synthesizer / Krzysztof Cybulski (PL)

Almost there. / Todd Anderson-Kunert (AU)

Bug’s Beat / Yumi Sasaki (JP), Dorita Takido (JP)

Fractals / ZIÚR (DE)

Lorenzo Senni ‚Persona‘ / Lorenzo Senni (IT)

Rekion Voice / Katsuki Nogami (JP), Taiki Watai (JP)

Somatic Echo / Juri Hwang (KR)

volnovod / Dmitry Morozov (RU)

We Are Not Alone / Natasha Barrett (GB), Anthony Rowe (GB)

Wellenwald mit Bunker / David Ebner (DE)

u19 – CREATE YOUR WORLD

Golden Nica

nonvisual-art / Lisa Buttinger (AT)
„(…) hat ein neues Medium entwickelt, eine neue Materialität, die KünstlerInnen anwenden können, um Bilder umzusetzen.“ (Statement der Jury)
nonvisual-art ist ein Bild, das sichtbar und unsichtbar zugleich ist. Mittels Zellophan-Folien und in Kleber festgesetzten Luftbläschen wird das einfallende Licht kunstvoll gebrochen. Naturwissenschaft wird dabei zum bildnerischen Werkzeug: Zunächst unsichtbares Licht wird per Polarisationsfilter in sichtbare Farben zerlegt und anschließend zu einem Bild geformt. Durch eine 3D-Brille betrachtet wird das Bild sogar zum Raum. Lisa Buttinger hat diese „Zauberwelt“ Stück für Stück akribisch zusammengebaut. Entstanden ist nonvisual-art als Gestaltungsprojekt an der HBLA für Künstlerische Gestaltung Linz, die theoretischen Kenntnisse eignete sich Lisa Buttinger im Rahmen ihrer Diplomarbeit an.
nonvisual-art

Award of Distinction

LARES – A Puzzle Action Adventure Game / Florian Buger, Sonja Futterknecht, Maria Raser, David Holy, Mario Kerndler (alle AT)
„(…) Videospiel, das in dieser Form unverändert auf den Markt gebracht werden könnte. (…) ziemlich anspruchsvolles Gameplay.“ (Statement der Jury)
LARES ist ein Action Adventure Computerspiel und in einer Fantasy-Welt angesiedelt. Durch seine einfache Handhabung, zahlreichen Puzzle-Elemente, herausfordernde Gegner und unterschiedlich gestalteten Levels ist ein ebenso abwechslungsreiches wie lang anhaltendes Spielerlebnis garantiert. LARES ist ein gemeinsames Projekt mehrerer DiplomandInnen, die dabei ihre jeweiligen Kompetenzen einbrachten.

NERVE – Lessons on Demand / Clemens Großberger (AT), Thomas Übellacker (AT)
„(…) eine spannende Idee für ein konkretes Problem und Thema.“ (Statement der Jury)
Mit NERVE – Lessons on Demand haben Clemens Großberger und Thomas Übelacker eine zeitgemäße Bildungs-Webplattform entwickelt. Das Ziel: Verpasste Unterrichtsstunden können im Nachhinein online angesehen und nachgeholt werden. Die Einheiten werden übersichtlich strukturiert dargestellt und können von den LehrerInnen mit weiterführenden Lernmaterialien versehen werden. Den SchuladministratorInnen wird zudem eine übersichtliche und benutzerInnenfreundliche Oberfläche geboten, um NERVE für die jeweilige Schule eigens konfigurieren zu können.

Honorary Mention & netidee SPEZIALPREIS 2017

Big Poop Data (.com) /Robert Miller, Nico Rameder, Daniel Wetzelhütter, Max Wolschlager (alle AT)
„(…) satirischer Zugang zum Thema Privacy im Internet sowie saubere technische Umsetzung.“ (Statement der Jury)
Die Toilette des Wiener Metalab ist Brennpunkt des Projekts Big Poop Data. Robert Miller, Nico Rameder, Daniel Wetzelhütter und Max Wolschlager haben das „stille Örtchen“ mit zahlreichen Sensoren versehen und auf diese Weise Informationen rund um den Verbrauch von Klopapier und Wasser bis zur durchschnittlichen Verweildauer der ToilettenbenutzerInnen gesammelt. Big Poop Data versteht sich als kritischer Kommentar zur um sich greifenden Sammelwut hinsichtlich digitaler Daten und Plädoyer für den Schutz unserer digitalen Privatsphäre.

Sachpreis u14

PSE-Lernspiele / Arian Hoseini (AT), Sasan Hoseini (AT)

Sachpreis u10

Ninja Training / Jonathan Wimmer (AT)

Honorary Mentions

BNC-The Amazing Coco Girls / Marlaine Domocos, Artan Elmazi, Laurenz Genitheim, Laurenz Fleissner, Denise Kern, Axel Prassl, Alexander Zangl – SchülerInnen der 6B Media HighSchool/BORG Henriettenplatz (AT)

CamCar / Christian Brenner (AT), Dominik Hajek (AT), Simon Hofer (AT), Stefan Kral (AT)

Die Fahnen hoch? / Viktoria Furian (AT)

Emergency Exit / Katharina Hollinetz (AT)

Emoticon / Tatjana Gaida, Katharina Göschelbauer, Jessica Leirich, Kathrin Mittermaier Schülerinnen des BORG MIstelbach (AT)

Mitwachsende Armprothese / Dominik Ballwein (AT), Samuel Lehner (AT)

Phi / Simon Mück (AT)

Schwarze Weg, Weiße Weg / Salman Ahmad, Jafar Alizadah, Dilan Duran, Yasin Abdullahi Hussein, Mohammed Husseini, Milad Khani, Hekmat Mosawi, Berfin Özbabacan

You are President / Manuel Achhorner (AT), Josef Adelsberger (AT)

Thaiboxbrüderschaft / Lina Binder (AT), Safia El Maataoui (AT), Lena Krautinger (AT), Miriam Meerkötter (AT), Luisa Millonig (AT), Philipp Schwertberger (AT), Mauro Vitera (AT)

Winners ARCHIVE

Das Archiv des Prix Ars Electronica mit allen bisherigen Gewinnerprojekten kann hier eingesehen werden.