About

Am 18. September 1979 beginnt das allererste ARS ELECTRONICA FESTIVAL. Ein Pilotprojekt, das die heraufziehende digitale Revolution zum Anlass nimmt, nach der Zukunft zu fragen und diese Recherche an der Schnittstelle von KUNST, TECHNOLOGIE und GESELLSCHAFT ansiedelt. Mit dieser bis heute gültigen Philosophie legen der damalige Intendant des ORF-Landesstudios Oberösterreich HANNES LEOPOLDSEDER, Elektronikmusiker HUBERT BOGNERMAYR, Musikproduzent ULRICH RÜTZEL und der Kybernetiker und Physiker HERBERT W. FRANKE den Grundstein für die Erfolgsgeschichte der Ars Electronica.

VOM PILOTPROJEKT ZUM WELTERFOLG

Binnen weniger Jahre entwickelte sich die Linzer Veranstaltung zu einem der wichtigsten internationalen Festivals für Medienkunst. Symposien, Ausstellungen, Performances, Interventionen und Konzerte – zunächst nur alle zwei Jahre ausgerichtet, gestaltet sich das Festival ein ums andere Mal facettenreicher. Ab 1986 findet das Festival jedes Jahr statt und verschreibt sich stets einem spezifischen Thema. Auch sucht man nun gezielt nach „neuen Orten“, überhaupt wird das konsequente Verlassen klassischer Konferenz- und Kulturräume und das Hinaustragen der künstlerisch-wissenschaftlichen Auseinandersetzung in den öffentlichen Raum schon bald zum Markenzeichen. Ob im Linzer Hafen oder Bergstollen, im Kloster oder in der Industriehalle, das Festival versteht sich stets als Auseinandersetzung mit und in der Öffentlichkeit.

EINZIGARTIGER SPIRIT

Bestritten 1979 noch 20 KünstlerInnen und WissenschaftlerInnen das Programm des Festivals, beteiligen sich mehr als drei Jahrzehnte später mehrere Hundert KünstlerInnen, Netzwerk-NomadInnen, TheoretikerInnen und TechnologInnen aus aller Welt. Rund 550 JournalistInnen und BloggerInnen berichten jedes Jahr von der Ars Electronica. Vor allem aber die rund 35.000 BesucherInnen tragen maßgeblich zum einzigartigen Spirit des Festivals bei – ein bunter Mix aus „alten Bekannten“ und „neuen Gesichtern“.